Exmouth / Cape Keraudren

Dienstag 16.08.2005

Morgens sind wir erst mal ins Dive-Center um im Internet unsere noch ausstehenden Emails zu bearbeiten. Anschließend ist noch etwas "Homework" angesagt, bevor wir uns auf die Whale-Watching-Tour begeben.
Der Bus fährt gegen 16.00 Uhr los in die neue Marina, die derzeit mit großen Erdbewegungen und reger Bautätigkeit angelegt wird. Hier werden demnächst mehr Menschen wohnen als z.Zt. in Exmouth leben.

Als wir dort gegen 16.15 Uhr ankommen, wartet die "Ocean Queen" schon auf uns und legt sofort, nachdem alle an Bord sind, ab. Die Tourguides stellen plötzlich fest, dass der Champagner für das Sunset-Erlebnis fehlt. Per Handy wird er geordert. Das Schiff macht mit uns noch 10 Minuten "Hafenrundfahrt" bis es wieder an der Mole anlegt. Der Champagner ist inzwischen eingetroffen und wird an Bord genommen.
Sofort legen wir wieder ab und fahren vorbei an einer Gruppe Krabbenfangschiffe raus aufs Meer, an die Stelle, wo Wale vermutet werden. Nach ca. 10 Minuten vergeblichem umherschauen nimmt das Schiff wieder volle Fahrt auf und fährt an eine andere Stelle. Nach kurzer Zeit sind schon die ersten Wale gesichtet und das Schiff nähert sich dem Punkt. Eine Gruppe aus 3 Walen bewegt sich jetzt rund um das Schiff, so dass wir sie fast greifen können. Den Walen macht das wohl auch Spaß. Nach ca. 15 Minuten tauchen sie ab und das Schiff fährt in Richtung einer zweiten Gruppe, die dann aber nur noch von der Ferne beobachtet werden konnte.

Nach diesem tollen Erlebnis war es Zeit für den Sunset-Champagner und ein paar Kleinigkeiten (Krabben, Cracker + Dipp, Käse, Wurst, Karotten usw.), die während der Rückfahrt angeboten werden.
Auf dem Rückweg fängt es heftig an zu regnen, teilweise so heftig, dass man nur mit Mühe das Leuchtfeuer erkennen kann. Zum Glück ist der Regen vorbei, als wir wieder anlegen.
Trotz des feuchten Abschlusses war es ein erlebnisreicher Tag an den wir uns gerne zurückerinnern werden.

Mittwoch 17.08.2005

Als wir aufwachen und aus dem Fenster gucken ist draußen alles nass. Es hat in der Nacht wohl etwas stärker geregnet. Da unsere Stühle, der Herd und der Tisch nass sind, entschließen wir uns im Auto zu frühstücken - ist ja auch mal ganz nett.

Bis wir alles getrocknet und aufgeräumt haben ist es wieder 10.00 Uhr. Wir wollen noch etwas einkaufen bevor wir losfahren. Als wir gegen 12.30 Uhr noch einmal zur Touristen-Info fahren, schüttet es wie aus Eimern. An der Touristen-Info erfahren wir, dass rundherum fast alle Gravelroads geschlossen sind. Das heißt für uns, dass wir auch nicht durch den Yardi-Creek kommen, außerdem gibt es z.Zt. im Cape-Range Nationalpark keine Übernachtungsmöglichkeiten.

Also fahren wir die Straße die wir gekommen sind wieder zurück, um dann weiter Richtung Tom Price zu fahren. Auf dem Weg liegt die Prawn-Factory Kalis, bei der wir anhalten und noch ein paar King-Prawns mitnehmen. Einen Teil verspeisen wir gleich dort zum Mittag.

Der Regen begleitet uns den ganzen Tag, manchmal nur Tröpfchen, manchmal aber auch stärker.

Nicht weit weg von unserem heutigen Ziel ist der Costal-Highway plötzlich als Landebahn für den RFDS beschildert - hoffentlich kommt uns kein Flugzeug entgegen.

