Beverley Perth Frankfurt

14.07.2012

Dichter Nebel, wie bei uns im November.
Mit irgendetwas muss man ja mal anfangen. Die Sachen, die mit nach Deutschland sollen, müssen aus dem Truck geräumt werden. Das ist die Gelegenheit, gleich gründlich auszumisten und sauber zu machen.

Der Kühlschrank wird leer geräumt, für die nächsten Tage ist noch genügend zu essen da. Schublade für Schublade wird ausgeleert, sauber gemacht und wieder eingeräumt. Auf der einen Seite türmen sich die Sachen zum mitnehmen, auf der anderen Seite wächst der Abfallberg. Alles was wir mitnehmen, wird in unser derzeitiges Domizil gebracht. Da stehen jetzt die Tüten auf dem Boden herum wie nach dem Schlussverkauf.

Morgen ist auch noch eine Tag, da wird weiter geräumt.

15.07.2012

Sonntag. Da geht es geruhsam los. Bei einer Tasse Kaffee in der Küche, da lässt es sich gemütlich schwätzen. Und es gibt immer noch was zu erzählen, bis sich die Gruppe auflöst und jeder an die Arbeit geht. Inge geht zum schweissen in den Workshop, Micha muss den Zaun reparieren, einige Schafe sind auf die Strasse gelaufen, wir nehmen uns den Camper vor.

Der Zaun ist repariert. Umgestürzte Bäume haben den Zaun herunter gedrückt und die Schafe sind einfach darüber hinweg spaziert.

So hat jeder was zu tun, bis wir uns alle beim Abendessen wieder treffen.

16.07.2012

Von wegen blödes Schaf. Einige Schafe haben wieder einen Weg durch den Zaun gefunden und sind jetzt auf dem Getreidefeld unterwegs. Die müssen wieder eingefangen und zu den anderen zureuck gebracht werden.

So langsam lichtet sich das Chaos in unserem Zimmer. Einige Sachen sind schon mal transportfertig verpackt und in der Reisetasche verstaut. Die werden erst in Deutschland wieder gebraucht.

Im inneren des Campers sieht es schon wieder gut aus. Alles abgewaschen, die nächste Reise kann beginnen.

Morgen geht es nach Perth, schon mal die lange Einkaufsliste vorbereiten.

17.07.2012

Der Wecker klingelt (seit langer Zeit mal wieder). Inge und Micha haben einen Termin in Perth und nehmen uns mit bis zur Autovermietung. Da wartet schon der bestellte Mietwagen.

Die Übernahme ist schnell erledigt, die Shoppingtour kan beginnen. Beim einladen der ersten gekauften Sachen stellt Dieter fest, dass die Kofferraumabdeckung fehlt. Damit es bei der Rückgabe kein Problem gibt, fahren wir vorsichtshalber nochmal beim Autovermieter vorbei. Dort wird die Abdeckung eingebaut, damit ist das Problem gelöst.

Nach dem Mittagessen im Foodcourt geht die Einkaufstour weiter. Es sind schon viele Posten auf der Liste durchgestrichen. Damit wir nicht im dunkeln fahren müssen, wird das Einkaufen für heute beendet.

Bevor es ganz dunkel ist sind wir auf der Farm. Minuten vor uns sind Inge und Micha angekommen, gutes Timing.

18.07.2012

der Truck wird zum Abstellen vorbereitet

Das Gras ist mit Rauhreif überzogen, es ist - 1,2 Grad. Da wird das Frühstück in die Länge gezogen bis die Sonne es geschafft hat, die Luft zu erwärmen.

Dieter will den Truck gründlich waschen. Da hat sich viel Schmutz, besonders an den nicht leicht zugänglichen Stellen angesetzt. Gut, dass Micha so eine gut ausgestattete Werkstatt hat und den Hochdruckreiniger zur Verfügung stellt. Das Führerhaus wird gekippt und los geht es. Bis die weisse Farbe wieder durchkommt, das dauert eine Weile.
Jetzt sieht man auch, wo überall die Farbe fehlt oder wo es anfängt zu rosten. Weitere Arbeiten sind nötig. Bis zum Abend ist ein Teil der Arbeiten erledigt und die neue Farbe kann trocknen.

