Port Denison - Frankfurt

Dienstag, 10. Mai 2011

Wir verlassen Port Denison und fahren ca. 30 Kilometer auf dem Highway. Dann folgen wir der Beschilderung und nehmen den Indian Ocean Drive, immer an der Küste entlang. In Jurien Bay gibt es die obligatorische Kaffeepause. Inzwischen ist auch zwischen Cervantes und Lancelin das letzte Teilstück des Indian Ocean Drives eröffnet. Weiter über Cervantes und Lancelin bis nach Guilderton. Auf dem an der Mündung des Moore River gelegenen Campingplatz endet die Fahrt.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Kurz vor 10.00 Uhr verlassen wir den Platz in Guilderton und fahren auf direktem Weg nach Fremantle. Den Fremantle Village Caravanpark haben wir als Standort bis zum 20. Mai ausgesucht. Erst die Formalitäten erledigen, den zugewiesenen Platz ansehen, die sanitären Anlagen aufsuchen, dann fahren wir erst mal einkaufen.

Im South Perth Shopping Center gibt es ein italienisches Café. Dort gibt es auch sehr leckere Torte, Pizza und Eis. In der Kühlung stehen viele Torten, u.a. auch eine Schwarzwälder Kirschtorte. Wir geben uns mit Kaffee und einem Eis zufrieden. Der Magen hat was zu tun, jetzt können wir einkaufen.
Auf dem Parkplatz steht ein Landrover mit an der Seite angebrachten Sandblechen. Ich sage zu Dieter, das ist bestimmt ein deutsches Auto. Richtig geraten. Beim näher kommen sehen wir, das Auto hat ein Münchner Kennzeichen. Unter der Frontscheibe sind noch die Namen der Reisenden, Christian und Nicole, angebracht. Kein Staubkorn auf dem Wagen, der ist bestimmt eben erst vom Schiff gekommen.

Beim Einkaufen hören wir, wie sich auf deutsch unterhalten wird. Das sind doch bestimmt die Besitzer des Landrovers. Eine kurze Nachfrage und die Bestätigung kommt sofort. Die Beiden haben das Auto heute morgen im Hafen abgeholt und wollen, nach dem einkaufen, gleich starten. 6 Monate haben sie für Australien geplant, dann geht es weiter nach Südamerika.
An der Kasse stehen die Beiden vor uns in der Schlange und auf dem Parkplatz werden noch ein paar Worte gewechselt. Zurück auf dem Caravanpark werden die Einkäufe verstaut und es sich in der Sonne gemütlich gemacht.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Die Nacht war kalt. Das Thermometer zeigt heute morgen 5 Grad an! Erst mal die warmen Sachen raus suchen. Heute ist Sightseeing angesagt. Inzwischen ist es auch wieder angenehm warm. Mit dem Bus fahren wir in die Stadt. Dort steigen wir in den kostenlosen Bus, die Cat, um und fahren eine komplette Runde mit. Seit dem letzten Besuch hat sich einiges getan. Es gibt neue Baustellen, andere sind inzwischen fertig gestellt. Wir verlassen den Bus und bummeln durch die Straßen der Innenstadt. Auf dem Cappuccino-Strip gehen wir Eis essen und Kaffee trinken. Mit dem Bus geht es wieder zum Home on wheels.

Freitag, 13. Mai 2011

Dieter muss einige Dinge am Computer erledigen. Eine gute Gelegenheit um schon mal im Camper mit saubermachen und sortieren anzufangen. So werkelt jeder an seinem Kram. Die Zeit vergeht und am Ende des Tages sieht man nicht, was eigentlich gearbeitet wurde.
Jetzt noch Essen machen, keine Lust. Wir gehen aus. Schräg gegenüber vom Caravanpark ist das The Iron Pot Restaurant, das probieren wir aus. Nach Salt & Pepper Squid und einem super leckeren Jude’s hot hazelnut & chocolate pudding können wir die guten Bewertungen bei urbanspoon bestätigen.

