Inverell / Tamworth

2. Januar 2014 Moree - Inverell
Es soll wieder sehr heiss werden, 40 Grad sind angekündigt. In Inverell, dem nächsten Ziel, soll es etwas kühler sein. Auf der Fahrt halten wir an der Touristen-Info in Warialda an und besorgen die aktuelle Prospekte. Man hat den Eindruck, die nette Frau hinterm Tresen ist froh, dass mal jemand anhält und sie ihre Kenntnisse der Umgebung weiter geben kann.

Kurz nach der Ortseinfahrt in Inverell folgen wir dem Schild zum National Trasnport Museum. In zwei grossen Hallen sind dort Oldtimer ausgestellt. Zweimal Senioren, sagt Dieter zur Frau an der Kasse und die Eintrittskarten gibt es zum ermässigten Preis. Bis jetzt hat das bei uns immer problemlos funktioniert. Wir müssen alt aussehen J. Nachdem noch Fragen für die Statstik beantwortet sind, kann der Rundgang beginnen.

In den beiden Hallen sind ca. 200 Oldtimer ausgestellt. Die Bandbreite reicht von Kinderspielzeug, Kutschen, Motorrädern bis zu PKWS und auch grösseren Nutzfahrzeugen. Die Fahrzeuge sind liebevoll restauriert und alle fahrbereit. Es sind viele ungewöhnliche Modelle, die hier gezeigt werden. Mir gefällt besonders gut, dass es zu jedem Auto eine Tafel gibt, auf der die Geschichte des Fahrzeuges, soweit bekannt, beschrieben ist. Z.B. Wann das Auto von Wem gekauft wurde, wer es wie lange gefahren hat, usw. Sehr nett gemacht.

Ergänzt wird das Ganze noch durch eine Puppensammlung und eine Auswähl von Brautkleidern älteren Datums. Hier bekommt man für 10$ bzw. 8$ für Senioren wirklich was geboten. Ein Besuch ist sehr zu empfehlen.

Auf dem Weg zum Caravanpark noch ein kurzer Stopp zum einkaufen. Auf dem Fossickers Rest Caravanpark wird für eine Nacht gebucht.

03. Januar 2014 – Inverell – Glenn Innes
Warum eigentlich nach dem Duschen abtrocknen? Bei diesen Temperaturen ist man doch gleich wieder nass.

Heute Morgen wollen wir unser Glück versuchen und nach Saphiren suchen. An der Rezeption des Caravanparks kann man einen mit Sand und Steinen gefüllten Beutel kaufen, dazu gibt es zwei Siebe. Am hinteren Ende des Platzes ist der Sieb- und Waschplatz. Die beiden Siebe, ein grob- und ein feinmaschiges, werden ineinander gestellt. Ein Teil der Steinemischung wird hinein geschüttet und dann kräftig geschüttel bis der meiste Sand entfernt ist. Dann beginnt das waschen der Steine. Anschliessend schütten wir die Steine aus den jeweiligen Sieben auf einen Haufen. So verfahren wir, bis der Sack leer ist. Dann beginnen wir mit der genauen Sichtung. Ein Teil der Steine wird in das feine Sieb gegeben, nochmals gewaschen und dann sortiert. So verfahren wir, bis alle Steine bearbeitet sind. Ein paar kleine Steine sind dabei, die wir für Saphire halten. Müssen wir mal einem, der davon was versteht, zeigen.

Es ist bereits Mittag, als wir den Caravanpark verlassen. Übrigens konnten wir den Camper so lange auf dem Platz stehen lassen. Die Siebe werden zurück gegeben, dann fahren wir in die Stadt, um einen Rundgang zu machen. Der Rundgang wird immer wieder von einem Abstecher in einen Laden oder eine Einkaufspassage unterbrochen. Hier läuft die Klimaanlage und es ist angenehm kühl. Bei den Aussentemperaturen (40 Grad und heisser Wind) kommt es einem so vor, als ginge man im Backofen spazieren.

Irgendwann ist es genug, wir setzen uns ins Auto und fahren weiter nach Glen Innes. Es ist egal, welchen Caravanpark wir aussuchen, keiner hat einen Pool. So steuern wir den Fossickers Park an und bekommen noch einen der letzten freien Plätze. Kaum steht das Auto hören wir den Kommentar des Nachbarn: Das Auto haben wir schon mal gesehen, ist aber schon einige Zeit her. So nett angesprochen, da müssen wir ja erst mal hin. Stimmt, die Gesichter kommen uns bekannt vor. Aber, wann und wo haben wir uns getroffen???

Das Berliner Ehepaar ist ebenfalls mit dem eigenen Auto unterwegs. Die Beiden haben ihr Auto seit dem Jahr 2003, wir unseres seit 2004. Nach langem hin und her überlegen, wir haben uns wahrscheinlich im Jahr 2008 getroffen. Genaues ist nicht mehr feststellbar. Jetzt erst mal das Auto wohnfertig machen, geredet wird anschliessend.

