Freemantle/Perth

Samstag, 20. März 2010

Um 9.30 Uhr verabschieden wir uns von Barbara und Gerd. Mit beiden Autos fahren wir zur Mietwagenstation. Bei der Rückgabe werden keine Schäden am Auto festgestellt und der Bond wird zurück gebucht.
Da es auf dem Weg liegt wird ein Stopp am Belmont Shopping Center eingelegt. Einige Kleinigkeiten brauchen wir noch. Bevor die Lebensmittel gekauft werden, noch ein Bummel durch die anderen Geschäfte. Dabei kommen wir in einen Teil der Galerie, die dunkel ist. Teilweise sind die Läden geschlossen und die Angestellten stehen vor der Tür. Stromausfall! Nur bei Kmart und Coles ist die Notbeleuchtung an. Diese Läden haben anscheinend eine Notstromversorgung. Zum Abschluss noch einen Kaffee, hier funktioniert die Stromversorgung.
Gemütlich geht es nach Fremantle auf den Caravanpark. Den Stellplatz haben wir ja bereits gestern festgemacht. Nur noch den Schlüssel für die Toiletten und die Einfahrkarte holen. Direkt am Caravanpark ist eine Bushaltestelle. Auf die Frage nach der Busverbindung in die Stadt, meint die Frau an der Rezeption, dieser Bus verkehre nur Montag bis Samstag. Mal im Internet recherchieren wie der öffentliche Nahverkehr in Fremantle ist. Der Camper wird wohnfertig gemacht. Jetzt können wir den restlichen Tag genießen.

Sonntag, 21. März 2010

Heute sind die E-Shed-Markets geöffnet, Zeit für einen Marktbummel. Mit dem Truck fahren wir Richtung Innenstadt un stellen ihn auf einem kostenlosen Parkplatz in der Nähe des Südbeach ab. Direkt am Parkplatz ist die Haltestelle der Cat. Einer kostenlosen Buslinie, die im Innenstadtbereich fährt.
Mit der Cat fahren wir direkt zum Victoria Quay. Von dort laufen wir zu den Markthallen und verschaffen uns einen Überblick über das Angebot. Von hier aus geht es weiter zur Markthalle und dem Cappuccino-Strip von Fremantle. So vergeht die Zeit und der Magen meldet sich. Fisch und Chips wäre jetzt das Richtige. Mit der Cat drehen wir die Runde bis Zur Esplanade, dort gibt es ein Fischrestaurant neben dem anderen. Mit Blick auf die vertauten Schiffe genießen wir das Abendessen.
Mit dem Bus zurück zum Parkplatz, der sich inzwischen ziemlich geleert hat. Fünf Minuten später steht der Truck wieder auf seinem Platz.

Montag, 22. März 2010

Heute ist mal wieder ein Reparatur- und Räumtag. Wie das immer so ist, es kommen neue Ideen, was geändert werden kann. Am Ende ist der Tag um und das, was eigentlich geplant war, ist immer noch unerledigt. Morgen ist auch noch ein Tag.
Nach mehr als 120 Tagen ohne Regen kommt nachmittags das angekündigte Gewitter. Heftiger als vorausgesagt. Sollten uns doch als Regenmacher engagieren lassen. Hier in Fremantle blitzt, donnert, stürmt, regnet und hagelt es stark. Allerdings erreichen die Hagelkörner hier nur die Größe von Kirschen. Im Norden von Perth, wo das Wetter besonders wütet, sind golfballgroße Hagelkörner niedergegangen. Der Sturm entwurzelt Bäume, Straßen sind überflutet. Zwischen Perth und Mandurah sind 60.000 Haushalte ohne Strom. Bis Mittwoch soll es so bleiben.