Samstag, 14. Mai 2011

Mit dem Bus fahren wir zur Markthalle. Beim Bummel an den verschiedenen Ständen vorbei, verschaffen wir uns einen Überblick darüber, was alles angeboten wird. Es ist nicht viel Betrieb, man kann sich in Ruhe informieren. Vor der Markthalle ist auch die Haltestelle der CAT. Mit dieser fahren wir die Runde zu den E-Shed-Markets. Auch hier bestätigt sich unser Eindruck, es ist wenig los. Sowohl auf dem Parkplatz, als auch in den Markets selbst.

Meine Schultern sind total verspannt. Ich tue mir selbst was Gutes, und lasse mich massieren. Das tut gut. Mit der CAT geht es wieder in die Stadt, zum Cappuccino-Strip. Zum Abschluss nochmal in die Markthalle, frisches Brot und Obst mitnehmen. Der Bus bringt uns wieder zurück zum Camper.

Sonntag, 15. Mai 2011

Kreuzworträtsel, lesen, fernsehen, nebenbei eine Maschine Wäsche waschen, die Sonne genießen, auch so kann man den Tag verbringen. Zum Tagesschluss gibt es noch 1 Folge von „Die Dornenvögel“

Montag, 16. Mai 2011

Von Fremantle nach Perth gibt es gute öffentliche Verkehrsmittel. Die Bushaltestelle ist direkt vorm Eingang zum Caravanpark. Mit dem Bus fahren wir nach Fremantle zum Bahnhof. Von dort mit der Bahn bis Perth. Die Fahrkarte kostet 3,70$. Es macht immer wieder Spaß, über die Mall, durch London Court und die anschließenden Straßen zu bummeln. Eis essen und Kaffee trinken im italienischen Café gehört natürlich auch dazu.
Am späten Nachmittag machen wir uns auf den Rückweg nach Fremantle.
2 Folgen von „Die Dornenvögel“ beschließen den Abend.

Dienstag, 17. Mai 2011

Es hört sich an, als wenn jemand Steine aufs Dach wirft. Der Regen, der auf das Dach tropft, weckt uns auf. Es ist 7.00 Uhr, draußen alles grau und nass. Hoffentlich hört das bald wieder auf. Für das Frühstück lassen wir uns viel Zeit. Und tatsächlich, es hört auf zu regnen. Wie lange, das wird man sehen.

Es ist schon Mittag, als wir vom Platz fahren. Brauchen noch einige Sachen um den Truck zum „überwintern“ fertig zu machen. Deshalb erst mal zu Bunnings und ins nächste Einkaufszentrum. Wir sind mit den Einkäufen fertig. Auf dem Weg zum Auto hoeren wir schon das Plätschern, es regnet wieder.
Schnell die Sachen ins Auto legen, einsteigen und zum Campingplatz fahren.
Es ist kühl und feucht. Das gibt einen gemütlichen Videoabend – im Bett und in Decken
eingekuschelt.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Heute ist großer Waschtag. Es gibt schon wieder einiges an Schmutzwäsche und auch der Camper braucht dringend eine Außenwäsche. Die gewaschene Wäsche hängt auf der Leine und kann trocknen, jetzt ist der Camper dran. Wir fahren zur Waschanlage. Dort wird mit Hochdruck der gröbste Schmutz beseitigt, dann gründlich eingeseift und abgespült.
Und man soll es nicht glauben, das Auto ist wieder weiß!!! Auf dem Weg zurück noch ein Stopp im Einkaufszentrum und ein Stück Kuchen mitnehmen. Zeit zum Kaffee trinken.
Der Tag klingt aus mit dem Film: Dornenvögel - Die fehlenden Jahre

Donnerstag, 19. Mai 2011

Morgen fahren wir nach Beverley, da brauchen wir ein zweites Auto. Übers Internet wird ein Mietwagen reserviert. Für die Tage auf der Farm brauchen wir noch einige Lebensmittel, also fahren wir zum einkaufen. So, alles erledigt. Den Abend verbringen wir bei der ARD und zappen dort durch die Mediathek.