19.07.2012

Die Innenreinigung der Fahrerkabine steht an. Dieser rote Staub, der kommt ja durch alle Ritzen. Die Kabine ist wieder sauber, soweit es möglich ist. Dieter kann mit seinen Arbeiten an der Aussenseite des Trucks weiter machen.

Inge arbeitet im Workshop. Sie fertigt Bilder aus Metall an, ein Bild soll fertig werden. Nach Fertigstellung werden die Metallbilder nach draussen gestellt und beregnet, damit sie rosten.

Beim gemeinsamen Abendessen treffen sich alle in der Küche.

20.07.2012

Ein Ausflug nach Fremantle, das muss sein. Kurz nach halb zehn machen wir uns auf den Weg. Es ist wenig Verkehr und wir kommen kurz vor 11.00 Uhr in Fremantle an. Als Erstes steht ein Bummel durch die E-Shed-Markets an. Dort kann man gut Souveniers einkaufen. Es ist wenig Betrieb und es gibt sogar einen Parkplatz vorm Gebäude. Die Stunde parken kostet 1,70$, Höchstparkdauer 3 Stunden.

An einem Stand werden mehrere Teile gekauft und es gelingt, einen kleinen Rabatt auszuhandeln. Die Einkaufsliste wird immer kleiner. Nach dem erfolgreichen Einkauf gibt es eine Belohnung, frisch gebrühten Kaffee und eine Kleinigkeit zum Lunch. Damit keine weitere Parkgebühr gezahlt werden muss, fahren wir auf einen freien Parkplatz und von dort mit der Cat zur Markthalle. Auch hier ist es erstaunlich leer. Von hier aus schliesst sich der Bummel über den Cappucino-Strip an, mit Eis essen beim Italiener. So kann man den Tag auch ohne Probleme vertrödeln. Die Cat bringt uns wieder zurück zum Auto.

Man hat uns schon mehrmals von einer deutschen Metzgerei (HELA) in Fremantle erzählt. Dort soll es gute geräucherte Wurst geben. Dieses Mal habe ich auch die Adresse mit und wir fahren vorbei. Die Zufahrt zu dem kleinen Laden erfolgt über eine steile Rampe. Der Parkplatz ist voll. Und nicht nur der Parkplatz, auch im Laden selbst ist viel Betrieb. Nachdem ich die Bestellung – Schwarzwälder Schinken – aufgegeben habe, fragt die Verkäuferin auf Deutsch, ob am Stück oder geschnitten. Überhaupt wird hier fast nur deutsch gesprochen. Bei so leckeren Sachen kann man (Frau) nicht widerstehen und kauft fürs Abendessen hauchdünn geschnittenen Schwarzwälder Schinken, geräucherte Bratwurst, Fleischwurst und Fleischsalat ein. Ein Brot dazu müssen wir unterwegs noch einkaufen.

Nächster Anlaufpunkt ist Clark Rubber. Für die Eingangstür im Camper brauchen wir noch einen durchsichtigen Vorhang aus etwas dickerem Plastik. Wir haben an der Tür des Campers Klettband angebracht. Auf den Vorhang kommt das Gegenstück. Bei Regen wird der Vorhang einfach aussen angebracht und im Inneren bleibt es trocken. Der Verkäufer im Laden fragt, ob er helfen kann. Er hört, wie wir uns auf Deutsch unterhalten und fragt nach, ob wir aus Deutschland kommen. Nach der Bestätigung spricht er auf Deutsch weiter. Er komme aus Südafrika. Seine Tante lebe in Deutschland, daher könne er etwas deutsch sprechen. Man merkt ihm an, dass er soich freut, seine Deutschkenntnisse anwenden zu können. Seine Kolleginnen kommen unauffällig in unsere Nähe und versuchen herauszufinden, in welcher Sprache der junge Mann mit uns spricht. Sie haben ihn noch nie anders als englisch sprechen hören.

