Karratha /Frankfurt

Montag, 19. April 2010

Alle Sachen sind wieder am angestammten Platz verstaut. Von hier aus wollen wir zuerst zum Cleaverville Beach und morgen weiter in den Milstream NP. Da es weiterhin so heiß bleiben soll, brauchen wir noch Getränke, deshalb führt der erste Weg ins Einkaufszentrum.
Gegen Mittag machen wir uns auf nach Cleaverville. Mike hat per SMS mitgeteilt, wo sie ihr Camp aufgeschlagen haben. Ohne Probleme finden wir das Lager, aber die Beiden sind unterwegs, Fische fangen fürs Abendessen. Bereits vor einiger Zeit hat uns Mike zum Fischessen eingeladen, jetzt haben sie Stress, um die Voraussetzungen dafür zu schaffen.
Der Camper wird abgestellt und die Stühle in den Schatten gestellt. Wir machen es uns gemütlich. Nach einiger Zeit kommt ein weißer Mitsubishi angefahren, Mike ist zurück. Sylvie hat uns vom Kajak aus gesehen und Bescheid gesagt. Mike ist los, um uns zu begrüßen. Sylvie bleibt noch draußen und versucht noch einen Fisch fürs Abendessen zu fangen.
Heute ist anscheinend ein Tag, an dem die Fische im Vorteil sind. Der Nachbar kommt vorbei und erzählt, er hat einen großen Fisch gefangen und diesen in einem Eimer hinter sich abgestellt. Dann kam die Flut und hat den Eimer mitsamt dem Fisch ins Meer gespült. Mike hat heute morgen 4 Fische gefangen, aber nur 3 Stück an Land gebracht. Einen wollte er mit einem eleganten Schwung hinter sich in einen Eimer werfen. Schupps, machte der Fisch einen Satz und war wieder im Wasser. Nach einiger Zeit kommt Sylvie an Land, leider kein Glück mehr gehabt, aber es reicht trotzdem fürs Abendessen. Die geangelten Fische werden zu sehr leckeren Fischburgern verarbeitet.
Es wird dunkel und um uns herum fängt es an zu kruschpeln und knistern. Hunderte von Einsiedlerkrebsen sind unterwegs auf der Suche nach Futter. Unglaublich, wie viel unterschiedliche Häuser die Kerle mit sich herum tragen. Große Muscheln, kleine Muscheln, Schneckenhäuser, halt alles, was Schutz bietet. Einer trägt eine rote Kunststoffkappe mit sich herum.
Lange sitzen wir zusammen, es gibt viel zu erzählen.

Dienstag, 20. April 2010

Nach dem Frühstück sitzen wir noch kurz zusammen, dann trennen sich die Wege wieder. Für uns geht es weiter in den Milstream NP, die Beiden wollen noch ein paar Tage an der Beach bleiben.
In Roeburne tanken wir auf. Eigentlich wollen wir noch einen Rundgang durchs Art-Center machen. Aber, obwohl „Open“ an der Tür steht und Schilder mit Hinweis auf die Galerie vorm Gebäude stehen, ist die Tür abgeschlossen. Dann halt nicht, wir fahren weiter über die Roeburne -Wittenom Road in den Milstream NP. Zuerst kommen wir am Phyton Pool vorbei. Wie sieht es denn hier aus, wie auf dem Mond. Eine Steinlandschaft, alle Vegetation verbrannt. Das ist viele Kilometer so, hier muss ein heftiges Feuer gewütet haben. Erst an der Abzweigung Richtung Visitorcenter ändert sich die Landschaft wieder. Bis hierhin ist das Feuer nicht gekommen.
Nach einem Rundgang am Visitorcenter schauen wir uns den neu angelegten Campground an. Sehr nett gemacht, es gibt sogar eine Campkitchen. Wir fahren weiter bis zum Crossing Pool. Hier haben wir vor Jahren schon mal übernachtet. Auf den anderen Campgrounds war kein Mensch, hier stehen zwei Camper, davon einer mit einem ungewöhnlichen Wohnmobil.
Das Wohnmobil ist ein ausgebauter Pinzgauer. Auch für uns findet sich ein schöner Platz. In den Bäumen lärmen hunderte von weißen Papageien. Ruhig wird es erst als es dunkel ist. Die Vögel fliegen zu ihren Schlafplätzen.