Freitag, 20. Mai 2011

Bereits in der Nacht hat es angefangen zu regnen, der Wetterbericht hatte recht. Jede Regenpause wird genutzt, um auf die Toilette zu gehen, das Kochgestell abzubauen und die Utensilien in den Außenkästen zu verstauen, zu spülen und zusammen zu packen.
Auf dem Weg vor dem Stellplatz hat sich inzwischen ein kleiner Fluss gebildet. Beim Nachbarn hat der Wind die Satellitenschüssel umgeweht und aufs Auto geworfen. Kurz nach 9.00 Uhr sind wir mit packen fertig. Jetzt noch die Schlüssel zurück geben, allerdings regnet es schon wieder. Dann warten wir halt, bis es nachlässt. Jetzt ist es soweit. Schnell raus und ins Office. Fertig, wir können los.
Zuerst fahren wir nach Perth, den Mietwagen abholen. Die Formalitäten sind schnell erledigt. Mit 2 Autos fahren wir jetzt nach Beverley. Während der Fahrt gibt es immer wieder, teils sehr starke, Regengüsse. Große und tiefe Pfützen sind am Straßenrand, Gefahr von Aquaplaning. Der Truck bekommt jetzt noch ein Unterbodenwäsche.

Um die Mittagszeit kommen wir auf der Farm an. Inge, Micha und Dean (der Enkel) unterbrechen ihre begonnenen Arbeiten und alle setzen sich in die Küche, zum erzählen. Hier auf der Farm ist man froh über jeden Regentropfen, denn es ist viel zu trocken. Die Wolken sind mitgekommen, es regnet weiter. So sitzen wir weiter zusammen.

Samstag, 21. Mai 2011

Dieter ist für das Auto zuständig. Das muss „überwinterungsfähig“ gemacht werden. Der Innenraum des Campers ist mein Arbeitsplatz. Alle Schubladen und Kästen im Camper werden ausgeräumt und sortiert. Bleibt hier, geht mit nach Deutschland. Was nicht mit nach Hause genommen wird, wird sauber gemacht und wieder in den Kästen verstaut.

Alles wird zur Vorbeugung mit Insektenspray aus gesprüht. Das dauert den ganzen Tag. Es ist unglaublich, wie viel Zeit dafür benötigt wird. Auf der Farm gibt es große Probleme mit den Schafen. Es ist jetzt die Zeit, dass die Lämmer geboren werden. Bereits gestern hat Inge Schafe gefunden, die nach der Geburt wegen Problemen mit den Hinterbeinen nicht mehr aufstehen konnten. Ein Rundruf bei den umliegenden Farmen ergibt, dass es auch dort Probleme gibt.
Morgen ist Formel 1 Rennen in Barcelona. Dieter und Micha verfolgen die Formel 1 Qualifikation im Liveticker auf dem Laptop.

Sonntag, 22. Mai 2011

Das Problem mit den Schafen wird immer größer. Schafe die nicht mehr aufstehen können, Mütter die die neu geborenen Lämmer einfach liegen lassen. Füchse, Adler und Krähen haben einen reichlich gedeckten Tisch. Micha muss heute Morgen die ersten Schafe erschießen.

In unserem Zimmer steht alles herum. Um etwas Ordnung zu schaffen werden die Sachen, die in den nächsten Tagen nicht benötigt werden, schon mal in die große Reisetasche gepackt.
Pat, ein Nachbar, kommt vorbei. Natürlich ist das Schafproblem auch hier Thema. Bei den Nachbarn sieht es ähnlich aus. Bestimmt eine Auswirkung der Trockenheit. Abends gibt es einen gemeinsamen Fernsehabend beim Formel 1 Rennen.

Montag 23. Mai 2011

Inge und Micha haben einen hektischen Wochenstart. Es gibt wieder kranke Schafe und tote sowie verlassene Lämmer. Die Lämmer sind damit verloren. Schafe nehmen die Kinder anderer Mütter nicht an. Inge telefoniert bereits am frühen Morgen wegen der kranken und toten Schafe mit verschiedenen Tierärzten. Es gibt ein Mittel gegen die Krankheit, das aber zur Zeit sehr schwer erhältlich ist. Kein Wunder, wenn es überall gebraucht wird. Ein Tierarzt in Kelmscot hat noch einen 5Liter Kanister mit dem Mittel. Er wird den Kanister bei der Gull-Tankstelle in Karagullen zur Abholung bereitstellen. Rechnung und Instruktionen, wie das Medikament verabreicht wird, anbei. Sind nur 150 Kilometer (hin und zurück). Micha macht sich auf den Weg.