Als wir am Nanutarra Roadhouse ankommen, wo wir die Nacht bleiben wollen, sieht der Caravanpark ziemlich matschig aus. Es hat hier seit Dienstagnachmittag ohne Unterbrechung geregnet. Wir stellen uns auf einen Platz mit relativ wenigen Wasserpfützen. Mal sehen ob es so bleibt, denn es regnet immer noch....

Donnerstag 18.08.2005

Die Morgensonne weckt uns. Also hat der Regen aufgehört. Der erste Blick aus der Tür zeigt uns, es ist trockener geworden, die Pfützen sind zum Teil schon weggetrocknet.

Trotzdem werden wir nicht den ganzen "Krempel" auspacken. Wir gehen im Roadhouse frühstücken. Nach dem Frühstück packen wir zusammen. Es sieht so aus als würden wir heute schon um 9.00 Uhr weiterkommen.

Doch weit gefehlt - mit unseren Nachbarn, ein deutschstämmiges Ehepaar aus Schwalbach-Limes, ergibt sich ein umfangreiches Gespräch, was mit Kaffee trinken in ihrem Wohnwagen endet. So gegen 11.30 Uhr verab-schieden wir uns dann mit dem Versprechen, in Coffs Habour vorbeizuschauen, wenn wir an der Ostküste sind.
Jetzt noch schnell tanken (neuer Preisrekord für Diesel 1,599 AUD/L) und dann ab auf die Piste in Richtung Paraburdoo/Tom Price, wo wir gegen Abend ankommen. Für Morgen haben wir eine Minentour gebucht

Freitag, 19.08.2005

Nachdem es gestern schon sehr windig war und abends auch noch stark abkühlte, ist es heute Morgen "saukalt" - so ca. 5 Grad. Um 9.45 Uhr müssen wir an der Touristen-Info sein, da wir für 10.00 Uhr die Minentour gebucht haben. Die Tour geht pünktlich los und führt uns zunächst mal in den Erz-Abbau bis ganz runter auf den Boden der Pit (Mine). Das ist schon beeindruckend, von den riesigen Arbeitsgeräten ganz zu schweigen.
Interessant ist, wie hier gesprengt wird. Sprengmittel ist eine Mischung aus Gartendünger und 20% Diesel. Das sorgt für ausreichend Sprengkraft um das Gestein zu lockern. Anschließend bekommen wir noch den Verarbeitungs- und den Verladebereich zu sehen. Es sind sehr interessante 2 Stunden.

Nachdem wir von der Tour zurück sind, haben wir uns ein Permit für die "Rail Access Road" ausstellen lassen. Neu war, dass das Permit von der Tourist-Info ausgegeben wird und wir uns einen 10 minütigen Videofilm über die Strecke und das fahren auf Gravelroads ansehen müssen, ehe das Permit ausgestellt wird.
Wir werden morgen Richtung Millstream-Nationalpark starten und dabei an der Eisenbahnlinie entlang fahren.

Samstag 20.08.2005

Da wir den Weg entlang der Eisenbahn bereits 1999 gefahren sind, wundern wir uns, das die Zufahrt zur Straße erst 23 Km hinter Tom Price möglich ist. Als wir dann auf die Straße einbiegen ist klar, die Straße ist auf die andere Gleisseite verlegt worden. Sie ist in einem ausgezeichneten Zustand, der auch für 2 WD-Fahrzeuge geeignet ist. Jetzt verstehen wir auch warum nicht ausdrücklich 4WD vorgeschrieben ist, wie noch 1999.
Vom fahrerischen her lohnt sich die Strecke eigentlich, zumindest bis zum Millstream NP, nicht mehr.
Wir sind in den Millstream NP abgebogen und zunächst zum Millstream-Visitor-Center auf der Millstream-Homestead gefahren. Die Strecke dahin ist eine mittlere Katastrophe, stark ausgefahren und ein einziges Waschbrett und das über rund 30 Km. Das Visitor-Center ist ein sehr schönes Anwesen mit landschaftlich einmaliger Umgebung. Gelegenheit zum Wandern gibt es hier für jeden Geschmack und Schwierigkeitsgrad. Wir haben den Homestead-Walk gemacht und waren überrascht über die einzigartige Vegetation (Palmen, Seerosen u.v.m.). Über einen Roundtrack, den so genannten "Snappy Gum Drive", kommt man zu Crossing Pool, einem schön gelegenen Campground, wo wir übernachten. Hier treffen wir auf ein älteres Ehepaar aus Waiblingen, das mit seinem eigenen, in Deutschland zugelassenen Toyota HJZ, für 3 Monate durch Australien tourt.