Mittwoch, 21. April 2010

Ich habe schlecht geschlafen. Es war einfach zu heiß heute Nacht, so um die 30 Grad. Dieter wacht früh auf und bei Sonnenaufgang trinken wir bereits Kaffee. Für unsere Verhältnisse früh, sind wir schon wieder unterwegs Richtung Tom Price.
Dort angekommen füllen wir mal wieder den Getränkevorrat auf. Bei über 40 Grad nimmt der immer sehr schnell ab. In der Tourist-Info holen wir Unterlagen der Umgebung und lassen uns den Weg zu einer Werkstatt zeigen. Beim Truck ist mal wieder ein Ölwechsel fällig. Von der Info direkt in die Werkstatt. Morgen früh um 9.00 Uhr kann das Auto gebracht werden und wir können auf die Erledigung warten. Wird ca. 1 Stunde dauern. Jetzt noch tanken und dann zum Campingplatz. Dort buchen wir 2 Nächte ein. In der Nähe des uns zugewiesenen Platzes sind Bauarbeiten im Gange und es staubt ziemlich. Die sanitären Anlagen könnten auch mal wieder renoviert werden. Bei dem Zustand des Platzes sind 36,50 $ pro Nacht ganz schön teuer.
Bei der Vorbereitung des Abendessens gibt es eine unangenehme Überraschung. In der Schublade, wo das Geschirr aufbewahrt wird, sind viele kleine, hell braune Ameisen! Wo kommen die denn schon wieder her? Vorm Abendessen ist erst mal Schublade ausräumen, aus sprühen und spülen angesagt.

Donnerstag, 22. April 2010

Kurz vor 9.00 Uhr fahren wir auf den Hof der Werkstatt. Den benötigten Ölfilter haben wir gestern noch besorgt, da keiner mehr im Lager vorhanden war. Der Wagen wird gleich in die Halle gefahren. Wir warten im Schatten. Pünktlich vor „Smoko“, der Frühstückspause, ist der Truck fertig.
Auf dem Weg zurück zum CP nehmen wir noch die Tageszeitung mit. Bei Coles hängen überall Schilder: Wegen eines Australien weiten IT-Problems sind nur 2 Kassen geöffnet. Entsprechend ist der Andrang. Zurück auf dem Campingplatz wartet die Wäsche darauf, gewaschen zu werden. Und wieder sind Ameisen im Camper, dieses mal kleine schwarze. Die Aktion von gestern Abend wird wiederholt, dieses Mal mit der Lebensmittelschublade. Hoffentlich haben wir jetzt alle erwischt.
Im Führerhaus wird wieder alles an seinem Platz verstaut. Genug für heute getan. Jetzt kommt der gemütliche Teil.

Freitag, 23. April 2010

Bevor wir den Platz verlassen, muss der Schlüssel für die Toiletten zurück gegeben werden, schließlich sind dafür 10 $ hinterlegt. Heute morgen steht eine Frau hinter dem Tresen. Die sieht mich an und meint: I have seen you in Tamworth. Eine nette Überraschung, die Nachbarn vom Campingplatz. Meine Meinung, Australien ist ein kleines Land. Auf die frage, was sie denn nach Tom Price gebracht hat, meint sie. Die Kinder leben hier und die erste Enkeltochter ist vor kurzem auf die Welt gekommen. Da haben sie beschlossen, für ein Jahr hierher zu kommen.
Die 10 $ sind wieder in meiner Tasche, wir können los. Heute wollen wir in den Karinjini NP und dort auf den Campground am Eco Resort. Der Platz ist zwar teurer, 29$ für eine unpowered Site, aber es gibt heiße Duschen und Toiletten mit Wasserspülung. Der zugewiesene Platz hat einen recht Baum, der Schatten spendet. Bei 36 Grad ist das was wert. Tisch und Stühle werden raus gestellt und nach einer Kaffeepause fahren wir zum Parkplatz an der Weano-Gorge. Von dort aus geht es zu den gekennzeichneten Aussichtsplattformen. Tolle Blicke in die Schlucht. Später kehren wir auf den Campground zurück. Die Fliegen und Mozzies sind ganz schön lästig. Es wird eine warme Nacht, das Thermometer zeigt immer noch 30 Grad im Camper an.

Samstag, 24. April 2010

Es ist warm und wir sind schon früh auf. Heute wollen wir uns einige der anderen Schluchten ansehen. Nach einem Halt beim Visitor-Center fahren wir die verschiedenen Schluchten, Dale, Kalaminda, Knox und Joffre an. Das wandern in die Schluchten überlassen wir den jüngeren Leuten. Wir sehen uns die tolle Landschaft mit den unterschiedlichen Strukturen an.
Nach Rückkehr ins Camp steht uns der Sinn nach einem Kaffee aus der Kaffeemaschine. In der Bar des Ressorts gibt es aber nur Schnellkaffee oder Plungerkaffee. Den können wir auch selbst machen. Deshalb zurück zum Platz und Wasser aufsetzen.
Später, ich bin bei der Zubereitung des Abendessens, sehe ich, wie eine Frau auf uns zukommt. Irgendwie kommt die mir bekannt vor. Natürlich, das ist Dagmar vom Campingplatz in Port Hedland. Mit lautem Hallo und den Worten: Was macht ihr denn hier? begrüßt sie uns. Sie ist mit einer Gruppe von Bekannten unterwegs, die das lange Wochenende ausnutzen. Erst sitzt Dagmar eine Weile bei uns, dann geht sie wieder zu ihrer Gruppe zurück. Nicht ohne uns einzuladen, später zu ihnen zu kommen.
Nach dem Abendessen setzen wir uns zur Gruppe und haben bei netten Gesprächen einen schönen Abend.