Dieter bringt Michas Farmkameras ans Netz. Jetzt können von überall auf der Welt die Kameras gesteuert und die Bilder angesehen werden. Bei mir ist Wasch- und Bügeltag. Bei mir wird nur einmal im Urlaub gebügelt, am Ende. Dann passen die Anziehsachen besser in die Schublade. Micha ist zurück. Sofort wird die Nährlösung angerührt und los geht es, die Schafe versorgen. Beide kommen mit einer guten Nachricht zurück. Ein Schaf ist nach der Verabreichung wieder auf die Beine gekommen.
Nachmittags wird der Stammtisch-Newsletter geschrieben und auch gleich verschickt.

Dienstag, 24. Mai 2011

Inge und Micha sind schon unterwegs um die Schafe zu kontrollieren. Bei uns gibt es Frühstück. Die Beiden kommen zurück. Heute sieht es etwas besser aus, es sind weniger Schafe erkrankt. Unsere Taschen sind größtenteils gepackt und stehen zum einladen bereit. Das wird morgen früh erledigt. Es ist der letzte Tag auf der Farm. Die Sonne scheint und wir nutzen das schöne Wetter für einen Ausflug nach York. Über die Stadt und den Umkreis ist im Januar ein Sandsturm gefegt, der viele Schäden – auch bei Inge und Micha auf der Farm – hinterlassen hat. Bei einigen Häusern sind die Dächer noch mit Planen abgedeckt. Bis alles wieder im alten Zustand ist, wird sicherlich noch eine Weile dauern.
Auf dem Weg zurück halten wir noch in Beverley. Dort gibt es eine neue Bäckerei, dort wollen wir noch Brot kaufen. Geht nicht, heute geschlossen.
Bei Ankunft auf der Farm ist Inge am Telefon. Es geht um die Schafe und die verlassenen Lämmer. Als sie fertig ist meint sie, eigentlich habe sie uns anrufen wollen. Es sind inzwischen so viele Lämmer, die ohne Mutter sind, dass sie sich entschlossen habe, die Tiere mit der Flasche aufzuziehen. Dafür wird aber Spezialmilchpulver und Schnuller benötigt. Kein Problem, fahren wir nochmal nach Beverley und holen die Sachen dort ab. Während wir losfahren machen Inge und Dean sich daran, für die kleinen Schafe einen Platz herzurichten. Im Shearingshed wird eine Box mit Stroh ausgelegt. Als wir mit den benötigten Sachen eintreffen, sind bereits 6 Tiere in der Box untergebracht. Die erste Fütterungsrunde wird gestartet. Bis zum Abend folgen noch weitere. Lämmer mit der Flasche aufziehen ist nicht so einfach, wie es sich anhört. Bei zwei der kleinen Schafe hat das Füttern leider nichts genützt. Micha hat die undankbare Aufgabe die beiden zu erschießen.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Die Reisetaschen und der Rest, alles ist im Auto verstaut. Micha, Inge und Dean sind unterwegs um nach den Schafen zu sehen. Inge ist die Erste, die zurück kommt. Das Schafhospital hat schon wieder zwei Patienten aufgenommen. Dean kommt von seiner Runde zurück, mit einem weiteren Lamm unterm Arm. Die Mutter lebt noch, wurde aber schon von Krähen attackiert und wird nicht mehr auf die Beine kommen. Das Gewehr kommt wieder zum Einsatz. Heute Vormittag wird eine Lieferung Trockenfutter erwartet. Nachdem der LKW eingetroffen und das Futter im Silo ist, machen wir uns auf den Weg nach Perth.

