Broome Cape Leveque Broome

Dienstag, 12. April 2011

5 Tage Cape Leveque, da müssen vorher noch Lebensmittel und Getränke eingekauft werden. Leider können wir kein Bier mitnehmen, die Bottleshops öffnen erst um 12.00 Uhr.
Da sind wir schon auf dem Weg zu Willi Creek Pearl Farm. Durch die starken Regenfälle der letzten Tage ist die „normale“ Zufahrt zur Farm gesperrt und wir müssen den Umweg über die Wet-Season-Road nehmen. Eine sehr enge Fahrspur. Natürlich kommt der Tourbus, der die Leute der frühen Tour zurück nach Broome bringt, an einer besonders engen Stelle entgegen. Aber, wir kommen aneinander vorbei.
Gegen 13.00 Uhr kommen wir am Shop an. Zeit genug, um sich umzusehen. Mit dem jungen Verkäufer kommen wir ins Gespräch. Wilhelm (ein Holländer) ist mit dem WHV in Australien. Durch die Arbeit auf der Perlenfarm kann er ein zweites WHV beantragen. Er habe aber eine australische Freundin und er hoffe, ganz in Australien bleiben zu können.

Der Bus mit den Leuten, die wie wir die 14.00 Uhr Tour gebucht haben, trifft ein. Es ist eine kleine Truppe, nur 16 Leute. Nach der Begrüßung führt Nat alle zu einem überdachten Stand. Hier erklärt sie genau den Ablauf, bis in einer Auster eine Perle entsteht. Es ist Aufwändig und viel Handarbeit dabei. Vom sammeln der Austern, dem Einsetzen des Kernes, das ausbringen der Halterungen mit den Austern im Meer. Die Austern werden regelmäßig aus dem Wasser geholt und die Außenseiten gereinigt. Das wird oft von Backpackern erledigt. Eine anstrengende Arbeit, aber nicht schlecht bezahlt. Pro Tag 160 $ sowie Unterkunft und Verpflegung.

Nach soviel Theorie gibt es eine Stärkung mit frisch gebackenem Dampfer, Kaffee, Tee und Limonade. Danach noch eine Fahrt mit dem Boot zu den im Wasser hängenden Austern. Eine Auster wird als Beispiel aus dem Drahtkorb geholt und gezeigt, wie der anhaftende Schutz entfernt wird. Zum Schluss noch eine Fahrt über den Fluss, der der Farm den Namen gab.
Zurück am Shop werden noch die Unterschiede von Süßwasserperlen und den Broomeperlen erklärt. Wer möchte, kann sich ein Andenken kaufen. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Fazit: 2 sehr interessante Stunden.

Es wird bald dunkel und wir übernachten am Willi Creek. Bei 30 Grad wird es nicht grade eine erholsame Nacht. Draußen raschelt es, die Einsiedlerkrebse sind unterwegs.
Die allgegenwärtigen beißenden Insekten stürzen sich auf jeden nicht eingesprühten Körperteil. Ein besonders dicker Stich befindet sich am Morgen auf meiner Pobacke.

Mittwoch, 13. April 2011

Die Nacht war heiß und sehr feucht. Wir sind früh wach und frühstücken wegen der Insekten im Auto. Alles wird wieder verstaut und nach einem kurzen Stopp bei der Pearl Farm (zur Benutzung der Toilette) sind wir auf dem Weg zurück zur „Hauptstraße“. Dort biegen wir nach links ab und fahren auf der Manariroad weiter. Die Straße ist in einem schlechten Zustand. Sehr zerfahren und noch viele nasse Stellen.