Sonntag, 25. April 2010

Rund um uns rumort es, alles Frühaufsteher. Wir schließen uns der Allgemeinheit an und trinken bereits um kurz nach 6.00 Uhr Kaffee und Frühstücken.
Alles ist gepackt, nun noch von Dagmar und der Gruppe verabschieden. Kurz vor 9.00 Uhr sind wir schon on the road und auf dem Weg nach Newman.
Da Feiertag (Anzac Day) ist, sind die meisten Geschäfte geschlossen. In Newman sogar der einzige Supermarkt. Wir fahren wieder den Whaleback Caravanpark an. Ich komme zur Tür herein und der Mann an der Rezeption meint: Welcome, back again. Dieter meint, irgendwie müssen wir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Heute Nachmittag sind Schreibarbeiten angesagt. Der Stammtisch- Newsletter muss verschickt und die Webseite aktualisiert werden.

Montag, 26. April 2010

Es war eine sehr angenehme Nacht mit einer Temperatur so um die 18 Grad. Da kann man prima schlafen. Heute steht ein Fahrtag bevor. Bis Meekathara sind es etwas mehr als 400 Kilometer. Das reicht für eine Tagestour.
Da außer Landschaft nichts zu sehen ist, fahren wir ohne große Pause durch. In Meekathara halten wir am Supermarkt. Der hat wegen Public Holiday geschlossen. Müssen wir halt morgen früh nochmal vorbei fahren und ein paar Kleinigkeiten einkaufen.

Dienstag, 27. April 2010

Die Nachbarin erzählt, dass sie bereits seit Samstag in Meekathara sind. Sie haben einen kaputten Reifen und der Reifenservice hat erst heute wieder geöffnet. Beim Zusammenpacken bemerkt Dieter, dass der innere Reifen auf der Hinterachse unseres Trucks nur noch wenig Luft hat. Da wir tanken müssen, kann der Reifen gleich mit aufgepumpt werden. Das tanken ist schnell erledigt, der Reifen lässt sich nicht aufpumpen – Loch im Schlauch? Ventil kaputt? Bevor wir weiterfahren können, suchen wir den Reifenservice auf. Wir sind bereits das dritte Auto, dass der Betreiber des Campingplatzes dorthin schickt. Vorm Laden wird darüber gelästert. So nach dem Motto, zur Geschäftsankurbelung werden Nägel gestreut.
Die Räder werden abmontiert, das äußere gleich nach innen gesetzt und der luftleere Reifen mit in die Werkstatt genommen. Der Schlauch ist in Ordnung, allerdings ist etwas im Ventil. Das hat anscheinend dafür gesorgt, dass der Reifen langsam Luft verloren hat. Der Reifen wird wieder aufgezogen und am Auto montiert. Dieter nimmt noch zwei Ventilverlängerungen mit, damit ist es leichter, die inneren Reifen aufzupumpen. Die ganze Aktion hat 63$ gekostet. Er habe auch eine Mitarbeiterin, die aus Deutschland kommt, meint der Mann vom Corner Store. Mit der jungen Frau, die aus Schwaben kommt, unterhalten wir uns kurz. Sie sei als Backpacker hier geblieben und habe einen Mann aus dem Ort geheiratet.
Von hier aus noch zum Supermarkt, ein paar Kleinigkeiten brauchen wir noch. Beim Gang durch die Regale hören wir, wie deutsch gesprochen wird. Drei Frauen unterhalten sich. Eine Frau, mit der Enkelin auf dem Arm kauft mit ihren Töchtern ein. Im Gespräch erfahren wir, dass die eine Tochter mit Mann und Kind in Meeka lebt. Zwei deutsche Frauen wohnen mit Familie in Meekatharra und Beide haben wir heute morgen getroffen. Alles erledigt, jetzt können wir weiterfahren.
In Mount Magnet machen wir Pause. Gestärkt geht es weiter bis zum Ziel, dem kleinen Ort Yalgoo. Den Platz auf dem Shire Campground muss man im General Store bezahlen. So preiswert war es schon lange nicht mehr. 15$ kostet die powered Site. Neben dem Schlüssel für die Toiletten gibt es auch einen für den Wasserhahn. Wieder was neues. Dieter meint, ob der Mann in Meeka auch den richtigen Luftdruck auf die Reifen gemacht hat. Lieber mal nachmessen. Der Druckmesser zeigt einen viel zu niedrigen Luftdruck an. Die Reifen müssen einen LKW mit 4,5 Tonnen Gewicht tragen und keine leichten PKW. Morgen unbedingt die Reifen aufpumpen. Ich habe keine Lust zum kochen und wir gehen in den örtlichen Pub. Nachdem wir Essen bestellt haben, unterhalten wir uns mit der Bedienung. Seit 4 Tagen arbeitet sie und ihr Freund hier. Sie hinterm Tresen, ihr Freund als Koch. Die Beiden kommen aus Frankreich und sind dort Lehrer. Seit 8 Monaten sind sie bereits unterwegs.

