Tin Horse Highway / Frankfurt

Samstag, 9. Februar 2008
Hier in Hyden regnet es durchgängig. Nach unserm Frühstück im Wohnmobil lässt der Regen für kurze Zeit etwas nach. Wir nutzen dieses um zum Wave Rock zu laufen und ein paar Fotos zu schießen.
In einem Prospekt haben wir vom Tin-Horse-Highway gelesen, der startet in Kulin und zieht sich über ca. 15 Km in Richtung Lake Grace. Der Tin-Horse-Highway liegt auf dem Weg, da machen wir einen Abstecher. Den Abstecher nutzen wir gleich zum auftanken.

Bei der Fahrerei rund um den Tin-Horse-Highway fällt uns auf, dass einer der Reifen auf der Hinterachse bereits bis auf den Stahlgürtel abgelaufen ist. Der örtliche Reifenhändler hat noch geöffnet und tauscht den Reifen gegen unser Reserverad aus. Eine Bezahlung lehnt er ab und wünscht uns einen schönen Urlaub. Das ist Service.

Auf der Straße von Kulin nach Lake Grace sind auf einer Strecke von 15 Kilometern die Tin Horses aus unterschiedlichen Materialien und Macharten aufgestellt. Man kommt kaum voran. Das ständige anhalten, fotografieren und weiterfahren hält schon etwas auf.

Wir sind noch nicht ganz sicher, wo wir heute übernachten. Nach einigem hin und her entschließen wir uns nach Perth durchzufahren. Ein Anruf bei Barbara genügt und wir haben eine Übernachtungsmöglichkeit

Sonntag, 10. Februar 2008
Obwohl Sonntag ist, muss Gerd heute arbeiten und deshalb früh raus. Wir schlafen länger und frühstücken in aller Ruhe. Um mobil zu sein, brauchen wir einen Mietwagen. Barbara fährt uns bei M2000, einem lokalen Autovermieter, vorbei. Es sind genügend Autos da und wir können mit einem Nissan Tiida vom Hof fahren.

Mit einer Fahrt in die Innenstadt, zum bummeln und einkaufen, wird das Auto gleich ausprobiert. Es fährt sich prima. Wir gehen ein wenig Bummeln, Eis essen und die ersten Einkäufe erledigen. Nach einiger Zeit tun die Füße weh und wir fahren wieder zurück zu Barbara und Gerd.
Der ist inzwischen wieder von der Arbeit zurück. bei einem Bier lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Montag, 11. Februar 2008
Gerd ist schon wieder früh auf der Arbeit. Wir sitzen noch mit Barbara zusammen. Gegen 11.00 Uhr starten wir mit unseren beiden Autos um nach Beverley zu fahren. Diesmal nehmen wir den Weg über den Albany und den Brookton-Highway.

Als wir auf der Farm ankommen kündigen uns die Hunde schon an. Den Rest des Tages sitzen wir bei Kaffee Tee und Wein zusammen. Es gibt schließlich viel zu erzählen.

Dienstag, 12. Februar 2008
Inge und Micha haben einen neuen Computer. Der muss eingerichtet werden und die Daten vom alten Rechner müssen übernommen werden. Da ergeben sich natürlich einige Probleme und Fragen. Besonders was Windows Vista angeht. Das ist die richtige Aufgabe für Dieter.
Im Wohnmobil ist jede Menge zu sortieren, ordnen waschen usw. Damit beschäftigt sich Elvira den ganzen Tag.

Mittwoch, 13. Februar 2008
Heute wollen wir nach York auf die Bank und sehen, ob endlich Elviras Bankkarte eingetroffen ist. Die Bankangestellten erkennen uns sofort wieder. Es hat tatsächlich geklappt, die Karte ist da. Jetzt noch die erforderlichen Unterschriften und die Pin eingeben und testen -die Karte ist einsatzbereit.
Im Supermarkt in Beverley wird die Karte gleich noch mal ausprobiert, sie funktioniert. Jetzt ist erstmal wieder 2 Jahre Ruhe.