Wir kommen bis zur Abzweigung zum Coulomb Point. Auf dem Weg weiter nach Norden steht ein Auto, an der Abzweigung stehen gleich mehrere Wagen. Die Leute, die an dem Auto nach Norden stehen, winken und deuten unter unseren Truck. Dort hat sich ein großer Ast festgeklemmt, den müssen wir unterwegs mitgenommen haben. Schnell haben sie das Hindernis beseitigt. Weiter nach Norden kann nicht gefahren werden, die Straße ist unpassierbar. Tiefe Wasserlöcher verhindern ein weiterkommen.
Da bleibt nichts anderes übrig, als wieder zurück auf die Cape Leveque Road zu fahren. Auf dem Weg dorthin beschließen wir, bis zu Kooljaman durchzufahren. Auf dem Rückweg werden wir uns Beagle Bay und Middle Lagoon ansehen. Der Cape Leveque Road merkt man die starken Regenfälle der letzten Zeit an. Zerfurcht, ausgefahren, teilweise noch nasse Stellen, wechseln sich mit sandigen Stücken ab. Bei Beagle Bay beginnt der geteerte Abschnitt, der bis One Arm Point geht. Die Straßenbauer muss man nicht verstehen. Der geteerte Teil fängt nach einem breiten Floodway, der noch nass und sehr zerfahren ist, an. Warum der nicht gleich mitgemacht wurde.
Ca. 13 Kilometer vor One Arm Point ist die Abzweigung nach Kooljaman. Hier hat sich noch nichts geändert, die 5 Kilometer lange Zufahrt ist noch nicht befestigt. Es geht durch teilweise tiefen Sand, vorbei an stehendem Wasser, bis die Rezeption des Ressorts erreicht ist. Wir buchen für 4 Nächte ein. Haben einen Stellplatz unter großen Bäumen, wichtig bei ca. 35 Grad.
Den Rest des Tages wird relaxt, sich mit den Nachbarn unterhalten, was man halt so macht. Abends wird der Laptop eingeschaltet und die Emails abgeholt sowie sich im Internet informiert. Es ist erstaunlich, selbst hier oben funktioniert der Telstra-Stick.
Im Gästebuch ist ein neuer Eintrag von Ja_sa aus dem Australien-Forum. Sie sind uns auf dem unbefestigten Teilstück der Cape Leveque Road begegnet.

Donnerstag, 14. April 2011

Es wird ausgiebig gefrühstückt, mit den Nachbarn geplaudert, gelesen. So geht der Vormittag schnell vorbei. Nach dem Lunch werden die Badesachen gepackt und es geht zum Strand. Das Wasser ist angenehm warm.

Es gibt hier so viele Libellen in unterschiedlichen Größen und Farben! Für die Insekten ist jetzt Paarungszeit und tausende sind auf der Suche nach einem Partner unterwegs. Das war bereits in Broome der Fall, wo sehr viele in der Nähe des Pools herum geschwirrt sind.
Langsam wieder zurück zum Auto und dann zum Sonnenuntergang auf die Terrasse des Besucherzentrums.
Heute war ein sehr geruhsamer Tag.

Freitag, 15. April 2011

Heute fahren wir nach One Arm Point, dort ist die einzige Tankstelle. Im Ort angekommen muss sich jeder Besucher im Shire Office melden. Dort wird gegen eine Gebühr von 10 $ ein Permit ausgestellt. Wir sollen uns beeilen, um 10.00 Uhr beginnt die Führung in der Hatchery.

Kurz nach 10.00 Uhr sind wir dort. Die einige Person, die bis jetzt am Rundgang teilnimmt ist die Nachbarin vom Campingplatz. Wir schließen uns an. Die freundliche junge Frau, erzählt nicht nur über die in den Tanks gehaltenen Fische, sie liefert auch gleich Rezepte dazu. Oder gibt Tipps, wie mit Hilfe einer Seegurke das Fische fangen einfacher wird.
Bevor wir wieder zurück fahren, müssen wir noch tanken. Das geht nur mit einer Guthabenkarte, die im Shop verkauft wird. Es gibt Karten für 50 $ und für 20 $. Der Liter Diesel kostet hier 1,99 $. Für die Karte selbst wird ein Pfand berechnet, das bei Rückgabe wieder erstattet wird.
Wieder zurück in Kooljaman müssen wir uns von dem Stress des heutigen Tages erholen.

Samstag, 16. April 2011

Gestern am späten Nachmittag haben wir neue Nachbarn bekommen. Ein Ehepaar mit 3 kleinen Kindern und der Oma dabei. Als Unterkunft für die ganze Familie ein Ultimate Outbackcamper. Oma inspiziert den Platz und findet gleich viele prickles (Samen so wie unsere Kletten, nur viel kleiner – ein ekliges Zeug) und eine Spinne.