Auf der Heimfahrt kaufen wir noch einige andere Lebensmittel ein. Kurz vorm dunkel werden kommen wir auf der Farm an. Inge und Micha waren auch unterwegs und sind erst kurz vorher angekommen. Beim Einräumen der Lebensmittel stellen wir fest, dass die Geschmäcker nicht so unterschiedlich sind und dass wir beim gleichen Einzelhändler gekauft haben. Bergader Blauschimmelkäse, Edamer am Stück und Hans Salami liegen jetzt im Kühlschrank nebeneinander.

21.07.2012

Im Camper wurde gründlich aussortiert. Die nicht mehr benötigten und defekten Teile liegen neben der Mülltonne. Heute ist in Beverley der Rubbish Tip geöffnet. Der Kofferraum des Mietwagens wird mit einer dicken Plane abgedeckt und der ganze Abfall eingeladen. Das Müllauto ist abfahrtbereit. Die Müllkippe ist etwas ausserhalb von Beverley. Dieses Mal sieht es dort sehr aufgeräumt aus. Ein neuer Mann sorgt für Ordnung.

Das Auto ist wieder leer, jetzt sind wir an der Reihe. Eine Freundin von Inge hat sich als Kosmetikerin selbstständig gemacht und dort haben wir einen Termin zur Fusspflege. Ist nach so langer Zeit auch mal wieder nötig. Empfangen werden wir von Tex, den besonders die Tüte interessiert, die Inge uns mitgegeben hat. Da sind Knochen für den Hund drin.

Wieder zurück in Beverley verschwindet Dieter im kleinen Häuschen. Da stehen die Rechner von Inge und Micha. Erst zum Abendessen taucht er kurz wieder auf. Ein Firmware-Update ist nicht einwandfrei erfolgt und der Internetzugang ist weg.

Im Wohnzimmer ist Kinoabend, für die Übertragung der Formel 1-Qualifizierung. Dafür unterbricht Dieter die Arbeit. Nach der Sendung arbeitet er weiter. Kurz vor Mitternacht ist zumindest die Internetverbindung wieder hergestellt.

22.07.2012

Inge und Micha machen einen Besuch bei der Tochter mit Familie auf der Nachbarsfarm. Während dessen steht das Mittagessen auf dem Herd. Es soll Tafelspitz mit Meerettichsosse geben.
Nachmittags kommt Besuch, der sich auch unseren Camper ansieht und ganz begeistert von der Grösse und dem vorhandenen Platz ist. Einen Camper in der Grösse gibt es halt nicht zu mieten.

Nach dem Abendessen gibt es wieder einen gemeinsamen Fernsehabend – mit dem Formel 1 Rennen.

23.07.2012

Der Tag beginnt mit einer schlimmen Nachricht. Penny, bei der wir am Samstag zur Fusspflege waren, hatte gestern einen schweren Unfall. Das Auto hat sich überschlagen und Penny musste aus dem Wrack heraus geschnitten werden. Sie hat unglaublich viel Glück gehabt. Wer das Autowrack sieht glaubt kaum, dass da jemand lebend heraus gekommen ist geschweige, dass sie mit relativ geringen Verletzungen das Ganze überstanden hat.

Wir haben uns heute eine kleine Rundfahrt vorgenommen. Von der Farm nach Brookton, von dort nach Beverley und wieder zurück auf die Farm. Brookton und Beverley sind nette kleine Örtchen.

Heute machen wir eine kleine Rundfahrt. Von der Farm über Brookton nach Beverley und zurück. Beides sind nette kleine Örtchen. In Beverley hat eine Bäckerei neu eröffnet, da wird ein Kuchen mitgenommen. Auf der Farm wird der gleich zum Kaffee verspeist.

Danach geht Dieter wieder an den Farmcomputer. Ein Problem wartet auf die Lösung.