Donnerstag, 14. Februar 2008
Schon am frühen Morgen fahren wir nach Perth. Wir haben einiges einzukaufen. Wir klappern die einschlägigen Shoppingcenter am Albany Highway ab. Bis zum Nachmittag haben wir den größten Teil der Liste abgearbeitet und fahren wieder zurück nach Beverley. Was noch fehlt werden wir versuchen morgen zu bekommen.

Freitag, 15. Februar 2008
Blundstones (Schuhe) und Einzelportionen Vegemite stehen noch auf der Einkaufsliste. Die Schuhe haben wir in einem Laden in Beverley gesehen. Als Bezugsquelle für die kleinen Vegemite-Packungen hat uns eine Bekannte von Inge „European Food“ in Northbridge genannt.

Die Schuhe sind schnell gekauft, der Laden in Beverley ist preiswerter, als ein großer Anbieter für Berufskleidung in Perth. Über York fahren wir nach Perth. In der Innenstadt ist viel Verkehr. Baustellen und ein Kricket(länder)spiel sorgen dafür, dass es nur langsam vorwärts geht.

In Northbridge gibt es so gut wie keine Parkplätze. Bei European Food sind 5 Plätze vor der Tür. Wir quetschen uns zwischen zwei Transporter, Hauptsache Parkplatz. Zum Glück bekommen wir hier die Vegemite-Kleinportionen.
Wir sind spät dran. Für gegen 12.00 Uhr waren wir mit Rudi Wentzel verabredet, inzwischen ist es aber schon 13.00 Uhr. Ein kurzer Anruf dass wir später kommen. Dann machen wir uns direkt auf den Weg.

Zum Glück ist auf dem Freeway um diese Zeit nicht viel los. Um 13.30 Uhr kommen wir bei Rudi an. Es ist noch ein weiterer Bekannter von ihm da, der aber bald wieder weg muss. Bei IKEA muss eine Förderanlagen abgenommen werden. Gegen 17.00 Uhr verabschieden wir uns und fahren zurück nach Beverley.

Samstag, 16. Februar 2008

Heute ist Großwaschtag. Es ist windig, da trocknet die Wäsche schnell. Da Wäsche am besten verstaut werden kann, wenn sie gebügelt ist, steht Elvira länger am Bügelbrett.
Am Truck sind noch letzte Reinigungs- und Aufräumarbeiten zu erledigen. Die Faber-Castell-Folie hat begonnen, sich abzulösen. Da kann man sie doch gleich ganz abmachen. Das ist eine langwierige Angelegenheit.

Am Abend sind die Reisetaschen gepackt, alles zur Abreise bereit

Sonntag, 17. Februar 2008
Es ist alles gepackt, der Truck kann wieder bis zum nächste Urlaub „eingemottet“ werden. Wir machen uns noch einen gemütlichen Tag.
Heute Abend fahren wir nach York, ins neu eröffnete Imperial Hotel. Wir wollen dort mit Inge und Micha in nettem Ambiente zu Abend essen. Die Küche im Imperial Hotel ist hervorragend. Der Wein (fast) noch besser. Auf jeden Fall ist das ein schöner Abschluss unseres Urlaubs.

Montag, 18. Februar 2008
Wir haben alles im Auto verstaut. Wir werden mit beiden Autos von der Farm fahren. Den Truck werden wir in Beverley in der Werkstatt abstellen. Öl- und Filterwechsel sind fällig. Gleichzeitig kann dabei noch einmal die Exhaust-Brake (Motorbremse) überprüft werden, die nach dem letzten Check wieder nicht funktionierte.

Inge und Micha haben noch was in Beverley zu tun, so fahren wir mit drei Autos los. Den Camper wird Micha, wenn alles erledigt ist, wieder abholen. Zusammen gehen wir noch einen Kaffee trinken, dann heißt es endgültig Abschied nehmen.

Unterwegs werden wir von einem überbreiten Transporter aufgehalten. Überholen geht nicht, also langsam hinterher fahren.

Auf der Gegenfahrbahn kommen noch zwei LKWs, beladen mit jeweils einem Hauscontainer. Es kommt bestimmt nicht oft vor, dass sich hier zwei begleitete, überbreite Konvois begegnen.