Bis der Hänger an der richtigen Stelle steht und alle Teile, wie Außenzelt, Vordach, etc. angebracht sind, sowie alle mitgebrachten Einrichtungsgegenstände verstaut sind, sind 3 Stunden vergangen. Bleibt noch Zeit zum Abendessen und ins Bett gehen.
Heute morgen, wir sitzen noch beim Frühstück, herrscht auf dem Nachbarplatz rege Betriebsamkeit. Der erste Gedanke, die nehmen aber viele Sachen mit, wenn sie zum Strand gehen. Dann werden Stühle, Liegen, Koffer, Tische vorbei getragen. Das sieht nicht nach Strand, das sieht nach Umzug aus. Auf die scherzhaft gemeinte Frage, ob er umzieht, kommt ein zustimmendes JA. Die Kinder haben die prickles in Händen und Füssen, deshalb das Verlegen des Campers. Nach 3 Stunden ist wieder alles an seinem Platz.

Bei 35 Grad ist die Lust auf Aktivität nur minimal. Wir machen es uns mit einem Buch im Schatten bequem. Am späten Nachmittag, als es etwas kühler ist, machen wir einen Spaziergang zum Western Beach. Der Strand wird hier von roten Klippen begrenzt.

Wieder zurück am Auto stellt sich die Frage, was essen wir den heute. Mal sehen, was das Restaurant zu bieten hat. Dort wollen wir sowieso hin, um von der Terrasse den Sonnenuntergang anzusehen.
Das Personal zündet schon mal die Mossiecoils an. Um uns herum brennen 3 Stück. Die Sonne ist untergegangen und Käfer fallen herab, Opfer der Mossiecoils. Nur diejenigen, die sie eigentlich vertreiben sollen, die sind immun dagegen. Obwohl eingesprüht, ist dieses Mal Dieter das Opfer. Ein Glück, dass wir kein 3-Gänge Menü bestellt haben. Wir halten uns nicht lange auf, nach dem Essen geht es zurück in den Camper.

Sonntag, 17.04.2011

Zusammengepackt ist, jetzt noch von verschiedenen Nachbarn verabschieden. Die bleiben noch unterschiedlich lange in Kooljaman.
Heute morgen ist es schon sehr warm, über 30 Grad und es geht kein Wind. Wir beeilen uns, dass wir los kommen. Schnell noch an der Rezeption ein Brot kaufen, und schon sind wir auf der Piste. Nach ca. 100 Kilometern kommt die Abzweigung zur Middle Lagoon, wir biegen ab. Bis zum Ziel sind es 35 Kilometer. Der Anfang des Weges geht ja noch, aber dann wird es heftig. Abwechselnd sehr tiefer Sand mit ausgefahrenen Spuren, Löcher, steinige Passagen, stark ausgefahrene Stücke, feuchte Stellen, alles vorhanden. Nach mehr als 1 Stunde kommen wir durchgeschüttelt am Ziel an.

Der Campingplatz gehört einer Aboriginie-Familie. Der Vater hat das Business 1996 gegründet. 4 Erwachsene und einige Kinder leben hier. Die Kinder gehen nach Beagle Bay in die Schule. Der Schulbus holt sie morgens ab und bringt sie abends zurück. Die Strecke möchte ich nicht mit einem Bus fahren. Wegen der schlechten Strasse sei das Shire von Broome bereits informiert. Aber ob und wann da etwas passiert – who knows. Den Stellplatz können wir uns aussuchen, noch ist nicht viel Betrieb. Die Saison fängt mit den Osterferien an, die beginnen am 20. April.

Wir machen einen Spaziergang zur Lagune. Leider ist gerade Ebbe und die Lagune ist nur halb gefüllt. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut beträgt bis zu 11 Metern. Den Abend können wir wegen der seeehr vielen stechenden Insekten (Moskitos und Sandflies) nur im Auto verbringen. Die Sprühdose ist ständig im Einsatz.

Montag, 18.04.2011

Die Ausbeute der Sprühaktion ist beträchtlich, die toten Moskitos können zusammen gekehrt und entsorgt werden, so viele sind es.