24.07.2012

Inge und Micha besuchen Penny, die nach einer Nacht im Krankenhaus wieder zu Hause ist. Sie kann sich an den Unfallhergang nicht erinnern. Eine Gehirnerschütterung, einige Schnittwunden und Prellungen sind die sichtbaren Verletzungen.

Inge hat den Auftrag, ein Pferdebild zu gestalten. Keine einfache Aufgabe. Der erste Entwurf hat ihr noch nicht gefallen. Sie ist in der Shed und ändert den Entwurf ab. Geschafft. Jetzt muss es nur noch dem Besteller gefallen, dann kann das ausschneiden los gehen.

Dieter sucht immer noch einer Lösung für das bestehende Problem. Er sitzt den ganzen Tag vorm Bildschirm, nur unterbrochen vom Abendessen. Kurz vor Mitternacht findet er den Fehler, jetzt kann er beruhigt schlafen gehen

25.07.2012

Heute ist Abreisetag. Von der Farm geht es zu Gitte und Günther ins Appartement. Inge und Micha haben einen Termin in Perth und wollen früh los. Gemeinsam mit den Beiden machen wir uns auf den Weg, allerdings in verschiedene Richtungen. Wir fahren über York.

Als Ankunftszeit haben wir nach 14.00 Uhr angegeben. Es ist noch früh, wir stoppen in Midland. Mit Kaffee trinken, bummeln und auch gleich eine Kleinigkeit zu Mittag essen, vergeht die Zeit bis zur Weiterfahrt.

Gegen 14.30 Uhr kommen wir bei Gitte und Günther an. Charlie, der Haushund, kommt zur Begrüssung, ohne zu bellen. Anscheinend kennt er uns noch vom letzten Besuch.

26.07.2012

Die letzten Urlaubstage wird nicht mehr gross gekocht, sondern wir gehen essen. Das wird mit einem Bummel durchs Shoppingcenter verbunden.

Zuerst wird das Center in Wanneroo angefahren. Das ist nur ein kleines Einkaufszentrum. Von dort geht es weiter ins Lakeside Center in Joondalup.

Am späten Nachmittag sind wir wieder daheim.

27.07.2012

Heute wollen wir testen, wie lange die Bahnfahrt von Joondalup nach Perth dauert. Morgen haben wir unsere Freunde zum Essen eingeladen und wollen nicht mit dem Auto in die Stadt fahren.

Von der derzeitigen Wohnung aus müssen wir nur geradeaus fahren, dann kommt man am Lakeside Shopping Center in Joondalup raus. Von dort ist es ein Katzensprung zum Bahnhof und 4 Stunden kann kostenlos geparkt werden. Noch sind viele Parkplätze frei.

Am Bahnhof stehen wir erst mal vor dem Ticketautomaten. Welche Zone ist Perth? Standard-, Multirider oder ein Tagesticket? Der Einzelfahrschein kosten 4,90$ und das Tagesticket kostet 11$. Mit dem Tagesticket kann man beliebig oft fahren. Das Ticket wird gelöst und los geht die Fahrt. Bis zur Haltestelle Perth Underground, da kommt man an der Hay- bzw Murray Street heraus, dauert die Fahrt 20 Minuten.

Noch ist es recht leer auf den Strassen und in den Geschäften. Wir geniessen die Athmosphäre, gehen im Foodcourt zu Mittag essen. Ein Eis und Kaffee müssen sein, bevor es wieder Richtung Joondalup geht.

Auf der Heimfahrt wird noch beim Drovers Einkaufszentrum gestoppt. Diesen Tipp haben wir von Günther. Obst, Gemüse, frischen Fisch und der Hammer, die grosse Fleischtheke und der Delikatessenladen. Wenn unser Aufenthalt noch länger dauern würde, dann würde ich hier öfters einkaufen. So nehmen wir nur was für Sonntag, da ist Forumstreffen im Yanchep, mit.

