William Creek / Alice Springs

Samstag 08.04.2006

Laut Plakat beginnt die Gymkhana (Rennen und Geschicklichkeitswettbewerbe mit Pferden und / oder Dirtbikes) um 9.00 Uhr. Wir haben den Wecker gestellt um pünktlich auf dem Racecourse hinter dem Flugplatz anzukommen. Als wir unser Auto 5 Minuten vor 9.00 Uhr am Gelände abstellen, sieht noch nichts nach Veranstaltung aus. Ab 9.00 Uhr wird langsam aufgebaut und es treffen die ersten Zuschauer und Helfer ein.

Gegen 10.30 Uhr beginnen die ersten Wettbewerbe. Wie immer kommen zuerst die Kids auf ihre Kosten und messen sich beim "Barrelrace", Reitslalom um die Stangen, sowie in kurzen 200m Wettrennen. Gegen Mittag beginnen die Rennen und Geschicklichkeitsvergleiche für die Grossen. Teilweise sind nur 3 Meldungen für die Rennen eingegangen, sodass alle Teilnehmer "aufs Treppchen" kommen.
Man erzählt uns, dass wegen der langen Dürre und der schlechten wirtschaftlichen Lage auf den Stations nicht so viele Zuschauer und Teilnehmer hier sind. In besseren Zeiten wären bis zu 800 Zuschauer da.

Die Veranstaltung dient dazu, den Royal Flying Doctor Service (RFDS) zu unterstützen. Der Grossteil aus allen Einnahmen geht dorthin oder wird für kommunale Belange verwendet. Neben einem allgemeinen Eintrittsgeld von 15 AUD, werden die Pferde, die starten meistbietend versteigert. Der Ersteigerer erhält alle Preisgelder, die sein Pferd hereinholt. Die Pferde gehen für 50 AUD bis 400 AUD weg. Neben den Pferderennen finden auch 2 Kamelrennen statt. Auch die Kamele werden vorher meistbietend versteigert.

Höhepunkt der Veranstaltungen ist das abschließende Besenweitwerfen für die Damen. Für ein paar Dollar Spende an den RDFS kann jede Frau teilnehmen.

Abends gibt es für 10 AUD Pork- und Beefroast mit Vegetables zu essen. Es schmeckt hervorragend und die Portionen sind reichlich.
Nach dem Essen ist die Ehrung der Teilnehmer und der Hilfskräfte, sowie eine Versteigerung von Spenden der Sponsoren auf dem Programm, bevor eine Lifeband zum "Party machen" aufspielt.
Es erstaunt einen immer wieder, wie viel Geld die Australier ausgeben, wenn es darum geht den RFDS oder eine andere wichtige Einrichtung zu unterstützen. Da gibt man schon mal 70 AUD für ein lebensgroßes Bärenposter von Bundaberg Rum oder 500 AUD für einen gerahmten Druck aus.

Die anschließende Livemusik mit einer Band aus dem Outback kann sich sogar sehr gut hören lassen. Man hat das Gefühl, die jungen Leute sind ganz ausgehungert, was tanzen und Party angeht. Die Tanzfläche ist schon nach den ersten 2 Takten gut gefüllt.

Gegen Mitternacht fahren wir wieder zurück auf den Caravanpark. Die Party ging wohl noch bis um 5.30 Uhr früh morgens.

Sonntag 09.04.2006

Zum Abschluss der Gymkhana sind für heute Vormittag noch Dirtbikedisziplinen vorgesehen. Wir wollen nichts verpassen und sind wieder um 9.00 Uhr am Race-Oval.

Die ersten Fahrer und Fahrerinnen trainieren bereits. Dabei wird eine ganze Menge Staub aufgewirbelt. Ab 9.30 Uhr beginnen die ersten Rennen.

Wie üblich kommen zuerst die Kids dran. Es gibt 2 Gruppen, unter 9 Jahre und bis 15 Jahre. Die Disziplinen sind denen der Pferdeveranstaltung nachempfunden, zusätzlich gibt es noch einen Geländekurs mit Sprüngen und Wellen.