Nach einer Pause im Midland Einkaufszentrum fahren wir direkt zu Maxine und John. Dort werden wir die letzten Tage bleiben.

Von den Beiden werden wir mit einem guten Abendessen verwöhnt. Es gibt viel zu erzählen und wir kommen wieder spät ins Bett.

Dienstag, 19. Februar 2008
Seit langer Zeit können wir mal wieder deutsche Nachrichten ansehen. Wir haben die Wahl zwischen „warm Breakfast“ und „cold Breakfast“. Wir entscheiden uns für warm. Maxine bereitet Bacon & Eggs zu und John serviert sie, wie im Hotel.

Morgen müssen wir unseren Mietwagen voll getankt zurück geben. Wir fahren zur Tankstelle am Einkaufszentrum und nutzen die Gelegenheit noch zu einem letzten Einkaufsbummel.

Am Abend ist original australisches BBQ angesagt, John bewährt sich am BBQ-Grill.

Mittwoch, 20. Februar 2008
Wir müssen früh raus. John und Maxine haben extra den Wecker gestellt, damit wir noch in Ruhe Frühstücken können..

Gegen 9.00 Uhr verladen wir unser Gepäck, verabschieden uns, und machen uns auf den Weg zu Barbara und Gerd. Da wenig Verkehr ist, kommen wir bereits kurz vor halb zehn dort an. Barbara hat uns kommen hören und öffnet die Tür. Wir laden das Gepäck aus. Jetzt können wir das Auto abgeben. Barbara fährt hinter uns her. Die Rückgabe ist schnell erledigt und wir fahren zurück zu Barbara.

Zum Abendessen gibt es Fish & Chips. Danach ist es Zeit unsere Sachen einzuladen und zum Flughafen zu fahren. Nach dem check in gehen wir mit Barbara und Gerd noch ins Flughafenrestaurant, auf ein letztes Bier. Die Beiden müssen morgen früh aufstehen und so verabschieden sie sich gegen 21.00 Uhr.

Wir fliegen von Perth bis Dubai in der Business-Klasse. Den angebotenen Service nutzen wir natürlich ausgiebig, Aufenthalt in der Vip-Lounge mit bequemen Sesseln, kostenlos Essen und Trinken, freier Internetzugang. So lässt sich die Wartezeit gut überbrücken.

In der Maschine macht es noch mehr Spaß; jede Menge Platz, fast Liegeposition beim Schlafen, erstklassiges Essen und Trinken, so kann man es aushalten.

Donnerstag, 21. Februar 2008
Business-Klasse fliegen macht Laune. Das Personal spricht einen mit dem Namen an, das Essen wird auf Porzellantellern serviert, die Speisen- und Getränkeauswahl ist erstklassig, so lässt es sich aushalten.

Während des Fluges herrscht Rückenwind und eine Stunde vor der angegebenen Zeit landet das Flugzeug in Dubai. Da wir inzwischen Silberstatus bei Emirates haben, dürfen wir in Dubai die Lounge nutzen. Hier sind die 4 Stunden Aufenthalt bequemer zu überbrücken.

Die Information über die Abflugzeiten und Flugsteige sind in Dubai eine reine Katastrophe. Selbst eine Stunde vor Abflug ist nirgends zu finden wo die Maschine nach Frankfurt abfliegt und ob die Zeiten stimmen.

Wir sind noch auf dem Weg zum Gate, da kommt die Ansage: Flug nach Frankfurt boarding now. Jetzt schon?
Es dauert noch eine Weile, bis das boarden wirklich beginnt. Mit dem Bus werden die Passagiere zum weit vom Abfertigungsgebäude stehenden Flugzeug gebracht. Als wir dann an Bord sind müssen wir noch auf Passagiere warten. Mit einer Stunde Verspätung starten wir Richtung Frankfurt. Die Verspätung holen wir nicht mehr auf.

Am Flughafen werden wir von unserem Sohn erwartet, der uns wieder nach Hause bringt

Wieder zu Hause
Wieder zu Hause