Auf dem Weg zur Dusche spricht mich eine Frau an: „Sie sind doch mit dem Truck unterwegs. Wir waren Nachbarn in Moree.“ In der Dunkelheit habe ich die Frau nicht erkannt. Australien ist doch klein und unser Auto hat einen hohen Wiedererkennungsfaktor J

04. Januar 2014 – Glenn Innes - Grafton
Geplant ist heute bis Grafton zu fahren. Bei der Recherche nach einem Stellplatz erscheint beim Gateway Village Holiday Park ein tolles Angebot, 22 $ für eine Powered Site. Und das bei einem 5 Sterne-Platz. Allerdings steht auf der Webseite, dass dieses Angebot im November und Dezember gültig ist. Trotzdem probiere ich die Online-Buchung. Und siehe da, die Buchung wird angenommen, für 22 $. Super. Allerdings ist die Buchung nur unter Vorbehalt erfolgt.

Glen Innes ist eine Stadt in der Region New England in New South Wales. Die Stadt ist geprägt von Schotten, die sich hier niedergelassen haben. Auf dem Heritage Walk, der an den historischen Gebäuden der Stadt vorbei führt, sehen wir uns die Stadt an. In einem Schaufenster gibt es den Hinweis darauf, dass auch die Deutschen hier aktiv sind.

Ca. 1 Kilometer aussserhalb der Stadt folgen wir dem Hinweis zu den Standing Stones. Dem Stonehenge von Glen Innes. Mit diesen Steinen soll an die Schotten, die bei der Erschliessung Australiens geholfen haben, erinnert werden. Nach einem Rundgang geht die Fahrt weiter.

Vom Raspberry Lookout hat man einen tollen Ausblick, der heute leider durch Nebel getrübt wird. Auf der Fahrt den Berg hinunter riecht es nach Rauch, ein Feuer ist aber nicht zu sehen. Wir halten an einen weiteren Lookout, aber auch hier das Gleiche, wie weiter oben, alles grau.

In Grafton angekommen fahen wir erst mal zum Caravanpark. Sind gespannt, ob wir den Platz tatsächlich für die 22 $ bekommen. Die Reservierung steht im Computer. Wir bekommen den Schlüssel für die Toiletten und können das Fahrzeug auf den angegebenen Platz stellen.

Die Ausstattung und Anlage des Parkes, die sanitären Gebäude, Campkitchen, BBQ, alles in einem hervorragenden Zustand. Ein super Preis-/Leistungsverhältnis. Eine kurze Überlegung und wir buchen 4 weitere Nächte dazu.

05. Januar 2014 – Grafton – Moonie Beach - Grafton
Heute folgen wir einer Einladung nach Moonee Beach. Carsten und Infobahn Australia hatten uns beim letzten Australia-Day super unterstützt und für zahlreiche Preise beim Australien-Quiz gesorgt. Jetzt wollen wir Carsten endlich mal persönlich kennen lernen.
Eine genaue Ankunftszeit ist nicht vereinbart. Nur soviel, wir fahren nach dem Frühstück los. Von Grafton bis Moonee Beach sind es knapp 80 Kilometer. Es ist kurz nach halb elf, als wir eintreffen und von Carsten empfangen werden. Elke, seine Frau, kommt etwas später dazu.

Bis zum späten Nachmittag sitzen wir zusammen, es gibt viel zu erzählen. Abendessen gibt es wieder auf dem Campingplatz.

06. Januar 2014 – Grafton
Heute haben wir nichts besonderes vor. Nach dem Frühstück erkunden wir die Umgebung, ergänzen gleich die Vorräte und machen uns einen gemütlichen Tag auf dem Caravanpark

07. Januar 2014 - Grafton
Es ist mal wieder ein Reparatur- und Waschtag nötig. Inzwischen ist der Zwischenraum im Dach, durch das an Weihnachten das Wasser gelaufen ist, wieder durchgetrocknet. Vor dem nächsten Regenschauer soll das Dach neu abgedichtet werden. Die entsprechenden Materialien sind schon besorgt. Das Einzige Problem, es wird eine lange Leiter benötigt. Dieter geht zur Rezeption und fragt nach, ob eine lange Leiter vorhanden ist und ob wir die ausleihen können. Dir Frau an der Rezeption ist nicht sicher und versucht, die auf dem Gelände befindlichen Handwerker zu erreichen. Ohne Erfolg. Sie wird es weiter versuchen und eine Leiter vorbei bringen lassen. Dieter kommt wieder zurück und beschäftigt sich mit anderen Arbeiten.

Bei mir ist Wäsche waschen und aufräumen fällig. Nach zwei Stunden hat sich noch nichts getan und Dieter geht noch mal nachfragen. Sie haben momentan keine Leiternn, nur eine alte, die nicht mehr sicher ist und die sie nicht ausleihen können.

