Melbourne / Tamworth

Grillmeister Andi
Grillmeister Andi

Sonntag, 6. Januar 2008

Nachts ist es stark abgekühlt. Wir sind schon früh fertig. Gegen 9 Uhr fällt uns auf, dass wir ja eine neue Zeitzone in Victoria haben, die Uhren müssen 30 Minuten vorgestellt werden. Trotzdem verlassen wir pünktlich um 10.00 Uhr den Platz. Wir wollen uns erneut Sovereign Hill anzusehen. Was hat sich dort seit unserem Besuch im Jahr 1998 verändert. Der Parkplatz vor Sovereign Hill ist bereits gut gefüllt.

Am Eingang von Sovereign Hill sehen wir, dass wir 70 AUD Eintritt zahlen müssen. Das ist uns für 2 bis 2 1/2 Stunden, die wir bleiben können, dann doch zu viel. Wir entschließen uns weiter zu fahren.

Am frühen Nachmittag sind wir in Melbourne. Wir wollen Natja, Andi und Nick besuchen, die wohnen in Ringwood. Nachdem wir 3/4 der Stadt durchfahren haben, ist uns unklar, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind. Wir stellen unser Auto in einer Seitenstraße ab und Elvira geht zu einer gegenüberliegenden Tankstelle um nach dem Weg nach Ringwood zu fragen. Dort ist aber auch niemand, der sich auskennt. Vorsichtshalber kauft sie einen Stadtplan.

Während wir im Stadtplan versuchen herauszufinden wo wir sind, kommt ein Mann ans Seitenfenster und fragt, ob er helfen kann. Er ist Tourguide und kennt sich aus. Angehalten hat er, weil er sich für unseren Camper interessiert. Der Weg nach Ringwood ist ganz einfach. Zurück auf die Straße, von der wir abgebogen sind, dann immer gerade aus und am Ende rechts abbiegen.

In Ringwood halten wir am Einkaufszentrum, trinken einen Kaffee und rufen bei Natja und Andi an. Von Andi lassen wir uns den restlichen Weg beschreiben. So gegen 15.00 Uhr kommen wir bei Familie Wünsch an.

Unser Auto können wir in der Einfahrt parken. Das ist praktisch, da haben wir gleich Stromanschluss.

Am Abend wird das BBQ angezündet und auf der tollen Terrasse zu Abend gegessen. Die Temperaturen fallen merklich. Erst werden die dünnen später die dicken Jacken rausgeholt. Als wir ins Bett gehen ist es bereits auf 14 Grad abgekühlt - Hochsommer halt.

Montag, 7. Januar 2008

Dieter macht heute Morgen eine ganz neue Erfahrung. Er wacht mit Wadenkrämpfen an beiden Beinen gleichzeitig auf - das ist ziemlich schmerzhaft.

Nick braucht jemand, der sich heute Morgen mit ihm beschäftigt. Dieter setzt sich zu ihm auf den Boden und die beiden spielen ein paar Stunden. Natja und Elvira tauschen sich zu den wichtigen Dingen des Lebens aus. In der Zwischenzeit läuft die Waschmaschine.

Es ist schon erstaunlich was Wünschs sich in der kurzen Zeit, seit sie in Australien sind, schon aufgebaut haben, Hut ab.

Andi kommt heute mal besonders früh nach Hause, kurz vor 16.00 Uhr ist er da. Dieter und Andi werden jetzt fürs Fußballspielen gebraucht. Sie spielen ein wenig im Garten, bis Nick müde wird.

Zum Abendessen wird noch mal das BBQ angeschmissen. Später erledigen wir noch ein paar Sachen im Internet.

Dienstag, 8. Januar 2008

Nach dem gemeinsamen Frühstück mit Natja und Nick machen wir uns langsam abreisefertig. Auch Nick drängt es nach 2 Tagen im Haus mal wieder nach draußen. Natja will mit ihm mal in die Stadt fahren und irgendetwas unternehmen.

Gegen halb 11 Uhr machen wir uns auf den Weg. Wir wählen die Strecke durch die Berge. Teilweise sind die Steigungen und Gefälle schlimmer als in den Alpen. In Wangaratta haben wir keine Lust mehr, Feierabend für heute.