Mittwoch, 28. April 2010

Es gibt zwar eine Füllstation in Yalgoo, aber keine Möglichkeit, Luft zu tanken. Da muss unser Kompressor ran. Beim Entfernen des auf dem Ventil befestigten Teiles bricht das auch noch ab. So eine Sch...... Der Tag fängt schon gut an.
Kurz hinter Yalgoo biegen wir ab und fahren weiter über Morawa, Three Springs, Eneba bis nach Leeman. Hier ist Schluss für heute.

Donnerstag, 29. April 2010

Gemütlich fahren wir an der Küste entlang. In Sandy Point genießen wir den Ausblick aufs Meer. Allerdings nicht sehr lange, den hier beißen die Sandflies.
In Jurien machen wir Kaffeepause und kaufen fürs Abendessen ein. Über den Indian Ocean Drive geht es weiter bis nach Cervantes. Dort buchen wir uns auf dem Campingplatz für 1 Nacht ein. Von hier bis zu den Pinnacles sind es knapp 20 Kilometer. Am späten Nachmittag machen wir uns auf den Weg dorthin. Leider ist es nicht so sonnig wie erhofft. Irgendwo brennt es und der Rauch, den man riechen und sehen kann, liegt über der ganzen Gegend. Dieter fragt die Frau an der Kasse zur Einfahrt des Nationalparkes. Ja, es gibt ein kontrolliertes Feuer und der Wind treibt den Rauch auch über den Park.
Über den ausgeschilderten Weg fahren wir an den „Pinnacles“ genannten Formationen vorbei. Die unterschiedlichen Gesteinsarten und Felsformationen sind immer wieder beeindruckend. Der Himmel ist verhangen und die Sonne kommt nur mal kurz durch, nicht das ideale Licht zum fotografieren. Wenn es morgen früh besser ist, fahren wir nochmal hierher.

Freitag, 30. April 2010

Es ist kühl und wolkig, kein besseres Wetter zum fotografieren. Da fahren wir gleich weiter Richtung Perth. Sind mit Gitte vom Australien-Forum verabredet. Auf der Fahrt gibt es die obligatorische Kaffeepause, dieses Mal in Gingin. Von hier weiter bis nach Mariginiup. Bei unserer Ankunft ist Gittes Mann am Rasen mähen. Wie immer bei netten Gesprächen vergeht die Zeit sehr schnell. Für uns ist es Zeit, sich auf den Weg zu machen. Gitte und Günter werden wir am 20. Mai wieder treffen, auf dem Flughafen. Die Beiden machen Urlaub in Deutschland. Deren Maschine startet 1 Stunde später, da sie mit einer anderen Fluggesellschaft fliegen.
So sieht die Planung bis zum Abflug aus: Von Samstag bis Ende nächster Woche bleiben wir bei Barbara und Gerd. Dann fahren wir nach Beverley. Dort wird der Truck ausgeräumt, sauber gemacht und „eingemottet“. Die Reisetaschen werden für den Rückflug gepackt und am 14. Mai fahren wir nach Perth.

Samstag, 1. Mai 2010

Nachdem wir Gitte und Günter verlassen haben, sind wir zum Karrinjup Waters Caravanpark gefahren und haben dort übernachtet. Ein schöner, empfehlenswerter Platz. In der Nacht hat es geregnet und es ist heute morgen unangenehm feucht. Die Sachen sind schnell zusammen gepackt und wir sind unterwegs nach Belmont ins Shoppingcenter. Bevor der Truck abgestellt wird, will Dieter noch ein paar Kleinigkeiten ausbessern. Dazu brauchen wir noch Material. Im Einkaufszentrum können wir uns schon mal umsehen. Nach dem ausgiebigen Bummel fahren wir zu Barbara und Gerd und beziehen das Gästezimmer. Abends sitzen wir noch lange zusammen.

Sonntag, 2. Mai 2010

Gerd fährt uns Mittags in die Stadt. Den schönen Tag muss man ausnutzen. Auf der Murray und Haystreet ist viel Betrieb. Straßenmusikanten unterhalten die Passanten. Ein Musikant hat sogar ein Klavier in die Fußgängerzone gestellt.
Wir gönnen den Füßen eine Pause und setzen uns ins Eiskaffee. Plötzlich wird von hinten die Frage gestellt: Sind die Zahnprobleme vorbei? Familie Rübsamen, die wir bereits in Port Hedland getroffen haben, ist ebenfalls in Perth unterwegs. Die Beiden fliegen um Mitternacht wieder zurück nach Deutschland und nutzen die Zeit für einen Stadtbummel. Sie setzen sich zu uns an den Tisch. Eine Weile sitzen wir zusammen, dann machen die Zwei sich wieder auf den Weg.
Wir steuern ebenfalls unser Ziel an, das Restaurant von Miss Maud. Dieter hat mich dorthin zum Geburtstagsessen eingeladen. Das Buffet dort ist sehr empfehlenswert.