Während wir noch beratschlagen was zu tun ist, packt der Nachbar seine Teleskopleiter aus und fängt an, sein Wohnmobil einzuwachsen und zu polieren. Dieter fragt beim Nachbarn an, ob er uns die Leiter zur Reparatur des Daches ausleihen kann. Schwupps, schon steht die Leiter an unserem Truck. Die Neuabdichtung kann beginnen.

Mit Änderungen der Webseite, Schreiben des Blogs und diversen anderen Arbeiten wird der Tag beendet.

8. Januar 2014 - Grafton
Es ist mitten in der Nacht, als ich aufwache und höre, wie es aufs Dach tropft, es regnet. Das hätte es jetzt nicht gebraucht, die auf dem Dach verwendete Dichtung ist noch nicht durchgetrocknet! Und tatsächlich, das Wasser findet einen Weg nach innen, es tropft, Mit Handtüchern und Plastikunterlage erst mal verhindern, dass Bett oder Bettzeug nass werden. Jetzt können wir sowieso nichts tun, also weiter schlafen.

Beim Frühstück wird beratschlagt, was können wir jetzt tun. Erst mal muss wieder alles trocken werden. Um zu verhindern, dass weiteres Wasser eindringt wird über einem Teil des Daches eine Plane gespannt, als Regenschirm.

Danach setzt sich Dieter an den Rechner und bearbeitet unsere Webseiten. Schliesslich muss auch die Stammtischseite aktuell gehalten werden. Ich nehme mir ein Buch und lese.

Nachmittags gibt es eine längere Regenpause und wir machen einen Spaziergang durch die Anlage.

Heute Abend wird bei SBS Radio das Interview, das Barbara Barckhausen mit uns geführt hat, ausgestrahlt. Das hören wir uns an. Wer sich den Beitrag anhören möchte, hier ist das möglich: http://www.sbs.com.au/yourlanguage/german/highlight/page/id/310834/t/On-holidays:-Nothing-but-Austrlia/in/language

9. Januar 2014 – Grafton - Armidale
Alles muss wieder abgebaut, eingepackt und verstaut werden, die Fahrt geht weiter.
Das Ziel ist Armidale. Die gewählte Strecke führt von Grafton über die Ebor Falls nach Armidale.

In Grafton wird erst noch ein Abstecher zu Bunnings gemacht. Auf Empfehlung einiger Camper holen wir uns ein spezielles Silikon für die Dachabdichtung. Jetzt noch tanken (Shell) und pro Liter 8 Cent mit dem Gutschein sparen. Die Fahrt kann beginnen.

An den Ebor Falls wird angehalten und dem ausgeschilderten Weg zur Aussichtsplattform gefolgt. Wir haben Glück, es ist noch Wasser im Fluss und damit auch die Wasserfälle aktiv.

Der nächste Haltepunkt sind die Wollomombi Falls, das sind mit die höchsten Wasserfälle in Australien, wenn Wasser da ist. Leider fliesst kein Wasser über die Kante, der Fluss ist so gut wie trocken. Dann wird wenigstens der BBQ- und Picknickplatz zum Mittagessen genutzt.

Weiterfahrt bis Armidale. An der Info wird gestoppt um uns mit Informationsmaterial zu versorgen. Campen wollen wir auf dem Showground. Der sei am nächsten an der Stadt und habe gute sanitäre Anlagen, ist die Auskunft. Ob wir die Stadtrundfahrt zu den historischen Stätten kennen. Abfahrt sei morgens um 10.00 Uhr und Rückkehr gegen 12.30 Uhr. Kosten: Donation. Es seien noch Plätze verfügbar. Wir lassen uns auf die Teilnehmerliste setzen und machen uns auf zu den Showgrounds.

Beim Caretaker einbuchen. Ein Stellplatz mit Strom kostet 20$. Glück gehabt, ab morgen ist alles reserviert. Am Wochenende findet ein grosses Jamboree (Pferdesportveranstaltung) statt. Viele Reiter sind mit ihrem Pferden bereits angereist.

10. Januar 2014 – Armidal - Tamworth
Bei dieser Reise gibt es wirklich extreme Temperaturunterschiede.Tagestemperaturen von 45 Grad und nächtliche Temperaturen zwischen 30 Grad und dem Gefrierpunkt, alles schon da gewesen. Diese Nacht ist eine der kühleren Nächte, nur 8 Grad. Da kann man gut schlafen.

Kurz nach 6.00 Uhr ist die Nacht vorbei. Die ersten Camper fahren bereits los, während Autos mit Pferdeanhängern auf den Platz fahren, also ein fliegender Wechsel. Bei uns geht es kurz nach 8.00 Uhr los, wir fahren bis zur Touristeninfo. Dort startet um 10.00 Uhr die Stadtrundfahrt. Da noch Zeit ist wird die nähere Umgebung erkundet. Rechtzeitig sind wir zurück an der Abfahrtsstelle und pünktlich startet die Tour.