28.07.2012

Der gleiche Ablauf wie gestern. Mit dem Auto ins Lakeside Einkaufszentrum und dort parken. Weiter mit der Bahn nach Perth. Wie immer, sind wir etwas zu früh dran. Um 11.30 Uhr sind wir mit Freunden bei Miss Maud zum Lunch verabredet.
Barbara und Gerd sind die Ersten, die eintreffen. Da können ja die reservierten Plätze schon mal in Beschlag genommen werden. Inge und Micha treffen kurz danach ein, alles vollständig.

Das Buffet ist eröffnet. Und, wie immer bei Miss Maud, ist alles reichlich vorhanden bzw. wird nachgelegt. Alles schmeckt sehr gut, leider ist der Magen nicht so gross wie die Auswahl.

Wir sind schon fast fertig, als am Nachbartisch neue Gäste kommen. Es ist Miss Maud persönlich!

Gesättigt verlassen wir gemeinsam das Lokal. Inge und Micha werden wir erst beim nächsten Urlaub wieder sehen, bei Barbara und Gerd fahren wir am Montag nochmal vorbei.

Die Bahn bringt uns wieder zum Auto. Nach kurzer Fahrt sind wir wieder im derzeitigen Zuhause.

29.07.2012

Heute ist Forumstreffen im Yanchep. Der Termin wurde bereits ausgemacht, als wir uns mit Gitte und Kathrin am Anfang unserer Reise in Perth getroffen haben.

Noch ist es kühl, besonders der Wind. Mit dicken Jacken wird dagegen gehalten. Gitte und Günther nehmen uns mit, damit entfällt der Eintritt. Um 10.00 Uhr wollen Barbara und Michael kommen, damit alle gemeinsam zum Yanchep fahren. Michael ist den Australien-Forum-Nutzern als Desert-Queen bekannt.

Barbara und Michael sind Ende Mai in Perth angekommen und hatten geplant, 1 Jahr in Australien zu bleiben. Leider kam alles anders. Barbara ist in Geraldton gestürzt und hat sich die Hüfte gebrochen. Zur Operation wurde sie vom Royal Flying Doctor Service nach Perth geflogen. Alles ist gut verlaufen, aber die Reha wird ca. 4 Monate dauern. Die Operationskosten hat die Auslandsreisekrankenversicherung übernommen (ist ein Notfall), die Kosten für die Reha-Behandlung (ist eine Weiterbehandlung) sind nicht abgedeckt. Das und die Dauer der Reha haben die Beiden veranlasst, wieder nach Deutschland zurück zu fliegen. Sie werden im gleichen Flieger sitzen.

Kurz vor der vereinbarten Zeit kommt die Desert-Queen angefahren. Und wir stellen wieder mal fest, wie klein die Welt ist. Michael hat sein Auto bei Camperworld gekauft. Und wir waren mit die Ersten, die den Wagen 2003 gefahren haben!

Im Yanchep angekommen, werden 2 Tische am BBQ zusammen gestellt. Die restlichen Teilnehmer können kommen. Langsam füllt sich der Tisch. Am Ende haben 12 Personen einen schönen Tag im Park verbracht.

Zum Abendessen sind wir wieder zurück

30.07.2012

Am Samstag haben wir Barbara und Gerd versprochen, noch zu einem Abschiedsbesuch bei ihnen vorbei zu kommen. Gerd hat heute frei, das passt gut.

Auf dem Weg nach Belmont machen wir einen Umweg. In der Zeitung wird gross Werbung für das Coventry Square Einkaufszentrum in Morley Werbung gemacht. Hört sich interessant an, das wollen wir uns mal ansehen. Das Zentrum ist anscheinend erst vor kurzer Zeit eröffnet worden, es sind erst ca. 70% der Läden belegt und es wird noch rege gebaut. Es ist wie eine Markthalle angelegt, mit kleineren Geschäften. In der Obstabteilung gibt es Erdbeeren im Sonderangebot. Das gibt ein leckeres Abendessen.