Bei den Rennen der Erwachsenen wird so viel Staub und Dreck aufgewirbelt, dass man die Fahrer und Motorräder überhaupt nicht mehr sehen kann.

Um 13.00 Uhr ist die Veranstaltung vorbei. Wir fahren zurück zum Caravanpark und relaxen noch etwas.

Gegen 19.00 Uhr gehen wir noch mal ins William Creek Hotel um etwas zu essen.
Als wir reinkommen sitzt dort Hobbsie, der uns mittags noch erzählt hat, dass er zusammenpackt und früh heim nach Port Augusta fahren will. Er hatte noch viel zu tun und sich ein wenig verquatscht, meint er auf unsere Frage, was er denn noch hier macht. Wir fragen, ob er über Nacht in William Creek bleibt, weil er offensichtlich auch schon ein paar "Bundi"-Cola getrunken hat. Er verneint, er würde heute Abend noch fahren.

Der Pub macht, was wir nicht wussten, sonntags bereits um 20.00 Uhr zu und die Küche schließt um 19.00 Uhr. Also kein Essen mehr. Wir trinken noch ein Bier, eins gibt uns Hobbsie noch aus, dann ist es 20.00 Uhr und der Wirt will schließen. Wir verabschieden uns abermals von Hobbsie. Wir hoffen, dass er in der Dunkelheit ohne Probleme bis Port Augusta gekommen ist.

Montag 10.04.2006

Der Caravanpark hat sich heute Morgen schon ziemlich geleert. Wir sind die Letzten die den Platz verlassen.
Wir tanken und machen uns dann auf nach Odnadatta. Unterwegs sehen wir uns noch ein paar Reste der Ghan-Strecke an und halten an der Algebuckina-Bridge.

Gegen 14.00 Uhr sind wir in Odnadatta. Das "Pink Roadhouse" hat einen Caravanpark dabei, dort buchen wir uns ein. Hier im Roadhouse arbeitet auch Katrin aus Berlin, die wir in William Creek getroffen haben. Wie Katrin uns erzählt hat, kommt heute mit dem Mail Run eine weitere Deutsche, die hier arbeiten wird.

Bevor es dunkel wird, machen wir noch einen Spaziergang durch den Ort, natürlich nicht, ohne im Pub noch ein Bierchen zu trinken. Der Pub ist für diesen kleinen Ort ganz gut besucht. Als wir wieder an unserem Camper ankommen ist es bereits dunkel.

Dienstag, 11.4.2006

Als wir aufwachen, ist der Himmel von dunklen (Regen-?) wolken verhangen. Wir sitzen beim Frühstück, da beginnt es ein paar Tropfen zu regnen. Wir beschließen, obwohl wir 2 Nächte gebucht haben, weiter zu fahren, um einer evtl. Sperrung der Strasse aus dem Weg zu gehen. Auf den ersten Kilometern fallen ab und zu ein paar Tropfen. Gegen Mittag löst sich die Wolkendecke wieder auf. Am Marla Roadhaus brennt die Sonne schon wieder vom Himmel.

In Marla gibt es einen kleinen Supermarkt, wo wir noch das Nötigste für die nächsten Tage einkaufen. Wir wollen weiter nach Mintabie, einem Ort mit Opalfeldern. Dort wollen wir erneut ein wenig "noodlen" gehen.

Mintabie liegt auf Aboriginal Gebiet, deshalb benötigt man eigentlich ein Permit. Da aber weder die Polizeistation in Marla, noch die von uns angerufene Bewilligungsstelle für Permits, weiterhelfen können, sind wir ohne Permit losgefahren.

Nach 30 Km staubiger Strasse sehen wir schon die aufgeschütteten Hügel der Opalminen. Am Ortseingang steht ein Schild in Richtung Caravanpark. Wir wollen uns aber erstmal im Ort umsehen und feststellen, wo man am besten unterkommt und evtl. noch das Permit besorgen.
In der Ortsmitte sehen wir die Post und ein Schild "Outback-Internet" Telecenter. Leider ist die Post schon geschlossen. Es sieht aus, als wäre das Outback-Internet, wie schon vorher in Williams Creek und Odnadatta, geschlossen.