Armidale hat viele Kirchen und historische Gebäude. In 2,5 Stunden bekommen wir im vorbei fahren einige davon zu sehen. Am Bahnhof gibt es eine kurze Pause. Ein pensionierter Eisenbahner erzählt einiges über die Geschichte der Eisenbahn. Beim nächsten Stopp kann man enweder das Art Museum oder das Aboriginal Kulturzentrum besuchen. Letzter Halt ist an der Universität, danach geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Was machen wir mit Essen? Bis Tamworth sind es ca. 120 Kilometer, dass wird zu spät. Wir holen uns eine Kleinigkeit und nehmen die Sachen mit in den Park. Neben uns sitzt ein Paar am Tisch, die sprechen uns sofort auf deutsch wegen unseres Campers an. Die Beiden sind zum vierten Mal in Australien. Mit beiderseitigen Wünschen für eine gute Fahrt trennen sich die Wege.

Ca. 20 Kilometer vor Tamworth bemerkt, Dieter dass der Blinker nicht mehr geht. Der nächste Parkplatz wird angefahren und nachgesehen. Rücklicht und Blinker funktionieren nicht mehr. Die entsprechende Sicherung wird ausgetauscht, ist aber sofort wieder kaputt. Das scheint was grösseres zu sein, was sich jetzt nicht fixen lässt. Fahren wir erst mal zum Rugby-Club um zu sehen, ob die versprochene Reservierung eines Stellplatzes erfolgt ist.

Das Ehepaar, das die Betreuung des Platzes und der Camper macht, ist nicht da. Ein Mann, der zum Rugy-Club gehört, kommt um zu helfen. Eine Platzreservierung? Hier gibt es keine Reservierungen, meint er. Gut, wenn man was schriftliches vorliegen hat. Ich zeige ihm die ausgedruckte Email des Kassierers vor. Mit diesem Schreiben wurde die Reservierung eines Platzes mit Stromanschluss zusagt. „You lucky Girl“ bekomme ich von ihm zu hören. „Du bist die Einzige, die jemals eine Platzreservierung bekommen hat“. Girl hat schon lange keiner mehr zu mir gesagt.

Was aber nicht darüber hinweg täuscht, dass niemand von der Reservierung weiss. Aber, bis zum Beginn des Festivals ist ja noch Zeit und die Plätze sind noch nicht belegt. Der Mann überlegt, welchen Platz er uns anbieten kann. Er soll nicht nur Stromanschluss haben, sondern möglichst Schatten haben, bei angekündigten 39 Grad wäre das sehr angenehm. Der beste Platz, den er anbieten kann, hat einen Baum, der zumindest am Morgen Schatten wirft. Prima, der wird genommen.

Dieter parkt den Truck, schon kommt der Nachbar um guten Tag zu sagen. Ein kurzer Plausch, dann wird mit Tisch und Stühlen der Platz gesichert. Erst mal einkaufen fahren.

Da wir in der Nähe des Serviceclubs sind, und wir dort einige Musikveranstaltungen ansehen wollen, beantragen wir die temporäre Mitgliedschaft. Für 5 $ wird gleich die Mitgliedskarte ausgegeben. Mit der Karte vereinfacht sich das betreten des Clubs, nur die Karte vorzeigen. Sonst muss man bei jedem Betreten des Clubs Name und Anschrift eingetragen. Ausserdem gibt es für Mitglieder kleine Vergünstigungen.

Zurück am Stellplatz, wird alles Eingekaufte verstaut. Der nette Mann von vorhin kommt mit einer grossen Astschere vorbei. Der Baum hat einige überhängende Äste, die stören. Schwupps, sind die beseitigt. Jetzt können wir uns häuslich einrichten.

Später kommt Jeff, der Nachbar auf einen Drink vorbei. Er hatte eine Mangofarm in der Nähe von Katherine. Die hat er verkauft und von dem Geld ein Haus auf Bribie-Island und einen Caravan gekauft. Jetzt ist er auf Reisen.

11. Januar 2014 - Tamworth
Dieter macht sich auf die Suche nach dem Kurzschluss, der Blinker und Licht lahmlegt. Armaturenbrett, Lenksäule, alles wird ausgebaut. Nachdem er an vielen Kabeln gewackelt und gezogen hat, funktioniert plützlich Licht und Blinker wieder. Aber welches Kabel den Kurzschluss verursacht hat, das ist nicht festzustellen. Dieter isoliert alle erreichbaren Kabel und befestigt sie wieder. Licht und Blinker funktionieren noch.

Als nächstes ist das Dach dran. Dieter leiht sich beim Rugby-Club eine lange Leiter aus um aufs Dach zu kommen. Dort entfernt er die neu angebrachte Silikonschicht und das Dichtband. Alles,muss runter. Anschliessend wird mit einem anderen Silikon gedichtet und zusätzlich ein Dichtband angebracht. Jetzt ist hoffentlich alles wieder dicht. Werden wir beim nächsten Regen sehen.