Dienstag, 23. März 2010

Ein Thema dominiert die Nachrichten: Das gestrige Unwetter. Ein Glück, dass wir in Fremantle sind. Hier hat das Unwetter wenig Schaden angerichtet. Bei uns ist trotz Hagel nichts kaputt gegangen. Ganz anders sieht es im nördlichen und westlichen Perth, den am schlimmsten betroffenen Gebiet aus. Perth wird als „Natural Disaster Zone“ erklärt. Die Schäden, die von Sturm, Wasser, Hagel , Schlamm angerichtet wurden, werden auf über 100 Millionen $ geschätzt.
32 Schulen und 11 Krankenhäuser wurden beschädigt, 20 Schulen sind noch geschlossen. 4 Krankenhäuser arbeiten nur eingeschränkt. 160.000 Haushalte waren ohne Strom und werden langsam wieder ans Netz gehängt.
Hausdächer, Fensterscheiben, Windschutzscheiben und Autos hat der Hagel schwer beschädigt. Es wird Wochen und Monate dauern, bis die Folgen behoben sind. Die ersten Anzeigen der Autohändler mit Hail (Hagel)-Sale sind in der Zeitung.
Das Wasser hat zu Überschwemmungen geführt, von denen auch Läden in der Haystreet betroffen sind. Im Kingspark hat das Wasser einen Erdrutsch ausgelöst. Nach so vielen Nachrichten machen wir uns an die Arbeiten, die gestern nicht erledigt wurden. Bis zum Abend sind die Betten wieder frisch bezogen, nicht benötigte Sachen sind in den hinteren Kästen verstaut. Dieter hat einige Ausbesserungen am Auto gemacht. Jetzt können wir das Feierabendbier genießen.

Mittwoch, 24. März 2010

Morgen wollen wir mit der Fähre nach Perth fahren. Dort treffen wir uns gegen Mittag mit Gitte (ednaaverage aus dem Australien-Forum) und ihrem Mann. Zurück fahren wir dann mit dem Zug.
Da wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, testen wir schon mal die Busverbindung zum Bahnhof. Es gibt eine Haltestelle, direkt an der Ausfahrt des Caravanparks. Der Bus braucht 15 Minuten bis zum Bahnhof. Die Anlegestelle für die Fähre ist an der C-Shed-Jetty. Da wir schon hier sind, können wir doch bereits jetzt die Fahrkarten kaufen. Dann brauchen wir uns morgen nicht anzustellen. Auf Nachfrage, ob es einen Nachlass gibt, erhalten wir auf die DJH-Karte einen Rabatt von 10 % (4$).
Die Innenstadt von Fremantle ist immer einen Besuch wert und wir verbringen dort einen großen Teil des Tages. Mit dem Bus fahren wir wieder zurück zum Caravanpark. Eigenartig, auf der Hinfahrt hat die gleiche Strecke 2,40$/Person gekostet, jetzt kassiert der Fahrer nur 1,70$/Person.