Montag, 3. Mai 2010

Für 10.00 Uhr ist der Mietwagen bestellt. Barbara setzt uns an der Vermietstation ab und fährt dann weiter. Die Übergabeformalitäten sind schnell erledigt, die restliche Zeit des Urlaubs fahren wir einen weißen Nissan Micra. Von der Mietwagenfirma aus fahren wir in die Stadt, meine Brille abholen. In der Stadt sind wir auch mit Sandra, die gestern Abend angekommen ist, verabredet. Per SMS machen wir eine Zeit und den Treffpunkt aus. Schneller als erwartet sind wir fertig und machen uns auf den Weg zum Treffpunkt. Kurz nach uns treffen Sandra und Thomas ein. Mit den Beiden gehen wir Kaffee trinken. Sandra hat mir aus Deutschland Mon Cherie mitgebracht. Darum hatte ich sie gebeten. Die müssen gleich getestet werden, ob sie auch noch frisch sind. Keine Beanstandungen, sie haben den Flug gut überstanden. Sitzen eine ganze Weile zusammen. So langsam wird es Zeit, dass jeder wieder seinen Weg geht. Sandra und Thomas wollen noch Lebensmittel einkaufen, bevor sie starten. Wir wollen uns auch noch nach einigen Dingen umsehen und wir verabschieden uns. Den restlichen Nachmittag sind wir unterwegs und erst kurz vorm Abendessen wieder zurück in Ascot.

Dienstag, 4. Mai 2010

Heute steht nur ein Punkt auf dem Programm: Autowäsche. Die Seitenkästen werden ausgeräumt und die Sachen in Gerds Garage abgestellt. Erstaunlich, was alles in den Kästen Platz hat.
Jetzt geht es zur nicht weit entfernten Waschanlage und los geht es. Ab sprühen, einseifen, an einigen Stellen kräftig schrubben und abspülen. Bei so einem großen Auto dauert dass einige Zeit.
Von der Waschanlage geht es zurück nach Ascot. Jetzt heißt es alles wieder zurück zu räumen. Vorher aber erstmal den Staub und Dreck entfernen bzw. abwaschen. Bis alles wieder an seinem Platz ist, ist der Tag vergangen. Und das waren erst die Außenkästen.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Vor einiger Zeit hat uns Guntram wegen Informationen über Perth angeschrieben da er nach Perth auswandert. Nach der Antwortmail eine Weile nichts gehört. Das ist nicht ungewöhnlich, da oft keine Rückmeldung erfolgt. Überraschend bekamen wir von ihm eine Mail und haben uns für heute verabredet. Da er gerne unseren Truck sehen möchte, kommt er nach Ascot.
Pünktlich zur verabredeten Zeit kommt er hier an. Über 2 Stunden sitzen wir zusammen, bevor er sich wieder auf den Weg nach Hause und wir uns auf den Weg nach Midland ins Einkaufszentrum machen. Für den Kompressor wird ein Ersatzteil benötigt und ein neuer Wagenheber soll auch gekauft werden. Mit der Suche danach vergeht der Nachmittag. Bei der Rückkehr sehen wir auf dem Caravanpark nebenan ein ungewöhnliches 4WDWohnmobil. Es ist ein MAN mit einer Bimobil-Kabine. Das sieht nach einem deutschen Fahrzeug aus. Es ist ein deutsches Fahrzeug, allerdings mit einer Zulassung aus Großbritannien. Entsprechend der Vorschriften ist es als Linkslenker gekennzeichnet. Auf der Seite sind diverse Fahrten des Fahrers (z. B. Mit einem Unimog durch Tibet, etc.) abgebildet.
Ein reise freudiger Engländer. Im Moment ist keiner zu Hause. Während wir das Auto von außen besichtigen kommt auch Gerd dazu. Gerd geht dann weiter zu den „Locals“, die in der Campkitchen sitzen. Dort erfährt er, dass die Besitzer in der Stadt sind. Er bekommt die Zusage informiert zu werden, wenn die Leute zurück kommen. Kaum sind wir in der Wohnung kommt auch schon Einer vom Campingplatz um Bescheid zu sagen, dass die Autobesitzer eingetroffen sind. Gerd und ich gehen hinüber um uns das Auto aus der Nähe anzusehen.
Die Beiden sind für 8 Monate in Australien und haben die Reise in Brisbane begonnen. Wir erfahren, wann das Auto gekauft wurde und wie viel dafür bezahlt wurde. Während sich Gerd mit dem Mann unterhält, kann ich mir den Wagen von innen ansehen. Mit Wünschen für eine gute Weiterreise trennen sich die Wege wieder.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Bei TCC warten Kuscheltiere auf eine Mitreisegelegenheit nach Deutschland – zu Jürgen (Farmer112). Jürgen hat bei uns angefragt, ob wir die für ihn mitbringen können. Das TCCBüro sei nicht weit weg vom Great Eastern Highway. Dorthin führt die erste Fahrt des Tages. Mit Marion, der guten Seele des Geschäftes, unterhalten wir uns eine ganze Weile. Danach machen wir uns auf den Weg nach Harbourtown, zum bummeln und einkaufen. Leider bekommen wir nicht alles, was auf der Liste steht und fahren deshalb noch nach Cannington ins Einkaufszentrum.
Schon auf dem Weg dorthin riecht es nach Rauch und ein Dunstschleier liegt über der Stadt. Auf dem Heimweg meldet der Verkehrsfunk Rauch auf dem Kwinana-Freeway mit einer Sichtweite unter 100 Metern. Die Abendnachrichten melden, dass der Rauch von einem kontrollierten Feuer statt übers Meer abzuziehen vom Wind nach Perth getrieben wird. Morgen soll es vorbei sein, da der Wind dreht.