Jeff kommt aus der Stadt zurück. Es sei ein teurer Ausflug gewesen. Er habe sein Glück mit Pferdewetten versucht und verloren.

Gegen 20.00 Uhr, als es etwas kühler ist, machen wir uns zu Fuss auf den Weg in die Stadt. Wollen sehen, wie weit das ist.

Auf dem Weg kommen wir am West Leage Club vorbei. Auch hier wird die temporäre Mitgliedschaft beantragt. Für 6$ gibt es die entsprechende Karte. Im Club gibt es bereits Live-Musik. Trotzdem beschliessen wir, weiter zu ziehen, zum Service-Club. Vor dem Gebäude steht ein Courtesy Bus. Den muss man bestellen, dannwird man abgeholt und/oder auch wieder nach Hause gebracht. An der Rezeption gleich nachgefragt, wann der Bus abfährt und wann man Bescheid sagen muss. Letzter Bus um 22.00 Uhr. ¼ Stunde vorher an der Rezeption Bescheid sagen.

In der Main-Lounge spielt Shane Teinaki. Der Mann hat eine angenehme Stimme, gut zum zuhören. Besonders gut kommt die Stimme bei Elvis-Songs zur Geltung. Wir sehen uns das Festival-Programm an. Steve Passfield und Handpicked, das Konzert möchten wir hören. Vor drei Jahren konnten wir das noch kostenlos tun, dieses Jahr kostet es 10 $ Eintritt. Da nehmen wir gleich Karten für das Konzert am Sonntag, 19. Januar mit. An der Rezeption wird der Bus angefordert. Vielleicht können wir da mit fahren. Wir können, der Bus kommt in 20 Minuten. Mit drei anderen beginnt die Fahrt. Wir sind die Zweiten, die zum Ziel gebracht werden. Nicht nur zum Tor, sondern direkt bis zum Camper. Als die Mitfahrer den Truck sehen, ruft der eine Mann aus: „It`s a Truck, What a Beauty“. Er ist ganz begeistert.

12. Januar 2014 - Tamworth
Heute wollen wir uns in der Touristen-Info das Offizielle Programmheft holen und gleich Karten für das Konzert von John Williamson kaufen. Auf der Fahrt zur Info gibt es wieder Probleme mit dem Blinker. Mal geht er, dann wieder nicht. Das Problem ist noch nicht vollständig beseitigt. Muss Dieter noch mal auf die Suche gehen.

Das Programmheft haben wir schnell, der Kartenkauf dauert länger. Der Kartenleser funktioniert nicht und alle Kartendaten müssen mit der Hand eingegeben werden, das dauert. Nach ca. 30 Minuten halten wir die Karten für das Konzert von John Williamson in der Hand.

Auf dem Heimweg noch Stopp zum Getränke kaufen. Bei den für die nächsten Tage angekündigten Temperaturen wird viel verbraucht.

Bis Ende des Festivals wird der Truck wahrscheinlich nicht mehr bewegt werden. Deshalb werden wir uns jetzt häuslich einrichten. Die Markise wird angebracht, der Herd aufgebaut, der Fernseher raus geholt und die Antenne befestigt. Alles wie zu Hause.

13. Januar 2014 - Tamworth
Dieter will alle Kabel und Anschlüsse zu Vorder- und Rücklicht sowie den Begrenzungsleuchten überprüfen und sehen, dass er dass Teil, welches den Kurzschluss auslöst, findet.

Ich nehme mir das Programmheft vor um die Veranstaltungsbesuche zu planen. Für zwei Konzerte haben wir Karten, jetzt heisst um diese Termine herum zu planen. Nicht so einfach denn im Heft stehen die verschiedenen Veranstaltungen auf 40 DINA4-Seiten. Dazu kommt ein tägliches Update in der Zeitung. Das kann die Planung für einen Tag wieder über den Haufen werfen. Kostenlose Veranstaltungen sind mit einem * gekennzeichnet. Natürlich möchte ich so viel wie möglich der angedachten Künstler bei einem kostenlosen Auftritt sehen. Diese Planung ist eine zeitraubende Beschäftigung.

14. Januar 2014 - Tamworth
Um 12.30 Uhr müssen wir im Regional Council sein. Dort treffen wir uns mit Susie vom Marketing und einem Journalisten des The Northern Daily Leader, für einen Zeitungsartikel. Noch gilt der normale Busfahrplan, der Festival-Fahrplan beginnt erst am Freitag. Also laufen wir in die Stadt und gehen erst mal bummeln.