Donnerstag, 25. März 2010

Die Fähre legt um 11.15 Uhr an O'Connors Landing ab. Bis dahin ist genug Zeit für ein ausgedehntes Frühstück. Es ist noch Zeit, aber wir sind mit allem fertig. Da können wir uns ja schon mal auf den Weg zur Bushaltestelle machen und unterwegs noch einen Kaffee trinken. Es sind noch ca. 100 Meter bis zur Haltestelle, da fährt der Bus vorbei, vor der angegebenen Abfahrtszeit. Der nächste Bus fährt in 30 Minuten. Der kommt allerdings mit 5 Minuten Verspätung angefahren.
Von der Endhaltestelle, Railwaystation, ist es nur ein kleiner Spaziergang bis zur Jetty. Bis jetzt warten erst wenige Leute auf die Ankunft der Fähre. Das ändert sich auch nicht sonderlich, bis zum ablegen. Mit den Kommentaren des Kapitäns geht es den Swan River aufwärts bis nach Perth. Kurz vor der Ankunft klingelt das Handy. Gitte, mit der wir in Perth verabredet sind, meldet sich um den Treffpunkt auszumachen. Um 13.00 Uhr am London Court. Um 12.30 Uhr legt die Fähre am Ladungssteg an. Von dort geht es mit der Blue Cat in die Stadt. Das kurze Stück bis zum London Court laufen wir.
Von Gitte und Günter noch nichts zu sehen. Ob die auf der anderen Seite warten? Einmal durch die Passage laufen. Nein, hier unten sind sie auch nicht, also wieder zur Haystreet. Kaum durch den Durchgang, da kommen sie auch schon. Haben etwas weiter entfernt auf einer Bank gesessen.
Gemeinsam gehen wir Kaffee trinken. Natürlich ist das Unwetter auch bei uns Gesprächsthema. Bei den Beiden ist kein Schaden entstanden, Glück gehabt. So sitzen wir eine ganze Weile zusammen. Die Zwei wollen noch einkaufen und wir verabreden uns auf ein weiteres Treffen im Mai, wenn wir wieder in Perth sind.
Im November hatte ich mir eine Samsonite Bauchtasche gekauft. Bereits nach 1 Woche begann der Gurt sich an der Naht aufzulösen. Zu dieser Zeit waren wir bereits unterwegs und ich habe unterwegs den Gurt neu vernähen lassen. Hat allerdings nicht sehr lange gehalten, und der Prozess begann von neuem. Die Rechnung habe ich dabei. Allerdings ist auf dem Thermopapier kaum noch etwas zu erkennen. Im Geschäft, wo die Tasche gekauft wurde wird reklamiert und nachgefragt, was in diesem Fall zu machen sei. Die Angestellte holt die Chefin. Die Frau sieht im Laden und im Lager nach, ob eine gleiche oder ähnliche Tasche vorhanden ist. Da nichts vergleichbares im Sortiment ist, bietet sie die Rückerstattung des Kaufpreises an. Erstaunlich, nach immerhin 4 Monaten. Mit einer Plastiktüte, in der der Inhalt meiner Tasche ist, verlassen wir das Geschäft. So langsam machen wir uns auch auf den Rückweg, dieses Mal mit dem Zug. Wir stehen vorm Fahrkartenautomaten. Wie viele Tarifzonen sind es von Perth bis Fremantle? Ein netter Angestellter von Transperth erklärt uns den Automaten und wie die entsprechende Tarifzone gefunden wird. Es sind 2 Zonen und die Fahrkarte kostet 3,60 $. Innerhalb von 2 Stunden kann man damit umsteigen und ist auch im Bus von Freemanlte, der uns zurück zum Caravanpark bringt, gültig.

Freitag, 26. März 2010

Morgen fahren wir weiter, vorher muss noch getankt werden. Das werden wir heute erledigen. Dann können wir auch gleich für die nächsten Tage einkaufen gehen.
Zuerst alle Sachen (z.B. Fernseher, Antenne), die bei längerem Stehen hervor geholt werden, wieder abbauen und einpacken. Wird der Herd noch gebraucht? Nein, die Küche kann auch abgebaut werden. Nachdem alles verstaut ist, fahren wir ins Einkaufszentrum. Auf dem Heimweg noch der Stopp an der Tankstelle. Beim bezahlen dann die positive Überraschung. Pro Liter werden die 0,20$, die beim Weinkauf in Kalgoorlie gutgeschrieben wurden, abgezogen. Immerhin fast 12 $. Zurück auf dem Platz genießen wir die angenehme Temperatur.