Weil es doch wieder ziemlich warm ist, gehen wir auch hier in den Pool. In Wangaratta sind die Mozzies ziemlich aggressiv. Wir ziehen es deswegen vor, früh in unseren Wagen zu flüchten.

Mittwoch, 9. Januar 2008

Ab Wangaratta geht es wieder auf dem Highway weiter. Schon kurz nach nach dem Ort kommt ein Hinweis auf den Ettamogah Pub. Der Pub scheint sehr bekannt zu sein, also rechts raus und hinfahren.
Der Pub ist etwas schief gebaut und so einige Verrücktheiten und lustige Schilder weisen auf verschiedene Attraktionen am Pub hin.

An den Wänden haben sich viele Cartoonisten verewigt. Wir trinken ein Bundy Cola bzw. eine Cola in der Bar, schießen noch ein paar Photos und machen uns dann weiter auf den Weg nach Wagga Wagga. Wir wollen in Wagga Wagga eine Murumbidgie Cruise unternehmen.

An der Tourist-Info holen wir uns ein paar Unterlagen. Die Dame in der Tourist-Info erzählt uns, das wegen des geringen Wasserstandes des Murrumbidgie die nächste Zeit keine Cruises geben wird. Also machen wir am Murrumbidgie River nur eine Mittagspause und einen Spaziergang am Fluss entlang. An den Bäumen hängen überall leere Hüllen von Käfertieren - Zikaden sind daraus geschlüpft.

Nach der Pause fahren wir noch ein Stück weiter - nach Gundagai, dem berühmten Ort mit dem Hund auf der Tuckerbox. Beim einchecken im Caravanpark fällt der Computer aus. Wir fahren auf den Platz und bezahlen später. Nach ca. 1 Stunde kommt der Mann vom Campingplatz vorbei. Der Computer geht wieder, wir können jetzt bezahlen.

Er weist uns noch darauf hin, dass der Platz auf dem wir stehen erst 2 m weiter beginnt. Da der Platz wegen Überfüllung fast geschlossen werden muss (Ha..Ha..) fahren wir das Auto also noch 2 m vor.

Donnerstag, 10. Januar 2008

Dieser Platz in Gundagai hat nicht nur einen merkwürdigen Verwalter, auch die Duschen sind sich irgendwie nicht einig, ob sie nun kaltes oder heißes Wasser versprühen sollen. Die Spanne liegt zwischen verbrühen und verkühlen. Irgendwie kriegen wir es dann doch hin sauber aus der Dusche herauszukommen.

Bevor wir richtig losfahren, schauen wir noch mal am Denkmal des Hundes auf der Tuckerbox vorbei.

Die Strecke heute führt uns wieder durch die Berge. Ständig geht es steil den Berg hoch und genau so steil wieder herunter. Das sind die ersten Ausläufer der Blue Mountains

In Cowra machen wir Mittagspause, kaufen noch ein paar Sachen ein und tanken bevor wir weiter Richtung Bathurst fahren.

Am Blayney Windpark legen wir eine Pause ein. In Bathurst angekommen, stellen wir fest, dass der Campingplatz ziemlich belegt ist. Die Dame an der Rezeption klärt uns auf, dass am Wochenende eine Caravanmesse stattfindet und schon viele Besucher angereist sind. Wir bekommen aber trotzdem noch einen Platz für 2 Nächte.

Freitag, 11. Januar 2008

In Bathurst gibt es tatsächlich einen funktionierenden Busservice. Mit dem 9Uhr Bus fahren wir in die Stadt. Nach der vielen Fahrerei tut es mal gut, ein bisschen dem Konsum zu frönen.

Unseren Stadtbummel schließen wir mit einem großen Eisbecher ab. Bei der Fahrt mit dem Bus zurück zum Caravanpark entdecken wir in einer Nebenstraße noch einen Aldi. Da können wir morgen früh einkaufen gehen.

Da der Tag wieder ordentlich warm ist, gehen wir am späten Nachmittag in den Pool. Auch hier sind die Mossies einfach lästig, deshalb ziehen wir uns in den Camper zurück.