Von hier aus fahren wir nach Belmont. Barbara sitzt mit ihrer Mutter im Garten. Es ist angenehm warm, so etwa 22 Grad. Gerd ist noch mit dem Motorrad unterwegs und kommt erst später zur gemütlichen Runde.

Am frühen Nachmittag verabschieden wir uns, nicht ohne vorher noch Gerds neues Motorrad, eine Yamaha mit 1,9 Liter Hubraum, zu bewundern.

31.07.2012

Der angekündigte Regen ist da. Das hätte für den letzten Urlaubstag nicht sein müssen. Der Wetterbericht meldet bis Mittag heftige Schauer, danach heftiger Regen. Allerdings ist es wärmer geworden. Was machen wir bei diesem Wetter? Ich schlage einen Ausflug nach Hillarys Harbour vor. Dieter meint, dann sind wir die Einzigen, die bei diesem Wetter an den Strand fahren. Ich will ja nicht an den Strand, sondern am Sorrento Quay in den Geschäften bummeln.

Auf dem Weg zum ausgesuchten Ziel regnet es mehr oder weniger heftig. Als wir ankommen, ist gerade eine Regenpause. Schnell ins Trockene. Es sind, wahrscheinlich wegen des Wetters, sehr wenige Leute unterweg. Die Angestellten in den Geschäften haben nichts zu tun. Bei Margret River on the Boardwalk kommen wir mit der Frau schnell ins Gespräch. Se freut sich als sie hört, wie lange wir in WA unterwegs waren und das wir auch noch den Ort kennen, in dem sie geboren ist (Bullfinch). Sie erzählt von ihrer Europareise und dass ihr Sohn überrascht war, wie dicht dort alles zusammen ist. Obwohl sie einige Länder in Europa besucht haben, haben sie flächenmässig Westaustralien nicht verlassen.

So geht der Vormittag schnell vorbei und es geht wieder zum derzeitgen Zuhause.

24 Stunden vor Abflug ist das Online-Check-In möglich. Mal probieren, ob es dieses Mal funktioniert. Es gibt keine Probleme, die Plätze sind ausgesucht, die Bordkarten sind ausgestellt. Jetzt müssen die Karten nur noch ausgedruckt werden. Gitte ist so nett und lässt uns den Ausdruck an ihrem Computer machen.

Die Reisetaschen sind, bis auf Kleinigkeiten, gepackt. Der Rest wird morgen früh noch darin verstaut.

01.08.2012

So sieht der morgige Tag aus:
Übergabe des Apartments an Gitte und Günther
Fahrt zur Autovermietung und Rückgabe des Wagens
Fahrt mit dem Taxi zum Flughafen – Dort haben wir noch eine Menge Zeit, der Flieger startet erst um 15.30 Uhr. Aber, mit dem Gepäck wollen wir nicht weiter unterwegs sein. Die Zeit werden wir uns mit Kaffee trinken, lesen und Leute beobachten vertreiben.

Wir bedanken uns bei Allen, die wieder sehr zahlreich unseren Blog gelesen haben.

01.08.2012

Das Gepäck ist im Kofferraum verstaut, wir sind abreisebereit. Jetzt muss nur noch der Schlüssel zurück gegeben werden. Nachdem wir uns von Gitte und Günther verabschiedet haben, fahren wir zuerst tanken, dann zur Autovermietung, den Wagen abgeben. Bei Einfahrt auf den Hof ist es 10.00 Uhr. Genauer kann man es nicht timen. Die Übergabe ist problemlos. Bis zum Abflug sind es noch einige Stunden, die werden wir am Flughafen verbringen. Kaum ist der Telefonanruf beendet, da fährt schon das Taxi vor. Der Fahrer ist sehr gesprächig und es wird eine kurzweilige Fahrt zum Flughafen.