Samstag, 27. März 2010

Von Inge wissen wir, dass heute am späten Nachmittag oder frühen Abend Harry und Jürgen nach Beverley kommen. Die Beiden wollen die gelagerten Sachen aus dem „Hochregallager' holen und sichten, was davon mit auf die aktuelle Reise muss. Die Gelegenheit, den Beiden beim packen zuzusehen, wollen wir uns nicht entgehen lassen und sie bei der Ankunft überraschen.
Nach Rückgabe der beim Einbuchen erhaltenen Ausfahrtkarte und des Schlüssels fahren wir zu Harvey Norman nach Perth. Ein in Townsville gekauftes Elektrogerät ist defekt und wir wollen versuchen, es hier umzutauschen. Im Laden sieht es etwas unaufgeräumt aus. Kein Wunder, denn auch hier hat das Unwetter einen großen Schaden angerichtet. Das Wasser ist durch die Decke gekommen und zwar dort, wo die Fernseher installiert waren und ist von dort durch den ganzen Laden gelaufen. Inzwischen ist der Teppichboden entfernt worden. Eine Angestellte meint, wir haetten uns einen guten Tag zum einkaufen ausgesucht, inzwischen rieche es schon wieder besser. Den Geruch von nassem Teppichboden hatten wir schon bei David Jones, igitt.
Alle Angestellten sind besonders freundlich und zuvorkommend. Obwohl das Gerät in Townsville gekauft wurde und hier nicht im Warenbestand geführt wird, erhalten wir eine Gutschrift. Wirklich kundenfreundlich. Wir bummeln noch ein wenig, als eine SMS von Inge kommt: Könnt ihr Zwiebeln mitbringen? Natürlich können wir das. Auf dem Weg nach Beverley halten wir in Gosnells, dort sind die Railwaymarkets geöffnet. Wir kaufen nicht nur Zwiebeln sondern essen auch gleich eine Kleinigkeit.
Am späten Nachmittag kommen wir auf der Farm an, Harry und Jürgen sind noch nicht eingetroffen. Zum Abendessen gibt es einen Schweinebraten vom Grill, der wird schon mal vorbereitet. Im Supermarkt haben wir eine Brotbackmischung mit Roggenanteil gesehen und mitgenommen.
Die wird gleich ausprobiert und ein Brotteig angesetzt. Mal sehen, wie das fertige Brot aus Inges neuem Backofen kommt.
Inzwischen ist es 19.00 Uhr, noch sind die Jungs nicht da. Ob sie sich verfahren haben? Wetten werden abgegeben, ob die Zwei heute noch kommen. Der Braten ist fertig, die Beilagen auch, länger wird nicht gewartet. Müssen die Beiden halt später alleine essen. Die Teller stehen auf dem Tisch, da hört Inge, wie ein Auto vorfährt. Harry und Jürgen sind angekommen. Nach dem leckeren Essen sitzen alle noch bis Mitternacht zusammen, es gibt viel zu erzählen.

Sonntag, 28. März 2010

Die Nacht war richtig kühl, nur ca. 8 Grad. Wir sind frueh wach und gehen in die Kueche, Kaffee kochen. Sind fast fertig mit dem Fruehstueck, als die Jungs auftauchen. Die stärken sich erstmal und machen sich dann auf den Weg zur Shed, die gelagerten Sachen sichten.
Micha hat die Palette schon in den Eingangsbereich gefahren, damit die Zwei es einfacher haben. Er hat auch gleich die sichtbaren Redbacks entfernt. Harry und Jürgen sortieren: das nehmen wir mit, das bleibt hier bis zum nächsten Mal, das bekommen Inge und Micha, das ist für Elvira und Dieter, das kommt auf den Müll. Damit sind sie den Vormittag beschäftigt.
Anschliessend wird alles, was sie mitnehmen wollen, im Auto verstaut. Bis das alles erledigt ist, ist bereits das Formel 1 Rennen gestartet. Die Beiden verabschieden sich und machen sich auf den Weg nach Kalgoorlie. Nach Ende des Rennens machen wir uns auch auf den Weg. Da wir noch auf den Anruf: Die Brille ist fertig - warten, bleiben wir in der Nähe von Perth und fahren nur bis nach Toodyay.