Sonntag 21.08.2005

Um 8.00 Uhr kommt der Ranger um die Camping Fee
(5 AUD) zu kassieren, nicht ohne ein kleines Schwätzchen zu halten und sich unseren Truck genauer anzuschauen. Er scheint ihm zu gefallen. Bis wir in die Hufe kommen ist der Platz schon ziemlich geleert. Wir wollen in den anderen Teil des Millstream Chichester NP ca. 30 Kilometer nördlich, zum Python Pool und dann am Snake-River Campground übernachten.
Der Python Pool ist nur über ein Flussbett zu erreichen. Er ist zwar nur 100 m vom Parkplatz entfernt, aber man muss sehr vorsichtig über die Steine "turnen". Wenn man den Weg hinter sich hat wird man aber mehr als entschädigt. Vor einer hohen Felswand hat man die Möglichkeit im klaren Wasser zu baden.

Von Python Pool fahren wir dann zum Snake River. Hier ist die Enttäuschung groß. Der Platz den wir als Campground vorfinden ist steinig und als Übernachtungsplatz ungeeignet.
Da Karratha nur noch knapp 100 Km entfernt ist entscheiden wir uns, nach Karratha durchzufahren. Beim Einbiegen auf die Railway-Straße stellen wir fest, jetzt geht’s wieder über die alte Strecke, für die man schon ein 4WD Fahrzeug braucht. Nach einigen tückischen Floodways und vielen Kurven, die nicht immer einfach zu nehmen waren, kommen wir dann am späteren Nachmittag in Karratha an.

Montag 22.08.2005

Heute ist wieder mal Shopping- und Homework-Tag angesagt. Es werden wieder ein paar Sachen gebraucht und der feine Staub hat sein übriges getan. Karratha bietet sich dafür an, da es hier fast alles gibt, was man so braucht.

Dienstag, 23.08.2005

An unserer Eingangstür ist, nach der Waschbrettfahrerei am Sonntag, ein Scharnier gebrochen. Das hat Dieter am Sonntag bereits notdürftig geflickt. Heute haben wir die verschiedensten Spezialisten, Caravan-Repair, Fensterbauer und Hardwareläden abgeklappert um die richtigen Türscharniere (Hinges) zu bekommen, keiner hat sie. In einem Geschäft bekamen wir den Hinweis es beim Mitre 10 zu versuchen. Der Mitre10-Hardwarestore im Industriegebiet von Karratha hat tatsächlich die gesuchten Scharniere. So können wir wenigstens die Tür ordentlich herrichten.
Gegen Mittag sind wir ins Pilbara-Art-Cafe um ins Internet zu kommen und die Webseite auf dem neuesten Stand zu bringen. Es ist kaum zu glauben, aber es gibt eine wirklich schnelle Leitung und die ganze Prozedur dauert nur 15 Minuten - das macht Freude.