Dieter versucht Wireless ins Internet zu kommen. Leider hat der Provider Net4 aber irgendeine Dienste-Störung. Wir werden es morgen früh noch mal versuchen.

Samstag, 12. Januar 2008

Der Wetterbericht sagt schönes Wetter voraus. Wir sind schon relativ früh auf den Beinen und packen unser Zeug zusammen. Wir wollen heute Morgen erneut probieren, ob wir Wireless ins Internet kommen. Dazu fahren wir vor zur Rezeption. Zunächst sieht es gut aus und wir können wenigstens die Emails abholen. Aber gleich danach trennt sich die Verbindung und der gleiche Fehler wie gestern Abend tritt auf. Wir belassen es dabei. Jetzt in die Stadt und bei Aldi einkaufen.

Unser erstes Ziel heute ist Mudgee. Wir fahren durch den "Blue Mountains Nationalpark". Nichts erinnert hier an Australien, es sieht eher aus wie im europäischen Mittelgebirge. An einem wunderschönen Staudamm machen wir Mittagspause, bevor wir uns weiter auf den Weg machen. Wir ändern unseren Plan und fahren bis Coolah. Einer der wenigen Orte auf der Strecke, die einen Caravanpark haben.

In Coolah finden wir einen sehr schönen kleinen Campingplatz mit schattigen Bäumen usw. Nachdem wir unser Auto wohnfertig gemacht haben, trinken wir erst mal eine Tasse Kaffee.

Nebenan steht ein Wohnmobil auf Basis des Toyota Hilux, wie sie früher von NQ vermietet wurden. Es ist aber ein Privatfahrzeug. Wir schnappen ein paar Gesprächsfetzen auf, die wir gleich als deutsch identifizieren. Und tatsächlich, es ist ein Ehepaar aus Berlin, das immer 1/2 Jahr in Australien und 1/2 Jahr in Deutschland verbringt. Ähnlich wie wir, haben sie ihr Auto bei Bekannten stehen.

Bei einem gemeinsamen Bier tauschen wir uns noch ein wenig aus und unterhalten uns über die Erfahrungen und Erlebnisse mit und in Australien

Sonntag, 13. Januar 2008

In der Nacht sind wir förmlich von Insekten, vor allem stechenden, überfallen worden. Aus irgendeinem Grund haben die Viecher die Lücken in der Türdichtung und am PopTop gefunden und unsere Wohnung besetzt. Da bleibt nur die Vernichtungskeule in Form von (DDE enthaltenden) Insektenspray. Es sieht fast so aus, als würden eher wir, statt die Insekten, umfallen. Aber es gelingt uns wenigstens halbwegs von den Stichen der Biester verschont zu bleiben.

Nachdem wir den Angriff und die Nacht "überlebt" haben frühstücken wir in Ruhe. Beim Frühstück entscheiden wir uns gleich bis Tamworth durchzufahren. Wir wollen versuchen, nachdem wir bei der Buchung vor einem halben Jahr keine powerd Site bekommen konnten, ob sich inzwischen was ergeben hat und ein Platz mit Stromanschluss verfügbar ist.

Wir verabschieden uns von den Nachbarn und machen uns auf den Weg über Quirindi nach Tamworth.

Leider sind bisher noch keine powered Sites freigeworden. Aber Jaine, die Platzbesitzerin stellt fest, dass sie noch einen Platz hat, für den keine Rückmeldung vorhanden ist und auch keine Anzahlung geleistet wurde. Sie entscheidet, dass wir den Platz bekommen und der Andere, falls er sich doch noch melden sollte, dann halt unseren unpowered bekommt. Gut, dass wir schon heute angereist sind. Es ist ein schöner Platz zwischen 2 Bäumen.

Wir stellen Tisch und Stühle raus und fahren dann in die Stadt um uns im Tourist Center Unterlagen (ein knapp 100 seitiger Katalog) über die Veranstaltungen zu holen

Montag, 14. Januar 2008

Heute ist Reinigungstag. Seit unserem Start in Perth haben wir nicht viel Gelegenheit gehabt unser Zeug auf Vordermann zu bringen. Das Auto ist von der Fahrt durch das Desert auch noch ziemlich (rot)-sandig.