Bei Barbara und Gerd werden die Sachen ausgeräumt und im Zimmer abgestellt.
Anschließend fahren wir noch nach Belmont ins Shoppingcenter.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Was ist denn das? Der Griff an der Fahrertür ist raus gerissen und liegt neben dem Mietwagen auf dem Boden! Da hat jemand den Ausspruch: ein Griff zum wegwerfen wörtlich genommen. Sonst ist nichts am Auto kaputt. Gut, dass wir die Versicherung mit der Reduzierung auf 0 $ Selbstbeteiligung abgeschlossen haben.

Was jetzt? Der erste Weg ist zum Autovermieter. Dort Schilderung des Sachverhaltes. Der Schaden wird angesehen und ein Austausch des Autos vorgenommen. Die Mitarbeiterin meint, wegen der Reduzierung der Selbstbeteiligung sei nur die vereinbarte Handling-Fee zu zahlen. Der neue Mietvertrag wird ausgestellt und sie möchte 138 $ Gebühr. Dieter sagt sofort, er möchte das Auto nicht kaufen. Und in dem Fall, da kein Eigenverschulden vorliegt, dürfte auch keine Gebühr verlangt werden. Das kann die Mitarbeiterin nicht entscheiden und holt die Chefin. Die hört sich alles an und sagt, laut Vertrag sei diese Summe bei einem Schaden fällig. Aus Kulanzgründen sei sei bereit, nur die Hälfte zu berechnen. Ob wir damit happy seien? No, not really. Sie überlegt nochmal und dann meint sie, ok, da wir gute Kunden sind, müssen wir nichts bezahlen.
Mit den neuen Wagen, einem weißen Nissan Tida fahren wir vom Hof und nach East Perth. Am Sonntag kommt Sandra in Perth an und wir werden uns mit ihr Treffen. Nach dem Treffen werden wir Sandra nach East Perth zur Railway-Station fahren. Der Haupteingang ist etwas schwer zu finden, deshalb vorher schon mal die Anfahrt ausprobieren.
Von dort aus geht die Fahrt weiter ins Harbourtown Shoppingcenter. Dort verbringen wir den Nachmittag.

Freitag, 27.05.2011

Auf der Einkaufsliste stehen noch einige Sachen, die wir besorgen müssen/wollen. Deshalb ist heute Shopping durch einige Einkaufszentren angesagt. Bis 16.00 Uhr wollen wir wieder zurück sein, da erwarten wir ein Telefongespräch aus Deutschland.
Familie Wolff ist als Reisereporter für den Gong-Verlag in Australien unterwegs. Die Redakteurin möchte noch einige Details für den Artikel telefonisch klären.
Die Einkaufstour dauert länger als gedacht und das Telefon klingelt, als wir noch im Einkaufszentrum sind. München is calling. Ausgerechnet jetzt ist es im Umfeld sehr laut. Die Redakteurin ist bereit, sich in 1 Stunde nochmals zu melden. Jetzt aber schnell nach Hause.
Zur vereinbarten Zeit klingelt das Telefon erneut. Jetzt können wir in Ruhe telefonieren. Es dauert ca. 30 Minuten um noch Einzelheiten zu klären. Der Textentwurf wird zum Korrektur lesen Anfang nächster Woche per Email geschickt, dann kann er in die Produktion gehen. Erscheinen wird es als Doppelseite im Gong und in der Bild und Funk.

Samstag, 28.05.2011

Maxine hat uns zum Lunch eingeladen. John, ihr Mann ist nicht zu Hause. In Belmont sind heute Pferderennen und er arbeitet dort im Wettbüro. 5 Minuten vor der vereinbarten Zeit fahren wir in Dianella vor. Seit dem letzten Treffen vor einem Jahr ist viel passiert und es gibt eine Menge zu erzählen. Nach einem ausgiebigen Lunch, inklusive Apfelstrudel mit Eis und Schlagsahne machen wir uns auf den Rückweg.

Gerd arbeitet noch auf dem Dach, hat die Arbeit aber fast fertig gestellt. Als Danke schön für die Gastfreundschaft von Barbara und Gerd haben wir die Beiden heute Abend zum Essen eingeladen. Als Lokal wurde das Szizzlers in Morley ausgesucht. Vollständig gesättigt machen wir uns auf den Rückweg nach Belmont.