Montag, 29. März 2010

Im Moment warten die von Harry und Jürgen erhaltenen Sachen darauf, in den entsprechenden Fächern verstaut zu werden. Damit steht eine der Lieblingsaktionen an: Umräumen! Jedes Teil benötigt Platz, der auch in dem großen Auto nur begrenzt vorhanden
ist. Das heißt, ausräumen, sortieren, einräumen und eventuell einiges wegwerfen. Dieter surft im Internet und kommt dabei auf die Gumtree-Seite. Dort wird ein neuer Fahrersitz sowie eine Sitzbank für einen Canter angeboten. Schon einige Zeit sind wir am überlegen, die Sitze auszutauschen, haben aber bis jetzt noch nicht das preislich passende gefunden. Der Verkäufer wird angeschrieben und der Gesamtpreis angefragt. Der genannte Preis ist in Ordnung. Eigentlich müssten die Sitze problemlos einzubauen sein, aber vorher ansehen schadet nichts. Für morgen wird ein Besichtigungstermin vereinbart, in Fremantle! Da waren wir ja erst.
Jetzt können die umfangreichen Umräumarbeiten beginnen. Dazu muss die Matratze vom Bett entfernt werden. Dann ist es einfacher an die darunter befindlichen Staukästen zu kommen. Wenn schon am räumen, dann gleich richtig. Alle Kisten werden geöffnet und der Inhalt gesichtet. Einige Dinge werden weggeworfen, der Rest wird neu eingeordnet. Unglaublich, was sich im Laufe der Zeit so alles ansammelt. Nach Stunden ist alles wieder verstaut und die Matratze wieder an ihrem Platz.
Jetzt kann der nächste Schritt beginnen. Wenn der Kühlschrank auf den internen Batterien läuft, steigt die Temperatur langsam an. Ein Zeichen, dass die Batterien nicht die volle Leistung bringen. Dieter will die Anschlüsse überprüfen, dazu muss der Kühlschrank aber zur Seite geräumt werden.
Die Batterien sind nicht voll geladen.Sie werden zwar durch die Solarzelle aufgeladen, aber das dauert bei dem Ladezustand zu lange. Wir haben noch ein Batterieladegerät, das wird zusätzlich angeschlossen. Das Gerät kann auf Dauer im Batteriefach bleiben und wird dort befestigt. Die Kabel werden so verlegt, dass das Fach geschlossen und der Kuhschrank wieder darauf gestellt werden kann. Nun den Stecker in die Steckdose und das Gerät fangt an zu arbeiten. Wenn die Batterien voll sind, wird das Ladegerät wieder vom Strom genommen. Bei Bedarf müssen wir jetzt nur noch den Stecker einstecken. Bis zum späten Nachmittag sind die Arbeiten erledigt und alles ist wieder an seinem Platz.

Dienstag, 30. März 2010

Vor lauter werkeln haben wir vergessen Brot zu kaufen. Ein guter Grund um frühstücken zu gehen. Kurz nach 8.00 Uhr fahren wir vom Platz und in die Stadt. Im Coco-Cola-Museum und Café lassen wir uns das Frühstuck schmecken. Schön, wenn man alles vorgesetzt bekommt und das schmutzige Geschirr weggeräumt wird. Mit einem Spaziergang durch Toodyay beenden wir den Besuch in der Stadt. Von hier aus fahren wir über Midland nach Fremantle.
Zuerst auf den Caravanpark, einen Platz sichern. Es ist nur noch ein Ensuite-Platz frei, den buchen wir erstmal für 1 Nacht. Wenn die Sitze passen, will Dieter sie gleich umbauen, dann verlängern wir noch um 1 Nacht. Per Telefon melden wir uns beim Verkäufer und kündigen an, das wir gegen 17.00 Uhr da sind. Im Hof des Verkäufers steht ein neuer Canter. Der ist als Zugwagen für einen 5th- Wheeler umgebaut. Isabell zeigt die ausgebauten Sitze, die passen. Während wir auf dem Hof stehen, kommt der Ehemann nach Hause. Er zeigt Dieter, welche Veränderungen er an seinem Fahrzeug vorgenommen hat und koennen auf den 5th-Wheeler von innen ansehen. Die Beiden wollen ihr Haus verkaufen und dann, so lange es geht, in Australien reisen. Schnell sind wir uns einig und die Sitze werden in der Wohnkabine des Campers verstaut.
Gut, dass wir einen Ensuite-Platz haben. Da können wir die Sitze heute Nacht unterbringen. Nach erfolgreichem Abschluss werden wir noch auf einen Drink eingeladen. Es ist schon fast dunkel, als wir uns auf den Rückweg machen. Nicht ohne zu versprechen, in Kontakt zu bleiben.