Da wir 2 Tage früher in Tamworth sind - und die Zeit nicht weiter verplant ist - machen wir uns beide ans reinigen, Elvira innen und ich außen.

In den Außenkästen ist alles ziemlich verstaubt (rot). Mit dem Wasserschlauch werden die Kästen ausgespritzt. Das Zeug aus den Kästen steht breit verteilt herum. Nachdem die ersten 2 Außenkästen fertig sind, wird leider der Nachbarplatz belegt. Das bedeutet schnell wieder einräumen. Die beiden restlichen Kästen sind zum Glück nicht ganz so schlimm, die werden wir später sauber machen.


Elvira plagt sich heute Morgen mit Insektenstichen herum, die immer dicker werden und Blasen bilden. Was das wohl für Viecher waren die da gestochen haben? Wir werden das mal beobachten und ggf. einen Arzt aufsuchen.

Nachmittags vereinbaren wir einen Termin mit Faber-Castell in Sydney. Wir wollen eine Werksbesichtigung machen und vor allem mal die Leute kennen lernen, mit denen wir dort zu tun haben. Wir verabreden uns für Mittwochnachmittag.

Nach der Terminvereinbarung laufen wir mit unserem Laptop zur Rezeption. Wir können dort oben den Wirelessrouter nutzen. Die Kosten sind mit 3 AUD für den ganzen Tag wirklich preiswert. Da kann man auch längere Internetsitzungen durchziehen und größere Mengen übertragen.

Inzwischen ist ein starker Wind aufgekommen. Als wir wieder zum Auto zurückkommen sind die Befestigungsschnüre des Vordaches rausgerissen. Wir befestigen alles neu und nehmen noch zwei weitere Schnüre dazu, damit müsste es jetzt halten.

Dienstag, 15. Januar 2008

Über Nacht haben wir uns überlegt, dass es sinnvoller wäre, wenn wir unseren Mietwagen, den wir ab Mittwoch gemietet haben, bereits heute übernehmen würden. Dann wären wir unabhängig von Öffnungszeiten und brauchen nicht so zu hetzen um pünktlich in Sydney zu sein. Wir werden bei der Autovermietung vorbei fahren und nachfragen, ob wir das Fahrzeug schon einen Tag früher übernehmen können.

Der Vermieter, Thrifty, hat ein Fahrzeug da, das wir gleich mitnehmen können. Da bei der Buchung von Deutschland aus keine kleinere Kategorie Fahrzeug zu bekommen war als "Fullsize" bekommen wir einen Ford Falcon BA XR6. Eine ziemlich große Kiste, tiefer gelegt mit Spoiler usw. Der erste Eindruck, das Fahrzeug fährt sich ganz gut. Es ist sehr gut ausgestattet und sehr leise.

Wir fahren gleich damit beim Sevices-Club vorbei um unser Festival-Mitgliederkarten abzuholen und für Sonntag Karten zu kaufen. Noch ein kleiner Stadtbummel, bei dem wir für das Entenrennen am Samstag den 27. noch 2 Enten "kaufen". Dann fahren wir wieder zum Caravanpark. Bei der Einfahrt auf den Platz heißt es vorsichtig sein. Mit dem tiefer gelegten Fahrwerk über die Speed-Humbs, da muss man schon aufpassen.

Inzwischen ziehen immer mehr Wolken auf und es wird richtig schwül. Das sieht nach Regen und Gewitter aus. Mal sehn, wie es morgen aussieht.

Mittwoch, 16. Januar 2008

Unsere Fahrt nach Sydney starten wir schon um 8.30 Uhr, man weis ja nie, wie die Verkehrssituation ist. Wir nehmen nicht die Strecke über Maitland sondern fahren die Inlandroute über Muswellbrock und Singelton, um dann von Westen her nach Sydney zu fahren.

Die Strecke ist sehr bergig und hat viele Kurven. Für unseren "Sportwagen" nicht unbedingt die ideale Straße. Er mag lieber den Highway. Wir kommen trotzdem gut voran.
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Pünktlich um 14.00 Uhr stehen wir bei Faber-Castell in Smithfield vor den Werkstoren. Liz, mit der wir den Kontakt haben, empfängt uns. Nach ein wenig Smalltalk führt sie uns durch die verschiedenen Bereiche der Fertigung. Hier in Australien werden Faserschreiber und Marker gefertigt. Das besondere an den Faserschreibern ist, das die "Tinte" die verwendet wird, vollkommen gefahrlos ist. Man kann sie sogar trinken.