Pünktlich melden wir uns im Festval Hauptquartier (Regional Council). Susie ist noch in einem Meeting, deshalb begrüsst uns Heidi. Es dauert nur einige Minuten, dann kommt Susie mit einer Journalistin und einem Fotografen. Besucher aus Deutschland, das kommt nicht so oft vor und ist einen Zeitungsartikel wert. Mal sehen, was die Journalistin aus den Stichworten macht. Zum Abschied gibt es noch den offiziellen Country-Festival-Hut.

Ich sage zu Dieter: Bis jetzt ist noch kein Stand vom Lions-Club zu sehen. Dort werden die Karten fürs Entenrennen verkauft. Und siehe da, auf dem weiteren Weg kommen wir am Stand vorbei und kaufen 2 Teilnahmekarten. Fürs Entenrennen werden 1500 Karten verkauft, jede Karte steht für eine Ente. Die Einnahmen aus dieser Aktion kommen sozialen Projekten zu Gute.
Inzwischen sind wir an der Endhaltestelle der Busse angekommen. Dieter fragt bei der Busfahrerin nach, ob das die Linie nach Oxley und ob eine Haltestelle in der Nähe des Rugbyclubs ist. Die Rchtung stimmt, aber eine Haltestelle? Die Routen der Busse sind bereits geändert, aber nicht auf die Festivalrouten. Sie will uns aber auf keinen Fall laufen lassen und sucht nach einer Möglichkeit, uns in der Nähe des Zieles abzusetzen. Sie findet eine Möglichkeit, ca. 1 Block vom Oval entfernt. Das Angebot wird angenommen und sie lässt uns an einer Ecke aussteigen, wo eigentlich keine Haltestelle ist. Nach ca. 500 Metern sind wir wieder beim Truck.

15. Januar 2014 - Tamworth
Das wird ein geruhsamer Tag, erst Abends ist ein Konzertbesuch geplant.

Auf dem Weg ins Einkaufszentrum kommen wir bei David vorbei. Dieter hat ein Beatles-T-Shirt an. David erzählt, dass er die Beatles in London noch persönlich gesehen hat. Das habe ihm eine Nacht im Knast eingebracht. Die ganzen kreischenden Mädels seien im Weg gewesen. Da habe er den Feuerlöscher genommen und sich den Weg freigesprüht. Allerdings nur kurzfristig.

Heute Abend spielt Travis List im West Diggers. Die Band spielt Honky-Tonk, eine rockige Country-Musik-Version.
Es ist nicht mehr ganz so heiss, als wir uns auf den Weg machen. Die Bühne ist im Freien aufgebaut, aber auch vom klimatisierten Raum aus zu sehen. Die bessere Alternative.

Den Bass spielt Allan Tomkins, der bekannteste und respektierste Country-Bass Spieler Australiens und Bauer handgearbeiteter Gitarren. Tomkins hat mit allen bekannten australischen Country-Musikern zusammen gespielt, eine Legende.

Nach dem Konzert fahren wir mit dem Taxi zurück zum Camper. Auf dem Weg dorthin will der Taxifahrer abbiegen, zum Rugby-Park. Das ist die falsche Richtung. Dieter korrigiert das gleich.
Ist aber auch verwirrend, nicht nur für Touristen. Es gibt zwei Rugby-Clubs im Umkreis von 500 Metern. Beide haben Campingmöglichkeiten eingerichtet. Der eine Club betreibt den Rugby-Park, der andere ist im Jack-Wollaston-Oval. Da wollen wir hin.

16. Januar 2014 - Tamworth
Ab heute ist ein Mietauto bestellt, muss nur noch abgeholt werden. Zu Fuss machen wir uns auf den Weg.

Am Office sieht uns David und meint: „Habt ihr schon Zeitung gelesen? Da ist ein Artikel von Euch drin“. Schon läuft er los, um die Zeitung zu holen. Ein weiterer Camper kommt vorbei und meint, da müsst ihr aber mehrere Exemplare der Zeitung kaufen. Es hat sich auf dem Campingplatz schon rumgesprochen, dass ein Artikel in der Zeitung ist. Hier der Link zum Artikel: http://www.northerndailyleader.com.au/story/2026077/distance-doesnt-dissuade-duo/?cs=159

An der Mietstation steht das Auto bereit. Die erforderlichen Papiere sind schnell ausgefüllt. Natürlich ist auch hier das Country-Music-Festival das Thema. Welche Veranstaltungen wir uns denn ansehen? Bei der Erwähnung von Steve Passfield meint unser Gegenüber, den habe er noch als Busker (Strassenmusikanten) gesehen. A long time ago… Alles erledigt. Wir fahren vom Hof und erst mal zum einkaufen. Die schweren Sachen, wie Trinkwasserkanister, etc. haben wir die ganze Zeit, da war noch genügend Vorrat da.

Abends zum Konzert von Alby Pool in den South Tamworth Bowling Club. An der Rezeption, wo die Adressdaten registriert werden, spricht die Frau uns gleich auf den Zeitungsartikel an.