Freitag 7. Mai 2010

Alles ist eingepackt, der Abfahrt nach Beverley steht nichts mehr im Wege. Der Abschied von Gerd und Barbara ist kurz, nächsten Freitag sind wir ja wieder zurück.
Dieter fährt mit dem Truck vor, ich mit dem Mietwagen, einem Nissan Micra, hinterher. In Kelmscott wird angehalten und die letzten Lebensmitteleinkäufe getätigt. Bei Kalamunda wird getankt, die Fahrt kann weiter gehen. Zur Kaffeezeit kommen wir auf der Farm an und werden von Inge und Micha begrüßt. Nach dem Abendessen sitzen wir noch in der Küche zusammen, als ein Auto vor fährt. Denis, ein Nachbar, kommt zu einem Besuch herüber. Seine Kühltasche mit Getränken hat er mitgebracht. Für unsere Ohren beginnt ein anstrengender Abend denn Denis spricht ein sehr schnelles, genuscheltes englisch und verschluckt die Endungen.

Samstag, 8. Mai 2010

Heute ist Auto putzen angesagt und zwar gründlich. Einige Sachen müssen gefixt und ein paar Schönheitsreparaturen gemacht werden. Das ist Dieters Aufgabe. Der Innenraum mit allen Fächern ist mein Bereich. Jedes einzelne Fach wird ausgeräumt,
die Sachen sortiert und neu verpackt. Da wir bereits zweimal Ameisen im Auto hatten, wird jedes Fach sauber gemacht und mit einem Mittel, das die Ameisen fernhalten soll, ausgestreut. Am Ende des Tages sind alle Fächer unterm Bett so behandelt. Hoffentlich hilft es.
Dieter ist auf dem Dach, entfernt die defekte Dichtung und bringt eine neue an. Lose Lackteile werden beseitigt, Rost entfernt, die Plane des Pop-Up-Daches gründlich sauber gemacht, die Fliegengitter entfernt und eingeweicht. Die brauchen ein längeres Bad, bevor sie wieder angebracht werden können.

Sonntag, 9. Mai 2010

Heute Morgen wird in Ruhe gefrühstückt und mit Inge und Micha unterhalten. Die Beiden sind zum Mittagessen eingeladen und machen sich auf den Weg.
Bei uns geht es mit den Aufräum- und Ausbesserungsarbeiten bis zum Abendessen weiter. Mit Inge und Micha sehen wir gemeinsam das Formel1 -Rennen an.

Montag, 10. Mai 2010

So langsam nimmt das Chaos im Innenraum des Campers ab. Fast alles ist wieder an seinem angestammten Platz. Das Bett ist frisch bezogen, der Kühlschrank ausgeräumt und ausgewaschen. Die Sachen, die mit nach Deutschland gehen sind im kleinen Haus gelagert und warten darauf, in die Reisetaschen gepackt zu werden. Dieter streicht das Dach und reinigt das Führerhaus.
Inge und Micha haben heute Morgen Schafe zusammen getrieben. Gegen Mittag kommt der Truck und die Schafe werden verladen. Die werden morgen auf einer Auktion versteigert. Im November hatten wir eine Brotbackmischung auf die Farm mitgenommen und gleich ein Brot gebacken. Mit dem Versprechen, dass es nach unserer Rückkehr einen Brotbacktag gibt, haben wir uns damals verabschiedet.
Das selbst gebackene Brot hat so gut geschmeckt, dass Inge inzwischen ihr Brot selbst backt (ich bin schuld) Heute Nachmittag löse ich das Versprechen ein und es gibt zum Kaffee frische Laugenbrezeln. Das Brot wird morgen früh angeschnitten.