Mittwoch, 31. März 2010

Kurz nach 8.00 Uhr bin ich an der Rezeption und verlängere den Aufenthalt um eine Nacht. Jetzt ist genug Zeit, um die neuen Sitze einzubauen. Die alten Sitze sind schnell ausgebaut, der Einbau der neuen Sitze dauert etwas länger. Bei den Abmessungen der Halterungen wurden beim neueren Canter-Modell einige geringfügige Änderungen vorgenommen. Mit dem Ergebnis, das Dieter einzelne Löcher neu bohren muss.
Aber auch das ist bald erledigt und die neuen Sitze werden befestigt. Die sehen nicht nur gut aus, sondern sind auch sehr bequem. Wie fast immer in solchen Situationen fehlt eine Kleinigkeit. In unserem Fall noch zwei Schrauben. Der nächste Hardware-Store ist nicht weit und die benötigten Schrauben werden geholt. Im Einkaufszentrum gibt es einen Laden mit italienischer Eiscreme. Die lassen wir uns zusammen mit einem Long Black schmecken.
Wieder zurück und die letzten Teile werden festgeschraubt, fertig. Jetzt noch die Scheiben von innen und die Abdeckungen sauber machen, dann kann alles, was in der Fahrerkabine benötigt wird, wieder zurück geräumt werden.
Es ist bereits 16.30 Uhr und damit kurz vor Ladenschluss des Optikers. Bis jetzt immer noch keine Nachricht, ob die Brillen inzwischen fertig sind. Ein Anruf bringt Klarheit. Eine Brille ist fertig, auf die zweite wird noch gewartet. Da beide gleichzeitig beauftragt wurden, sollte die zweite auch bald eintreffen. Wir werden morgen nach Perth fahren und die fertige Brille abholen. Vielleicht ist bis dahin auch die zweite eingetroffen. Wenn nicht, holen wir die ab, bevor wir abreisen.

Donnerstag, 1. April 2010

Wohin mit den alten Sitzen? Wo ist die nächste Mülldeponie? Diese Frage stellt Dieter einem Mitarbeiter des Caravanparks und die Sache ist geklärt. Die Sitze können stehen bleiben, er räumt sie nachher mit weg und entsorgt sie. Das ist doch super nett. Heute sind wir ausgesprochen früh, wir wollen nach Perth fahren und die Brille abholen. Um 9.30 Uhr wird der Truck auf einem kostenlosen Parkplatz an der South Beach abgestellt und wir fahren mit der Cat zum Bahnhof. 3,60$ kostet die Fahrt mit dem Zug nach Perth. Das Optikergeschäft ist nicht weit von der Haltestelle entfernt. Bis jetzt ist nur eine Brille da, die zweite wird Ende des Urlaubs abgeholt. Anpassen, bezahlen und zurück zum Bahnsteig. Der Fahrschein ist 2 Stunden gültig und kann auch für die Rückfahrt benutzt werden. Um 11.30 Uhr sind wir wieder am Bahnhof in Fremantle. Mit der Cat geht es zurück zum Camper. Vor der Weiterfahrt muss noch getankt werden und wir gönnen uns bei Dolce & Salads noch einen Kaffee und ein super leckeres Eis. Von Fremantle fahren wir über Midland und New Norcia bis nach Moora. Hier endet die Fahrt.