Der Tag ist damit noch nicht zu Ende. Um 0.30 Uhr kommt Sandra, mit der Qantas- Maschine, in Perth an. Wir haben versprochen sie vom Flughafen abzuholen und ins Hotel zu fahren. Jetzt muss noch die Zeit bis dahin überbrückt werden.

Sonntag, 29.05.2011

Der Flieger aus Singapur, mit Sandra an Bord, hat Rückenwind und wird laut Ankündigung bereits um 0.05 Uhr landen. Wir machen uns auf dem Weg zum Flughafen. Pünktlich zur angegebenen Zeit landet der Flieger. Die Prozedur bei der Immigration geht schnell, das Gepäck ist auch da, bereits um 0.35 Uhr können wir Sandra in die Arme schließen.
Um diese Zeit sind die Straßen leer und das Billabong Backpacker ist schnell erreicht. Gepäck ausladen und noch die Zeit ausmachen, wann wir Sandra wieder abholen um gemeinsam in der Stadt zu frühstücken. Schon sind wir auf dem Rückweg nach Hause um noch ein wenig zu schlafen. Vorsichtshalber den Wecker stellen, damit wir pünktlich um 9.00 Uhr wieder am Billabong stehen.
Zur verabredeten Zeit kommt Sandra, das Gepäck wird eingeladen und wir fahren in die Stadt. In einem kleinen Café frühstücken wir und nutzen die Zeit zum unterhalten. Bis zur Abfahrt des Zuges ist noch Zeit, die zu einem Bummel über die Mall genutzt wird. Beim Italiener gibt es noch ein leckeres Eis und dann ist es Zeit, zum Auto zu gehen und nach East Perth zum Bahnhof zu fahren.
Sandra gibt die Reisetasche auf, im Zug ist nur Handgepäck erlaubt. Die Anzahl der Gepäckstücke und die Gewichtsbeschränkungen sind wie im Flugzeug. Kurz vor Abfahrt lassen wir Sandra alleine und fahren zurück nach Belmont.
Bei unserem Eintreffen ist Gerd noch auf dem Dach. Da muss ein Teil ausgetauscht werden.
Heute Abend bleibt die Küche kalt, Wir haben Barbara und Gerd ins Sisslers zum Essen eingeladen.
Laut Wetterbericht soll es regnen und stürmen. Bis jetzt hat sich das noch nicht bestätigt, aber spät am Abend geht es los.

Montag, 30.05.2011

Gerd hat die Nacht zwischen Bett und Toilette verbracht. Was es ausgelöst hat, keiner weiß es, denn von uns anderen ist keiner betroffen. Es regnet immer noch. Immer kurze Schauer, dann ist es wieder eine Weile trocken. Abwarten, ob es später besser wird.
Gegen Mittag wird es trockener und wir machen uns auf den Weg nach Hillarys Harbour, zum Sorento Kay. Im trockenen sitzen und aufs Meer und die Schiffe schauen, sehr beschaulich.
Zum Abendessen sind wir bei Familie Bärmann eingeladen. Die Beiden haben lange in Australien gelebt und kehren im Juni zurück nach Deutschland. Es wird spät bis wir die Zwei verlassen und nach Belmont zurück fahren.

Dienstag, 31.05.2011

Auf der Einkaufsliste, wer was mitgebracht haben möchte, sind noch einige offene Posten. Deshalb ist nochmal Shopping angesagt. Dafür fahren wir nach Innaloo ins Shopping-Center. Nach Ende der Einkaufstour sind fast alle Posten abgehakt.
Die Wettervorhersage für diese Woche in Perth: Schauer. Heute hat der Wettermann recht, es regnet. Teilweise sehr heftig.