Dienstag, 11. Mai 2010

Zum Frühstück gibt es das frisch gebackene Roggenbrot mit Wurst. Sehr lecker. Am Freitag, bei der Abfahrt in Perth, ist beim Spiegel einstellen einer der Außenspiegel am Truck kaputt gegangen. Das Glas ist gesprungen und im Laufe der Fahrt nach Beverley aus der Halterung gefallen. Ein Grund um nach Perth zu fahren und einen Ersatzspiegel zu kaufen.
Wieder zurück auf der Farm, gibt es ein Harry und Jürgen Gedächtnisessen. Die Beiden haben nach Ende der Reise noch Steaks übrig gehabt (unglaublich) und diese bei Inge und Micha gelassen. Die lassen wir uns schmecken.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Heute steht die letzten Säuberungsaktion an. Die Polster der Stühle sind ganz rot und werden mit Seifenwasser fast wie neu. Zum Schluss noch den Fußboden wischen und alles ist fertig.
Micha hat sich Sicherheitskameras gekauft und Dieter installiert die Software und bringt das Ganze zum laufen. Die letzte Maschine Wäsche ist gewaschen und hängt auf der Leine. Die dickeren Sachen sind noch feucht und bleiben die Nacht auf der Leine.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Mitten in der Nacht: Tropf, tropf, tropf. Es regnet. Mist, jetzt ist die Wäsche wieder nass. Muss sie nachher in den Wäschetrockner, da die meisten Sachen in Australien bleiben.
Gestern ging er doch noch, der Internet-Stick. Heute morgen kein Empfang. Dieter probiert alle Möglichkeiten aus. Es gibt nur eine Lösung, die Sim-Karte ist defekt. In Beverley gibt es keinen Telstra-Laden, deshalb können wir erst in Perth klären, wie es mit dem noch bestehenden Guthaben gehandhabt wird. Den ganzen Tag bleibt es trüb und regnerisch so dass die meiste Zeit im Haus verbracht wird.

Freitag, 14. Mai 2010

Die letzten Sachen werden im Camper verstaut und der Truck zum Schutz mit einer Plane abgedeckt. Die Reisetaschen sind im Mietwagen verstaut, die Fahrt nach Perth kann starten. Kurz vor Mittag machen wir uns auf den Weg. In Gosnells wird die Fahrt bei den Railway Markets unterbrochen, es ist Lunchtime.
Von hier aus fahren wir direkt zu Barbara und Gerd. Dort stellen wir die Taschen ab. Nach einem kurzen Neuigkeitsaustausch machen wir uns auf den Weg ins Einkaufszentrum, zu einem Telstra-Händler.
Für die defekte Sim-Karte bekommen wir eine neue. Das Guthaben, das noch auf dem Konto der defekten Karte vorhanden ist, wird auf die neue Sim-Karte übertragen. Nach 5 Minuten ist alles erledigt. Zurück bei Gerd und Barbara probiert Dieter den Stick gleich aus. Die neue Nummer ist freigeschaltet und das Guthaben übertragen.

Samstag, 15. Mai 2010

Die letzte Nacht war kalt, nur 2,5 Grad. Bei so Temperaturen ist man froh, wenn man Heizung anmachen kann. Heute Mittag haben wir Freunde und Bekannte zum Lunch eingeladen, zu Miss Maud. Deshalb gibt es nur ein kleines Frühstück und einen geruhsamen Vormittag.
Wir fahren mit einem Auto in die Stadt und stellen den Wagen im Parkhaus direkt gegenüber dem Lokal ab. Die Plätze sind für 12.00 Uhr reserviert, wir sind aber bereits ½ Stunde früher da. Noch sitzen die letzten Gäste des Frühstücksbuffets im Raum, aber der von uns reservierte Tisch ist schon frei.
Um kurz nach 12.00 Uhr sind alle geladenen Gäste eingetroffen und das Buffet ist eröffnet. Alle genießen das reichhaltige Essen. Besonders beliebt ist der Prinzess Cake als Nachtisch. Gegen 15.00 Uhr wird die Tafel aufgehoben. Beim bezahlen wird Barbaras RACKarte vorgelegt, damit gibt es auf das Essen einen Rabatt von 10 %. Inge und Micha fahren zurück auf die Farm, Maxine und John fahren nach Dianella und wir mit Barbara und Gerd zurück nach Hause – zu einem gemütlichen Fernsehabend.

Sonntag, 16. Mai 2010

Die Sonne scheint und es soll 19 Grad werden. Das Herbstwetter muss ausgenutzt werden und wir nutzen es für einen Ausflug nach Fremantle.
Die EShed-Markets, die Markthalle und der Cappuccino-Strip laden zum verweilen und bummeln ein. Zum Abendessen sind wir zurück in Ascot.