Nach dem Rundgang treffen wir noch kurz Graf Andy. Er hat wenig Zeit, da er am nächsten Tag nach Frankfurt zur Frühjahrsmesse fliegt. Wir erfahren noch ein paar Details der Firmengeschichte und der Firmenphilosophie. Er wünscht uns für die weitere Reise alles Gute und sagt uns die Unterstützung, auch für weitere Touren durch Australien, zu.

Am Dienstag haben wir Barbara eine Email geschickt, dass wir Mittwoch in Sydney sind. Sie ruft gerade an, als wir bei Faber-Castell fertig sind. Wir vereinbaren uns in Paramatta, was gleich um die Ecke ist, zwischen 17.30 Uhr und 18.00 Uhr zu treffen. Wir fahren direkt nach Paramatta um uns dort ein Internetcafe zu suchen. Wir finden eins, dort wo wir auch unser Auto parken, äußerst praktisch.

Mit unserem Laptop gehen wir ins Internet und recherchieren in den gängigen Last Minute Börsen wegen einer Übernachtungsmöglichkeit. So richtig finden wir nichts, was unseren Vorstellungen von Preis, Lage usw. entspricht. Auf dem Weg nach Paramatta sind wir an einem Formula1 Hotel vorbei gefahren. Wir schauen mal auf der Formula1-Website nach und können dort für 69 AUD ein Zimmer mieten. Das ist OK für eine Nacht.

Die Verabredung mit Barbara hat bestens geklappt. Zusammen mit ihr gehen wir was Essen. Wir unterhalten uns über alles Mögliche. Nach dem Essen gehen wir noch in einer Bar ein Bier trinken. Dann ist es auch schon wieder Zeit zum Hotel zu fahren

Donnerstag, 17. Januar 2008

Gegen 9.00 Uhr checken wir im Hotel aus. Das Zimmer war einfach aber sehr sauber und ausreichend groß. Bei dem Preis, in Sydney, kann man wirklich nicht klagen.

Wir wollen unterwegs in einem Einkaufszentrum frühstücken. Auf dem Weg in Richtung Windsor kommen wir an einem riesigen Westfield Shoppngcenter vorbei, wo wir in der Foodmall ein riesiges Angebot vorfinden.

Wir wollen wieder durch die Berge zurückfahren. Diesmal teilen wir uns die Strecke, Dieter fährt bis Singelton, den Rest fährt dann Elvira.

Kurz hinter Wallabadah werden wir von der Polizei herausgewinkt. Elvira muss in das Atemtestgerät hinein sprechen (1 - 10 zählen). Wie erwartet gibt es kein Ergebnis. Es gehört schon zu den Standards unserer Australienbesuche, dass wir in eine Alkoholkontrolle fahren.
Den Rest der Strecke schaffen wir recht flott. In Tamworth angekommen gibt es erst mal eine Tasse Kaffe.


Die offizielle Eröffnung des Festivals ist zwar erst morgen, aber es sind bereits einige Veranstaltungen in den Clubs und Hotels.

Wir wollen heute Abend in den Services Club um uns Die "Handpicked Band" von Steve Passfield anzusehen. Wir haben die Band, in teilweise anderer Besetzung, bereits 2006 gehört. Wir sind rechtzeitig da, um noch einen freien Tisch zu bekommen. Eine 1/4Stunde später ist schon alles belegt. Zu uns gesellen sich zwei Damen aus Queensland, die zum ersten Mal das Festival besuchen Sie sind gut drauf und es wird ein ganz lustiger Abend.

Der Mann an der Bassgitarre ist neu. Er ist ein wahrer Komiker. Seine Gesichtszüge verändern sich konträr zur Musik mal abgesehen von der "unbeschreiblichen Dynamik" seines ganzen Auftretens. Alleine seine Mimik reicht, um uns den ganzen Abend zu unterhalten. Schade, dass wir keine Videokamera dabei haben.