Gegen 9.30 Uhr machen wir uns daran, die 35 Kilometer bis zur Cape Leveque Road unter die Räder zu nehmen. Nach 70 Minuten ist es geschafft, wieder auf der Hauptstrecke. Unser Fazit: Die Fahrt hat sich nicht gelohnt. Die Bilder im Prospekt sehen schöner aus, als es in Wirklichkeit ist.
Weiter geht es Richtung Broome. Wir biegen von der Cape Leveque Road ab, nach Beagle Bay. Die Sehenswürdigkeit dort ist eine katholische Kirche mit einem Altar, in dem Perlmutt verarbeitet ist. Die Kirche wurde im 1800 Jahrhundert von Mönchen und einheimischen Aboriginies erbaut. Bei unserem ersten Besuch in Beagle Bay, das war im Jahr 2000, musste ein Permit im Shireoffice ausgestellt werden. Erst danach konnte man die Kirche besichtigen. Das hat sich geändert. Heute kann man gleich zur Kirche fahren und es wird um eine Spende zum Erhalt der Kirche gebeten.

Nach der Besichtigung geht es wieder zurück zur Cape Leveque Road. Noch ca. 10 Kilometer ist die Straße geteert, dann werden wir wieder gerüttelt und geschüttelt. Noch ca. 30 Kilometer bis Broome. Welche Erholung, die Straße ist wieder geteert!
Vor dem Einchecken auf dem Caravanpark noch ein Stopp beim Bottleshop, Getränke einkaufen. So, jetzt zum Caravanpark und den Platz sichern, danach können wir in Ruhe die benötigten Lebensmittel einkaufen.

Dieter dreht den Zündschlüssel. Es gibt ein klack klack Geräusch, ansonsten passiert nichts. Der Wagen springt nicht an. Der Anlasser dreht sich nicht. Das sieht nach einem kaputten Anlasser aus. So eine Sch....... Nur gut, dass es in der Stadt passiert ist und nicht unterwegs. Was nun? Zurück in den Bottleshop mit der Bitte, den RAC anzurufen oder uns die Nummer zu geben. Wir bekommen die Nummer. Der Anruf beim RAC ergibt, dass nur Mitglieder den Service in Anspruch nehmen können. Mitgliedschaft kostet 207$/Jahr. Es muss doch noch andere Möglichkeiten geben.

Im Auto liegt das Buch Amazing North, da inserieren auch Firmen. Mal sehen, ob da ein Reparaturservice dabei ist. In Broome gibt es einen Mechanical Repair Service. Ich rufe an, schildere den Fall. Der Mann hört sich alles an und meint, ich soll um 15.00 Uhr nochmal anrufen. Jetzt sei Lunchtime. Jetzt probiere ich es mit einem Autoelektriker. Give me 20 minutes – Nach 1/2 Stunde fährt ein Mechaniker vor. Er versucht das Auto zu starten, wieder nur ein kurzes klack, klack. Er meint, das ist die Batterie. Schwupps, schon verschwindet er unterm Auto. Seine Diagnose ist richtig. Eine Batterieklemme ist zerfressen und ein Batteriepol ebenfalls. Er tauscht die Batterie, Klemme und Kabel. Jetzt erneut probieren, das Auto springt an.

Um die Rechnung zu bezahlen, fahren wir hinter dem Monteur her, in die Werkstatt. Der Boss meint, dass sich der Anschluss gelöst hat und Lichtbogen entstanden sind. Das hat zum Defekt der Batterie geführt. Er meint außerdem, durch die extremen Bedingungen (Hitze, Gerüttel) würden Batterien meistens nur 1 Jahr halten.
Schöner Trost, unsere sind 1 ½ Jahre alt. Die schnelle Hilfe kostet 345 $, billiger als ein neuer Anlasser. Jetzt wirklich zum Campingplatz, einchecken und eine Kleinigkeit essen. Der Einkauf kann auch noch eine Stunde warten.