Sonntag, 16. Mai 2010

Die Sonne scheint und es soll 19 Grad werden. Das Herbstwetter muss ausgenutzt werden und wir nutzen es für einen Ausflug nach Fremantle.
Die EShed-Markets, die Markthalle und der Cappuccino-Strip laden zum verweilen und bummeln ein. Zum Abendessen sind wir zurück in Ascot.

Dienstag, 18. Mai 2010

Noch 2 Tage können wir Perth genießen. Die Sonne scheint und wir fahren zur Barrack Street Jetty. Es ist einfach schön an der Jetty zu sitzen, Kaffee zu trinken und auf den Fluss zu schauen.
Auf dem Heimweg gibt es noch einen Abstecher ins Harbour Town Shopping Center. Dienstag ist anscheinend der Tag, wo die Geschäfte nicht so viel Betrieb haben und mit Sonderangeboten Kunden anlocken. Aussagen wie: Beim Kauf von 2 Teilen gibt es 50 % Rabatt auf das zweite Teil oder Kauf 2 Teile und das dritte Teil gibt es kostenlos dazu. So Angebote kann man (Frau) sich doch nicht entgehen lassen. Was machen Frauen am liebsten? Natürlich Schuhe kaufen! Der Ausflug endet mit 3 Paar Schuhen für mich.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Inge hatte uns den Tipp gegeben, doch mal die Swansea Street Markets in Victoria Park anzusehen. Ein Supermarkt in dem z.B. Bohnen, Linsen, Nüsse aber auch Mehl und Gewürze lose verlauft werden. Das haben wir uns für heute morgen vorgenommen.
Der Markt liegt ein wenig versteckt. Das Warenangebot ist international, viele Sachen aus unterschiedlichen Ländern werden angeboten und ein recht großes Sortiment an unterschiedlichen Sachen (z.B. verschiedene Mehle, Haferflocken, Corn Flackes, Linsen, Bohnen, Gewürze) wird unverpackt angeboten, wie auf einem orientalischen Markt. Die Präsentation ist ein allerdings ein wenig chaotisch. Der Metzger hat auch nicht so gängige Fleischsorten im Angebot. Es sind z.B. Ziegenkotelett, Ente und Hase in der Auslage und die Preise sind auch in Ordnung. Den Laden werden wir uns fürs nächste Mal merken.
Karen, der Frau von Rudi Wentzel, haben wir versprochen uns beim nächsten Perthbesuch zu melden. Sie hat ein Geschäft in Gwelup, dort fahren wir vorbei. Sie freut sich, uns zu sehen. Wieder in Ascot, werden die Reisetaschen gepackt. Es ist noch angenehm warm und die Stühle im Garten laden zum ausruhen ein. Zum Abschluss unseres Aufenthaltes laden uns Barbara und Gerd noch zum Abendessen in Szizzlers ein.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Das Online-Check-In ist abgeschlossen, die Bording Pässe sind ausgedruckt. Um 10.00 Uhr muss der Mietwagen zurück gegeben werden. Barbara wird hinter uns her fahren und an der Vermietstation wieder auflesen. Gegen Mittag bringt Barbara uns zum Flughafen. Am Flughafen werden wir Gitte (Edna aus dem Australien-Forum) mit ihrem Mann treffen. Die Beiden fliegen ebenfalls nach Deutschland, aber mit einer anderen Fluggesellschaft. Vielleicht treffen wir uns in Deutschland am Gepäckband wieder. Ihr Flieger landet laut Flugplan ½ Stunde später.
Ergänzung:
Barbara fährt uns gegen Mittag zum Flughafen. Die Qantas-Schalter sind noch nicht geöffnet. Die Bordkarten haben wir ja schon, müssen nur noch das Gepäck aufgeben. Dieter stellt sich schon mal an, während ich mich noch mit Barbara unterhalte. Bereits vor der angegebenen Zeit wird ein Schalter geöffnet und die Koffer werden aufgegeben. Jetzt können wir uns gemeinsam auf die Terrasse setzen und die Sonnenstrahlen genießen. So langsam wird es Zeit sich auf den Weg zur Kontrolle zu machen. Wir verabschieden uns von Barbara, die jetzt nach Hause fährt. Glück muss man haben, die Schlange vorm Immigrationschalter ist nur kurz. Ein kurzer Blick und schon ist der Reisepass abgestempelt.
Nicht ganz so schnell geht es bei der Kontrolle des Handgepäcks. Kleingeld, Schlüssel, Uhr, alles muss extra durch die Schleuse. Natürlich muss auch der Laptop ausgepackt werden. Kaum ist alles wieder verstaut, warten schon die nächsten Kontrolleure. Ob sie uns abtasten dürften. Soll man jetzt nein sagen? Die junge Frau, die das bei mir macht, ist sehr gesprächig. So einmal im Monat würde sie was finden. Seit nur noch 100 ml Flüssigkeit ins Handgepäck dürften, würden größere Behälter z.B. in die Jackentaschen gesteckt. Auch das haben wir hinter uns und sind im Duty-Free-Bereich.