Mittwoch 24.08.2005

Für unsere Verhältnisse sind wir heute sehr früh gestartet um nach Dampier zu fahren. Hier wollen wir nach der Minentour bei Pilbara-Iron (früher Hamersley-Iron) auch die Tour auf der Verlade-Pier mitmachen. Leider ist die Tour heute schon im Gange (Abfahrt 9.00 Uhr) und die nächste geht erst am Freitag. Da es auch keinen vernünftigen Campingplatz in Dampier gibt beschließen wir, dass es sich nicht lohnt noch 2 Tage hier zu bleiben.
Wir werden versuchen in Port Hedland eine solche Tour zu machen.
Wir entschließen uns nach Point Samson zu fahren und 2 Tage Strand zu genießen. Als wir in Point Samson ankommen gibt es leider keine Plätze mehr auf dem einzigen Campingplatz, einfach so hinstellen geht auch nicht. Also was tun? Wir beschließen weiter zu fahren und nach einem Abstecher in Cossak, einer historischen Pionierstadt, bis nach Whim Creek zu fahren und dort auf dem Platz über Nacht zu bleiben. Als wir in Whim Creek ankommen, stellen wir fest, dass nur noch der Pub existiert und der Rest offensichtlich von der dortigen Kupfermine in Beschlag genommen wurde. Wohl nicht unser Tag, heute. :-)
Also doch noch weiter. In ca. 50 Km ist auf unserer Karte ein Platz zum Übernachten eingezeichnet. Entweder werden wir den nehmen oder bis Port Hedland durchfahren. Bereits nach 20 Km sehen wir dann an einem Flussufer einen Platz, der sich bestens zum anhalten und Übernachten eignet. Hier werden wir für heute bleiben.

Donnerstag 25.08.2005

Der Übernachtungsplatz am West Peawah River ist über Nacht ziemlich voll geworden, aber man konnte hervorragend schlafen. Nachts ist auch ein Wohnmobil gekommen, das aus den 50er Jahren stammt, ein Bedford. Mit dem Besitzer haben wir uns morgens noch etwas unterhalten. Er hat das Wohnmobil seit 16 Jahren. Schwierig sei es nur mit Ersatzteilen, da der Bedford aus britischen, amerikanischen und australischen Teilen gebaut ist. Er ist sehr interessiert an der Konstruktion unseres Trucks. Er will sich ein neues Wohnmobil aufbauen und sucht nach Möglichkeiten für einen staubdichten Aufbau.

Nachdem wir uns ausgetauscht haben sind wir dann Richtung Port Hedland aufgebrochen und gegen 10.00 Uhr am Cooke Point auf dem Caravanpark angekommen.
Für Freitag haben wir uns gleich Plätze auf der BHP-Facilitie-Tour reservieren lassen.
Anschließend sind wir mit dem Bus ins Zentrum von Port Hedland gefahren. Der erste Eindruck ist ein wenig enttäuschend, das ganze Zentrum besteht aus ca. 50 m Straße mit Visitor-Center und ein paar kleinen Geschäften - und alles in roter Farbe (vom Erz-Staub).

Wir sind Richtung Hafen gelaufen und haben den Lotsen zugeschaut, wie sie einem 190000 Tonnen Ladung schluckenden Frachter aus dem Hafen geleitet haben und 30 Minuten später einen 330 m langen 270000 Tonnen Frachter in den Hafen geschleppt haben. Mit dem Bus wieder zurück zum Caravanpark gefahren.

Freitag 26.08.2005

Nach extrem frühem aufstehen (um 6.45 Uhr) machen wir uns um 8.30 Uhr auf in die Stadt zur Touristen-Info um die BHP-Tour mit zu machen.
Der Tourbus ist ziemlich klein und mit 23 Leuten bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Bus ist ein japanisches Modell, was man insbesondere an der Sitzposition und der Gurtlänge feststellen kann.
Also nicht gemacht für normale Europäer geschweige denn für Leute wie uns. Aber besser schlecht gefahren…
Die Busfahrerin war allerdings gut drauf und hat uns über alle wichtigen Dinge gut informiert.
Wenn man in eine so gigantische Verladeanlage hineinfährt und sich mit den technischen Dingen etwas beschäftigt, bekommt man schon Respekt vor den Erbauern.
Die gesamte Hafen / Verladeanlage wird praktisch von einer einzigen zentralen Kommandobrücke, besetzt mit 3 Personen (ähnlich einem Flughafentower), gesteuert. Das restliche Personal auf der Anlage ist fast ausschließlich für die Sicherstellung des Betriebes - also Wartung und Reparatur eingesetzt.
Täglich werden in Port Hedland 4 Schiffe abgefertigt und ca. 600.000 Tonnen Eisenerz verladen.