Dienstag, 19.04.2011

Heute sind Wartungs- und Säuberungsarbeiten angesagt. Wäsche muss gewaschen und vieles vom Sand befreit werden. Der Pool lädt zur Abkühlung ein. Heute wörtlich zu nehmen, das Wasser ist kälter als letzte Woche. Die Armaturenbrettbeleuchtung funktioniert nicht. Dieter überprüft die Elektrik. Eine Sicherung ist defekt. Eine Glühbirne der Schlussleuchte ist defekt und wird ausgetauscht.
Irgendwo gibt es noch eine Unterbrechung, da die Rücklichter nicht funktionieren. Aber, morgen ist auch noch ein Tag.

Mittwoch, 20.04.2011

Dieter sichtet schon mal die mitgeführten Sicherungen und Ersatzbirnen um festzustellen, welche fehlen. Die bringen wir nachher gleich mit.
Mit dem Bus machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Die freundliche Busfahrerin weist darauf hin, das die Abfahrtszeiten des Busverkehrs heute wegen Staircase to the moon verlängert sind. Um 20.00 Uhr und um 20.30 Uhr fährt jeweils ein Bus. Prima, wir hatten schon überlegt, mit dem Taxi zurück zu fahren.
Nach einem Bummel durch Chinatown und einem Abstecher in der Eisdiele, fahren wir noch Autoersatzteile kaufen und danach zurück zum Campingplatz. Heute gibt es spät Mittagessen, Abendessen fällt aus.

Die Tageskarte (10 $) für den Bus hat sich heute gelohnt. Mit dem Bus geht es zum Townbeach. Heute ist Nachtmarkt. Die meisten Stände mit ihrem Warenangebot haben wir bereits am Samstag auf dem Markt gesehen. Es ist noch eine gute Stunde Zeit, bis der Mond aufgeht. Wir suchen uns einen Platz und warten. Pünktlich um 19.30 Uhr wird es am Horizont hell, der Mond geht auf.
Dunkelorange steigt er immer höher. Der Eindruck der Leiter zum Mond entsteht durch die Spiegelung des Mondes im Wasser. Die Spiegelung ist schön anzusehen, aber nicht so ausgeprägt, wie wir es schon gesehen haben. Schnell gewinnt der Mond an Höhe und die Leiter reißt ab. Es gelingt uns, den Bus um 20.00 Uhr zu erreichen um zurück zu unserem home on wheels zu fahren. Nachtrag zu Cape Leveque Wir haben auf Cape Leveque 3 deutsche Mädels getroffen, die mit einem Wicked Camper, und zwar einem Mitsubishi Delica Camper, unterwegs sind. Alle 3 haben in dem Camper geschlafen. Sie hätten bei der Buchung nachgefragt, ob der auch für 3 Personen ausreichend seit. Die Auskunft: da haben schon 5!!! Männer darin geschlafen. Übereinander??
Die Mädels meinten, das sei schon mit 3 Personen sehr eng. Bei der Wärme würden sie alle Fenster offen lassen und in der Ölsardinenstellung (Kopf, Füße, Kopf) schlafen. Schon erstaunlich, was manche Autovermieter den Leuten zumuten.

Donnerstag, 21.04.2011

Dieter ist noch auf Fehlersuche. Er hat das Armaturenbrett ausgebaut und überprüft dort alle Kabel. Nichts, also weiter suchen. Nach einiger Zeit findet er in der Nähe der Batterien ein Kabel, bei dem die Ummantelung durch gescheuert ist. Das Kabel wird mit Isolierband umwickelt und siehe da, die Lichter funktionieren wieder. Hoffentlich ist das alles gewesen.
Jetzt kann alles wieder eingebaut werden. Inzwischen ist es schon 14.00 Uhr, wir müssen noch einkaufen. Morgen ist Karfreitag und die Geschäfte sind geschlossen. Einer der wenigen Tage, wo alle Geschäfte zu sind. Es ist ein langes Wochenende. Am 26. ist noch Anzac Day.
Die Schulferien haben in Westaustralien begonnen und so langsam füllt sich der Campingplatz. In den Geschäften ist mehr Betrieb, als die letzten Tage.
Der Lebensmittelvorrat ist ergänzt, der Tank ist wieder voll. Der morgigen Weiterfahrt nach Port Smith steht nichts im Wege.
Zum Abschluss unseres Broomeaufenthaltes gehen wir nochmal ins Zanders essen.