Alby und seine Band spielen das fünfte Stück, da fällt komplett der Strom aus. Die Musiker verlassen die Bühne. Der Schlagzeuger hängt noch ein Schild auf: Gone for a Break. Back in 5 minutes.

Es dauert etwas länger als die angekündigten fünf Minuten, bis der Strom wieder da, und alles wieder funktioniert und die Band weiter spielt. Keine zehn Minuten später, der nächste komplette Blackout, alles ist dunkel. Es dauert länger, bis es wieder hell wird. Es werden auch nur die wichtigsten Sachen an die Stromversorgung angeschlossen. Die Bildschirme für die Wetten, etc. bleiben dunkel. Schade für die Band, da einige Leute bereits beim ersten Stromausfall das Gelände verlassen haben.

Um 22.00 Uhr machen wir uns auf den Weg und fahren noch am Service Club vorbei. Dort ist das Konzert bereits zu Ende. Überhaupt ist es noch sehr ruhig in der Stadt. Obwohl schon viele Camper in der Stadt sind. Nach offiziellen Meldungen schon mehr wie im letzten Jahr.

17. Januar 2013 - Tamworth
Dieter hat sich überlegt, wie die Schattenfläche für den Sitzplatz vergrössert werden kann. Eine Plane ist vorhanden, es werden aber noch Zeltstangen benötigt. Gut, dass wir mit dem kleinen Auto mobil sind und schnell die Erforderlichen Teile besorgen können. Dann wird die Plane als Verlängerung der bestehenden Markise angebracht. Jetzt haben wir länger Schatten.

Es müssen Ergänzungen auf der Webseite gemacht und das Tagebuch aktualisiert werden. Einge gute Beschäftigung an so einem heissen Tag.

Um 19.00 Uhr beginnt das Eröffnungskonzert im Park. Ausgestattet mit den Festival üblichen Utensilien, Stühlen und Kühltasche, geht es in den Bicential Park. Auf der Suche nach einem schattigen Platz. Glück muss man haben, wir finden so einen Platz, mit direkter Sicht auf die Bühne. Neben der Bühne sind 2 grosse Bildschirmen angebracht, so dass auch die hinten Sitzenden etwas sehen können. Über die Bildschirme laufen ständig Twittermeldungen.

Die Nachbarin spricht uns an. „Mein Mann sagt, ihr seid in der Zeitung gewesen“. Schon ist ein Gepräch im Gange. Auf die Minute pünktlich wird das Festival eröffnet. Im offiziellen Teil wird die Städtepartnerschaft mit Nashville/USA bekannt gegeben. Höhepunkt des Konzertes ist der gemeinsame Auftritt von Troy Cassar Daley und Adam Harvey, mit klassischen County-Musik-Titeln. Die Beiden bieten eine tolle Show.

Für manche Sachen fehlt mir das Verständnis. Über die Leinwand wird per Twitter ein Heiratsantrag gemacht: „….., will you marry me?“. Die Anwort: „Sie hat JA gesagt“. Kurze Zeit später die weitere Mitteilung: „Ihr seid alle zur Hochzeit eingeladen“. Moderne Welt halt.

Mit einem Feuerwerk wird die Eröffnung beendet. Inzwischen ist Wind aufgekommen. Da hält die Feuerwehr bestimmt den Atem an, dass kein Feuerwerkskörper weggeweht wird und ein Feuer entsteht.

Vom Park aus fahren wir noch in den West Leage Club, zu Tomkins Late Night Show.

18. Januar 2013 - Tamworth
Beim Rugby-Club gibt es keine Waschmaschinen. Inzwischen ist wieder ein Stapel schmutziger Wäsche vorhanden, die werden wir mitnehmen und einen Stopp an einer Münzwäscherei einlegen.

Auf der Peel Street geht es noch geruhsam zu. Noch stehen die Busker weit auseinander. Das ändert sich, je länger das Festival dauert. Am Ende steht alle 10 Meter ein Künstler, der versucht, sich Gehör zu vreschaffen. Ist nicht immer so einfach, wenn der Nachbar mit grossen Lautsprechern ausgestattet ist.

Nach Abstechern im Shoppingcenter und im West Diggers wartet die Arbeit auf uns, Wäsche in der Maschine beobachten. Nach 1,5 Stunden ist alles erledigt und es geht zurück zum Camper, alles wieder einräumen.

Heute steht „Strictly Country“ im West Tamworth Bowling Club bei uns auf der Liste. Dort angekommen, die übliche Prozedur und die Eintragung als temporäres Mitglied. Der erste Eindruck, sowohl Clubhaus als auch die Mitglieder und Besucher sind etwas älter. Der Eindruck wird noch von der Band verstärkt. Der Schlagzeuger ist bestimmt schon Ende 70, eher älter. Dieter kann sich die Bemerkung, hier macht das Altersheim einen Ausflug, nicht verkneifen. Eingeladene Musiker unterstützen die Band, unter anderem ein Sänger, der auch schon 81 Jahre ist. Christina, eine Sängerin unterstützt unseren Eindruck, mit der Bemerkung: „Hier sind alle über 50. Da müssen wir Lieder spielen, an deren Texte man sich erinnert“. In der Pause machen wir uns auf den Weg in den Wests Leage Club, zur Tomkins Honky Tonk Show.