Wir gehen mal rüber in den Pub und fragen. Man sagt uns, wir sollen es morgen früh ab 9.00 Uhr versuchen, da sei sowohl die Post als auch das Internet geöffnet.
Wir gönnen uns nach der staubigen Strecke ein schönes kaltes Bier. Am Bartresen sitzen ein paar Leute mit denen wir sehr schnell ins Gespräch kommen. Bruno, einer der Miner, fragt, ob wir über Nacht bleiben. Als wir das bejahen, fragt er wo wir untergekommen sind. Wir erzählen ihm, dass wir auf den Caravanpark wollen. Er meint wir sollen doch lieber gleich hier am Hotel bleiben. Der Platz sei viel schöner - mit Strom und guten sanitären Einrichtungen. Außerdem könnten wir dann auch noch mehr trinken, ohne fahren zu müssen. Wir sehen uns den Platz an und finden, dass wir es gut getroffen haben.

Nachdem wir unser Auto auf dem Platz gefahren und "wohnfertig" gemacht haben gehen wir zurück in den Pub. Wir haben keine Lust zu kochen und wollen noch eine Kleinigkeit essen. Leider hat der Pub keine Küche. Ivan, ein weiterer Miner erzählt uns, gerade um die Ecke ist ein "Take Away" der bis 19.00 Uhr geöffnet hat. Wir trinken aber erst noch mal ein Bier.
Inzwischen ist es im Pub voller geworden. Marcus, ein Schweizer "Opalsüchtiger" ist mit seiner brasilianischen Partnerin da. In einer größeren Runde unterhalten wir uns. Bruno hat inzwischen angeboten, uns seine Mine zu zeigen. Morgen um 10.00 Uhr treffen wir uns hier in der Kneipe. Ivan wird uns dann anschließend erklären, was einen Opal ausmacht.
Kurz vor 19.00 Uhr holen wir noch schnell Fisch & Chips, bevor der Take Away zumacht. Die Miner sind alle sehr aufgeschlossen und man kommt mit jedem ins Gespräch. Hauptthema sind natürlich die Opale.

Mittwoch 12.04.2006

Bis wir mit Frühstück fertig sind, ist es bereits kurz nach 9.00 Uhr. Die Post müsste jetzt geöffnet sein. Wir laufen rüber und stellen fest, dass hier auch das Internetcafe ist. Die Ausstattung würde jedem Internetcafe in einer der größeren Städte zur Ehre gereichen. Wir sind echt überrascht.

Zunächst schließen wir unseren Laptop an eine analoge Leitung an, da die Breitbandleitung über Satellit geht und wir diverse Male Schwierigkeiten mit den "uploads" hatten. Die analoge Leitung ist gähnend langsam. Wir versuchen es mal mit der Satellitenleitung und siehe da es funktioniert einwandfrei, offensichtlich hat man hier zwei Leitungen, je eine für upload und eine für download.

Da es bereits 10.00 Uhr ist und wir mit Bruno verabredet sind geht Elvira in den Pub, wo Bruno schon wartet. Sie verschieben die Minenbesichtigung auf 12.00 Uhr.

Bis 12.00 Uhr haben wir alles erledigt und gehen rüber zum Pub. Bruno und Ivan warten dort bereits auf uns. Bruno und Ivan fahren in Ivans Auto zu Brunos Mine, wir mit unserem Auto hinterher. Bruno zeigt uns die vorgetriebenen Stollen. In einige kommen wir nicht rein, weil sie beim letzten großen Regen voll Wasser gelaufen sind. Anhand des Gesteins in den Stollen erklärt er uns, wo normalerweise die Opale zu finden sind. In den Minen wird sehr viel Gestein ausgesprengt. Erst wenn opalisiertes Gestein sichtbar wird, wird mit Pickel (oder Presslufthammer) und Schaufel gearbeitet.

Anschließend fahren wir zu Ivan. Bruno sitzt dabei mit vorne im Truck und zeigt uns den Weg.