Mittwoch, 1.06.2011

In der Nacht hat es wieder geregnet. Der Pool von Barbara und Gerd läuft über. Bei uns im Zimmer herrscht das große Durcheinander. Die Reisetaschen müssen gepackt werden. Einpacken, wieder auspacken, neu packen. Jetzt ist das Gewicht richtig verteilt, fertig. Für die letzten Teile, die morgen früh noch hinein müssen, ist noch genügend Platz.
Die Zeit zum Online-Check-in ist gekommen. Auf der Qantas-Webseite kann man, sofern verfügbar, die reservierten Plätze gegen einen noch freien Platz eintauschen oder einen Platz am Notausgang buchen. Allerdings gegen eine Zusatzgebühr. Machen wir nicht, behalten die angegebenen Sitze.
Jetzt ist alles vorbereitet. Morgen früh wird der Mietwagen abgegeben. Barbara wird hinterher fahren und uns bei der Mietwagenfirma abholen. Nach einer letzten Tasse Kaffee wird Barbara uns zum Flughafen fahren. Der Flieger nach Deutschland soll um 15.35 Uhr starten.

Donnerstag, 2.06.2011

Die zuletzt noch benutzten Sachen sind in den Reisetaschen verpackt. Die beiden Taschen sind ganz schön schwer. Es ist Zeit den Mietwagen zurück zu bringen. Barbara trinkt noch ihren Kaffe und wird dann hinterher kommen und uns bei der Mietwagenfirma abholen. Die Rückgabe geht schnell und problemlos. Als wir zur Tür hinaus gehen, kommt auch schon Barbara angefahren. Perfekt. Bis wir zum Flughafen müssen ist noch Zeit und wir fahren zurück nach Belmont.
Noch ein wenig reden und schnell vergeht die Zeit. Wir müssen zum Flughafen. Barbara setzt uns ab und fährt gleich weiter. Sie hat noch einen Termin. Am Schalter für Leute, die bereits online eingecheckt haben, ist nicht viel los. Die Reisetaschen kommen auf die Waage. Da haben wir die Gepäckfreigrenzen aber genau ausgenutzt. Eine Tasche wiegt 22,5 kg, die andere 21,7 kg. Viel genauer geht es nicht.

Boarding time ist 14.50 Uhr. Bis dahin ist noch Zeit und wir machen es uns auf der Dachterrasse bequem bis wir uns auf den Weg zum Gate machen müssen. Mit gut ½ Stunde Verspätung startet das Flugzeug Richtung Singapur. In Singapur warten Sonja und Christian auf uns. Die Beiden haben ein paar Tage Urlaub gemacht und fliegen heute zurück nach Deutschland. Allerdings mit Lufthansa. Abflugzeit ist kurz vor unserer Maschine. Per Email haben wir bereits einen Treffpunkt ausgemacht.
Verspätet landet die Maschine in Singapur. Bevor wir uns mit Sonja und Christian treffen, haben wir noch etwas zu erledigen. Zuerst der übliche Weg, auf die Toilette. Weiter zum Duty-Free. Bundaberg-Rum kaufen. Beim bezahlen piept das Handy, eine SMS von Christian. Sie warten auf uns im anderen Terminal. Die SMS bleibt unbeantwortet, wir werden die Beiden überraschen.
Bis zur Haltestelle der Skytrain ist ein Stück zu laufen. Die Bahn fährt alle 4 Minuten ins andere Gebäude. Eine Haltestelle, schon angekommen. Da sitzen die Beiden ja schon, im Spinelli Cafe. Nach ½ Stunde trennen sich die Wege, wir machen uns auf den Rückweg ins andere Terminal und die Beiden sich zu ihrem Flugsteig.
Die Kontrolleure nehmen es heute aber besonders genau. Eine lange Menschenschlange wartet noch auf die Abfertigung, obwohl schon Boarding auf der Anzeigetafel steht. Das Flugzeug startet bestimmt nicht pünktlich. Genau so ist es, mit fast 1 Stunde startet die Maschine Richtung Frankfurt.

Freitag, 3. 06.2011

Nach einem ruhigen Flug landet die Maschine mit 30 Minuten Verspätung. Die Passkontrolle geht zügig, nur am Gepäckband müssen wir warten. Bis unsere Taschen kommen, haben fast alle Passagiere das Band bereits verlassen. Mit einem Taxi fahren wir nach Hause. Urlaub beendet.