19. Januar 2014 - Tamworth
Den Tag ganz gemütlich angefangen und spät gefrühstückt. Der Wasserschlauch ist geplatzt und Ersatz muss her. Gut, dass hier die Geschäfte auch sonntags geöffnet sind. Der Schlauch ist schnell gekauft. Wenn wir schon unterwegs sind, dann machen wir auch gleich einen Abstecher zum Pub. Da ist jetzt bis 17.00 Uhr Pause, also fahren wir weiter zum South Tamworth Bowling Club. Dort spielen Dan Murphy und Murphys Law. Den Beleg für die temporäre Mitgliedschaft am Eingang vorzeigen, schon ist man drin.

Die Band spielt klassische Country-Musik, gut zum anhören. Gegen 16.00 Uhr verlassen wir den Club und fahren zum Campingplatz. Ausruhen und Abendessen bevor das nächste Konzert, Steve Passfield und Handpicked, besucht wird. Gegen 18.00 Uhr kommen wir am Veranstaltungsort an und bleiben in der Lounge, bei Luke O`Shea. Bis zum Beginn ist ja noch Zeit, dachte ich. Ich bin von 20.00 Uhr als Anfangszeit ausgegangen. Man (Frau) sollte nicht von einer Zeit ausgehen, sondern nachsehen. Dieter packt gegen 18.30 Uhr die Karten aus und da steht ganz gross: Beginn 17.30 Uhr!!! Sch……., eine Stunde zu spät. Jetzt aber schnell, das wir nicht alles verpassen. Kaum im Saal, macht die Band Pause. Nur ca. 50 Leute haben den Weg hierher gefunden. Eigenartig, 2006, 2008 und 2010, waren die Handpicked Auftritte in der Service Club Lounge immer sehr gut besucht. In der Lounge waren sie kostenlos, für das Konzert im separaten Raum werden 10 $ Eintritt genommen.

Dieter möchte während des Konzertes Videoaufnahmen machen und wartet auf den Bandleader, Steve Passfield. „Das ist kein Problem, so lange die Aufnahmen nicht verkauft werden“ ist die Antwort. Ganz unkompliziert.

Im zweiten Teil der Show, die 1,5 Stunden dauert, zeigt die Band was sie kann. Klassisch Country bis Rock – alles ist möglich. Das Publikum wird mit einbezogen und es gibt einige sehr witzige Episoden. Eine prima Show. Ich war nicht die Einzige, die sich mit der Anfangszeit geirrt hat. Kurz vor 20.00 Uhr kommen noch 4 Personen.

Anschliessend noch einen Bummel über die Peel-Street. Nur ein Strassenkünstler zeigt seine Show, sonst sind nur noch Fussgänger unterwegs. Auch wir machen uns auf den Heimweg.

20. Januar 2014 - Tamworth
Die Anzahl der täglichen Veranstaltungen wird mehr. Zu den im offiziellen Programm verzeichneten, kommen noch viele hinzu. Musiker übernachten auf einem Campingplatz und geben ein Konzert, um nur eine Variante zu nennen. Bei der Vielzahl ist die Auswahl nicht immer einfach.

Wir haben uns die Fender Master Class in „The Pub“ ausgesucht. Diese Veranstaltung haben wir noch nie besucht. Im kühlen Innenraum sind die Plätze bereits belegt, auf der Terasse sind noch welche frei.

Auf der Bühne sind 10 sehr gute Gitarissten versammelt. Ein Moderator stellt die Einzelnen Künstler vor und jeder Musiker kann sich mit einem Stück präsentieren. Aus dem Publikum können Fragen gestellt werden, die beantwortet werden. Wenn 10 Personen auf die Frage: „Wieviele Instrumente besitzt Du?“ antworten, das dauert! Die Spanne reicht von 14 – 50 Instrumente. Einzig Michel Rose, von dem viele Musiker sagen er sei einer der besten Steel Guitar Spieler der Welt, meint, er habe nur eine Gitarre. Schade, dass so viel geredet und so wenig zusammen gespielt wird, wo so viele Meister ihres Faches versammelt sind.

Nach einer kurzen Umbaupause kommt die Bill Chambers-Session. Bill Chambers spielt mit Musikern, die für einen kurzen Auftritt dazu kommen. Immer eine gute Veranstaltung.

Es wird dunkel und ein Gewitter zieht über den Pub hinweg, begleitet von einem kurzen aber heftigen Regenschauer. Vielleicht kühlt es ja etwas ab. Als wir den Pub verlassen ist es bereits abgetrocknet und es ist nicht viel kühler als zuvor.