Ivan zeigt uns Opale verschiedener Qualitäten und Fundstätten und erklärt uns, woran man sie unterscheiden kann. Ein Opal ist ihm beim schleifen in 2 Teile zerbrochen, den bekommt Elvira geschenkt. Er erklärt uns auch, wo wir in Mintabie suchen können und worauf wir achten sollen.
Wir verabschieden uns und fahren in die Abraumhalden in der Nähe seines Hauses. Hier suchen wir für ein paar Stunden, finden aber nichts Wertvolles.

Als wir zurück im Caravanpark sind und in den Pub kommen, werden wir gleich von allen angesprochen, ob wir etwas gefunden haben. Leider können wir keine Erfolge vermelden. An der Bar sitzt heute auch Jovan, der als Kind einige Jahre in Österreich und Deutschland gelebt hat. Er spricht noch gut deutsch. Er ist erst seit ein paar Monaten in Mintabie und wohnt eigentlich in Williamstown im Barossa Valley. Von Ihm bekommen wir einen besonderen Gruß aus dem Barossa Valley geschenkt, einfach mal so. Dafür ist er extra noch mal zu seiner Wohnung in Mintabie gefahren.

Um 18.00 Uhr ist im Pub katholischer Gottesdienst. Gegen 17.15 Uhr erscheint Pater Cris aus Coober Pedy und begrüßt alle Anwesenden mit Handschlag. Er sieht so gar nicht nach einem katholischen Pfarrer aus. In kurzer Hose und kariertem Hemd, lediglich ein kleines Kreuz am Hemd befestigt, hält er den Gottesdienst. Um die Stimme zu schmieren muss er vorher aber noch einige Biere trinken. Zum Gottesdienst sind 15 Leute erschienen. Nach Ende der Messe macht Pater Cris noch mal die Runde an der Bar. Nach weiteren 2 Bieren macht er sich mit dem Auto wieder auf den Weg nach Coober Pedy. Er hat ja einen guten Draht nach „oben“!!!

Während wir an der Bar stehen haben wir ständig was zu trinken, ohne was bestellt zu haben. Heute wird es sehr spät und es ist von Vorteil, dass wir nur einen kurzen Weg ins Bett haben.

Donnerstag 13.04.2006

Bevor wir weiterfahren müssen wir noch tanken. Der Diesel ist hier in Mintabie 7 Cent billiger als am Marla Roadhouse. Bis wir wegkommen ist es schon wieder Mittag. Wir wissen noch nicht genau, wie weit wir heute fahren werden. Mal sehen wie weit wir kommen, bevor es dunkel wird. Auf unserem Weg nach Norden stoppen wir am Kulgera Roadhouse und machen eine kurze Pause.

Unterwegs sehen wir in der Ferne einen „Willy“ - einen kleinen Wirbelsturm oder Windhose. So was sieht man hier öfter, aber dieser Willy hält sich eine Weile und geht sehr hoch bis in die Wolken. Nach einigen Minuten löst er sich wieder auf.

Als sich der Sonnenuntergang ankündigt, sind wir noch über hundert Kilometer von Alice Springs entfernt. Wir fahren deshalb das Roadhouse von Stuarts Well an. Die haben einen Caravanpark dabei. Hier in Stuarts Well sind noch Wasserpfützen auf der Strasse, es muss geregnet haben.

Auf unseren Standplatz werden wir von einer jungen Frau aus Hamburg eingewiesen, die hier seit 2 Wochen arbeitet. Sie ist mit dem Working Holiday Visa in Australien.

Später im Pub erfahren wir von einem Ehepaar, das der Willy, den wir gesehen haben hier über Stuarts Well hinweggegangen ist und einiges umgeworfen hat.

Stuarts Well ist die Heimat des singenden Dingos (Werbespruch) Tatsächlich kommt der Roadhouseeigner mit einem Dingo in den Gastraum. Er spielt eine kurze Melodie auf dem Klavier und der Dingo heult los. Ob man das als singen bezeichnen kann???

Wir trinken noch was und gehen zurück zu unserem Wohnmobil.