Mit Kaffee trinken und lesen vertreiben wir uns die Zeit. Barbara und Michael kommen, kurz bevor der Schalter fürs Check-Inn geöffnet wird, an. Beim Einchecken ist Dieter behilflich. Rollstuhl, Gepäck und Papiere sind halt alleine nicht so einfach zu handhaben. Michael versucht am Schalter ein Upgrade in die Business-Klasse zu bekommen. Da müsse er sich an sein Reisebüro wenden, so sei das nicht möglich, ist der abschlägige Bescheid. Die Formalitäten sind erledigt, gemeinsam machen wir uns auf den Weg zur Immigration. Vorher trinken wir noch zusammen Kaffee. Die Ausreiseformalitäten sind schnell erledigt, wir sind im Abflugbereich.

Die Maschine hebt pünktlich Richtung Singapur ab. Die Maschine ist nicht ausgebucht. Ich kann in die Mittelreihe wechseln, so hat jeder von uns mehr Platz. Zur geplanten Zeit landet das Flugzeug in Singapur. Für Barbara wurde ein Rollstuhl angefordert. Der steht am Ausstieg bereit. Der Helfer wird die Beiden bis zum Abflug begleiten.

Für uns ist Beine vertreten angesagt. Dazu eignet sich ein Geschäftebummel besonders gut. Besonders lange kann man sich nicht aufhalten. Schon heißt es, zurück zum Abflugschalter. Wieder Handgepäck- und Ausweiskontrolle, erledigt.

Es sind viele Leute im Wartebereich, die Maschine ist bestimmt voll. Richtig geschätzt, jeder Platz ist besetzt. Auf dem Fensterplatz sitzt ein junger Mann. Der legt sich gleich zum schlafen hin.

Es ist bereits nach Mitternacht, als das Essen serviert wird. Erst gegen 2.00 Uhr heißt es „Gute Nacht“. Während der Nacht fliegen wir durch einige Turbulenzen.

Die Durchsage des Piloten: Voraussichtliche Ankunft in Frankfurt ist 5.20 Uhr. Das ist 1 Stunde eher als auf dem Flugschein steht! Ganz so früh landet die Maschine doch nicht, da erst noch Schleifen geflogen werden. Um 5.50 Uhr landet der Flieger.

Barbara und Michael werden als Letzte aus dem Flieger geholt. Wir werden am Ende des Flugsteiges auf die Beiden warten um uns zu verabschieden. Ausserdem muss noch 1 Flasche Bundaberg den Besitzer wechseln. In Perth gab es im Duty Free-Shop 3 Flaschen im Sonderangebot, das haben wir genutzt. Der Austausch Flasche gegen Geld erfolgt und wir verabschieden uns. Inzwischen sind schon alle Passagiere durch die Immigration, es gibt keine Warteschlange. Es wird bereits angekündigt, dass das Gepäck der Singapurmaschine auf Band 3 entladen wird. Und unsere Reisetaschen gehören zu den ersten ausgeladenen Gepäckstücken.

Jetzt noch durch den Zoll. Der Schalter ist sogar besetzt. Auf den „Guten Morgen“-Gruß gibt es keine Antwort. Sind halt wieder in Deutschland.

Wir müssen ja nicht nach Abholern Ausschau halten, sondern den Weg zum Taxistand einschlagen.

Was ist denn das??? Da winken doch 3 Leute mit der Australienfahne!!. Da sind doch tatsächlich 3 Stammtischler so früh am Morgen zum Flughafen gefahren um uns abzuholen. Eine tolle Überraschung. Und das ist noch nicht alles, wir sind auch noch zum Frühstück bei Irmhild eingeladen. Ein gemeinsames Frühstück macht Spass. Anschliessend fahren Eli und Christian uns bis vor die Haustür und tragen das Gepäck ins Haus.

Christian und Dieter testen gleich, ob das Auto noch anspringt. Christian hat vorsichtshalber ein Überbrückungskabel in sein Auto gelegt. Das wird aber nicht gebraucht, der Wagen springt gleich an. Die Zwei verabschieden sich, Eli muss heute Mittag arbeiten.

Für uns heißt es erst mal einkaufen fahren, die Schränke sind leer.