Am Nachmittag sind wir dann noch nach South Hedland gefahren, einem netten Ort, nicht ganz so trist wie Port Hedland.

Samstag 27.08.2005

Heute ist wieder ein Räum-, Reparatur- und Pflegetag. Bei sonnigem Wetter und ca. 28 Grad macht der Check des Autos und aller Füllstände wie Öl, Wasser usw. besonderen Spaß. Elvira hat sich das Innenleben unserer Wohnkabine vorgenommen.
Nachmittags checken wir in der Touristen-Info noch unsere E-Mails und aktualisieren die Webseite. Da wir morgen weiter Richtung Norden wollen tanken wir auch den Truck auf. Da Diesel hier verhältnismäßig preiswert ist (1,32AUD abzüglich 4 Cent /Liter
auf Coles-Quittung also 1,28 AUD) tanken wir auch unseren Zusatztank voll - billiger wird’s weiter oben sicher nicht.

Sonntag 28.08.2005

Pünktlich 10.00 Uhr fahren wir vom Caravanpark ab. Da wir nach Cape Keraudren wollen, wo absolut nichts außer Natur ist, gehen wir noch ein paar frische Dinge einkaufen. Gegen 11 Uhr sind wir wieder auf dem Highway. Bis Cape Keraudren sind es rd. 150 Km. Am frühen Nachmittag kommen wir dort an und lassen den Ranger gleich für zwei Tage die Fee kassieren. Da Free-Camping vorgesehen ist, kann man sich hinstellen wo man will. Es gibt 3 Camp-Grounds. Wir suchen uns den an der Bootsrampe aus.
Wir genießen den grandiosen Sonnenuntergang, den tollen Blick aufs Meer und den phantastischen Sternenhimmel.

Montag 29.08.2005

Nach frühem aufstehen und ausgiebigen Frühstück wandern wir durch die Dünen um auch mal bei den anderen Camp-Areas zu gucken.

Da Ebbe ist laufen wir am Strand entlang. Das Wasser ist stark zurückgegangen und in den Rillen steht viel Wasser, in dem sich noch sehr viele Tiere aufhalten. Meistens sind es Schnecken und Seegurken. In einer Rinne ist ein Tintenfisch, der sich offenbar von uns bedroht fühlt und uns mit Wasser anspukt. Eine interessante Verteidigungsstrategie.

Nach der Tour sind noch ein paar Dinge zu erledigen, u.A. der Einbau des aus Deutschland mitgebrachten MP3-Autoradios in unserem "Wohnraum". Jetzt haben wir endlich auch Musik.

Dienstag 30.08.2005

Wir sind schon sehr früh aufgestanden und sehen uns den Sonnenaufgang an. Als die Sonne grade aufgegangen ist, kommen Nebelschwaden (oder eine Wolke ??) über die Hügel. Das ganze Gebiet sieht eingenebelt aus und der Nebel ist sehr feucht. Nach ca. 90 Minuten ist das Schauspiel genauso schnell vorbei, wie es gekommen ist und es ist plötzlich strahlender Sonnenschein.
In aller Ruhe packen wir zusammen um dann weiter in
Richtung Eighty-Mile-Beach zu fahren, das sind ca. 130 Kilometer.

Gegen Mittag sind wir auf dem Campingplatz. Nachdem wir unseren Platz eingerichtet haben, haben wir erst mal einen Rundgang gemacht und festgestellt, dass sich seit 2000 nichts Wesentliches verändert hat. Der Strand ist immer noch traumhaft schön. Bei Ebbe ist er streckenweise 100 m breit.

Abends sitzen wir mit Pia und Dan, unseren Platznachbarn, zusammen. Von den Beiden erfahren wir, als wir uns über Wartezeiten und Terminvereinbarungen usw. unterhalten, was die Abkürzung WA (für Western Australia) eigentlich bedeutet: you will „Wait Always“