Freitag 14.04.2006

Auf dem Weg nach Alice Springs kommen wir an der Abzweigung zum Rainbow Valley vorbei. Wir biegen ab und fahren die 25 Km Dirtroad zum Valley. Auf Fotos sieht das`Rainbow Valley immer traumhaft aus, in der Realität sind wir schon etwas enttäuscht. Man kann ja nicht immer bei Sunset, wo die Bilder wohl gemacht wurden, an Ort und Stelle sein.

Wir fahren zurück zum Highway und weiter auf direktem Weg nach Alice Springs.
Wir hatten eigentlich vor, aufgrund der Beschreibungen, den Heavitree Gap Caravanpark zu nehmen, aber ein Rundgang vorher lässt uns davon Abstand nehmen. Neben dran ist der Mc Donnell Range Caravanpark, der sagt uns mehr zu und wir buchen uns für 6 Nächte ein

Samstag 15.04.2006

Heute müssen wir wieder einmal unsere Vorräte auffüllen. Die Fridge ist so gut wie leer. Wir fahren zum Shopping nach Alice.
Überall gibt es Sonderrabatte zu Ostern. Das kommt uns gelegen, da wir in Alice einige Routinearbeiten (Öl-, Filterwechsel usw.) am Truck machen wollen. Die 20 bis 25 Prozent, die die Autozubehörläden geben, nimmt man da schon gerne mit.

Auf der Todd Mall gibt es einen großen Opal-Shop. Elvira hat ihren gebrochenen Opal dabei. Wir fragen ob die Opalstücke nachgeschliffen werden können. Nick, der Inhaber schaut sie sich an und sagt, das ist kein Problem, das dauert 2 Minuten. Nur die Befestigung auf den Schleifstiften (kleben) würde etwas dauern. Als wir nach den Kosten fragen sagt Nick, das mache er kostenlos. Wir lassen die 2 Teile gleich da. Montag sollen sie fertig sein.

Abends spielt in der Heavitree Gap Tavern die „Missin Bits 35s and over Band“. Die wollen wir uns anhören. Die Band aus 3 Aboriginies und 2 Weißen, spielt eigentlich eine gute Country-Musik, allerdings brauchen sie immer etwas, um in das jeweilige Lied Reinzukommen. Dem Publikum ist das aber einerlei. Es gibt sehr viel Beifall, besonders von den anwesenden Aboriginies.

Sonntag 16.04.2006

Die Eigner des Caravanparks bieten ihren Hausgästen eine Reihe von kostenlosen Aktionen. So gibt es sonntags kostenloses Pfannkuchenfrühstück. Als wir 10 Minuten vor Beginn zur Campkitchen kommen, steht dort schon eine lange Schlange an. So viel Pünktlichkeit ist man von den Australiern sonst gar nicht gewohnt.

In den nächsten 2 Stunden lernen wir einige neue Leute kennen, u.A. zwei junge Frauen aus Köln, ein Ehepaar aus Melbourne und Soulange, aus Frankreich. Sie reist seit 19 Monaten mit dem Fahrrad um die Welt. Unsere Nachbarn vom Campingplatz in Stuart’s Well treffen wir hier auch wieder.

In Anschluss an das Frühstück machen wir uns an ein wenig "Homework". Die sehr staubigen Strassen haben doch überall Spuren hinterlassen. Außerdem wechseln wir schon mal den Luftfilter am Auto und schmieren die Achsen und den Radantrieb ab.

Von unseren Freunden in Perth wissen wir, das Robert, ein uns bisher nur aus Erzählungen Bekannter, sein Permanent Visum hat und in Alice Springs ist. Wir rufen Ihn an und vereinbaren, dass wir uns mal treffen. Beim telefonieren stellt sich heraus, das Robert genau gegenüber dem Campingplatz wohnt. Dann müssen wir ja nicht weitertelefonieren und verabreden uns am Zaun des gegenüberliegenden Grundstückes. 2 Minuten später ist Robert da. Wir reden noch ein wenig am Zaun und verabreden uns für morgen Abend in der Heavitree Gap Tavern, gleich um die Ecke.