Whitsudays / Bundaberg

Donnerstag 10.11.2005

Heute wollen wir weiter nach Mackey. Mackey ist wieder ein größerer Ort. Wir hoffen dort jemanden zu finden, der unsere Fridge reparieren kann.

Auf dem Weg nach Proserpine kommen wir durch Airlie Beach. Hier halten wir an, um ins Internetcafe zu gehen und die e-Mails abzufragen sowie die Webseite zu aktualisieren. Gegen Mittag ist alles erledigt und wir können die 128 Km bis Mackey in Angriff nehmen.
In Mackey angekommen wollen wir auf den Beach-Village Caravanpark. Als wir dort ankommen ist der Park "Closed"- warum ist nicht erkennbar. Also müssen wir uns einen anderen suchen. Wir entscheiden uns für den Central Caravanpark, der wirklich relativ zentral gelegen ist. Beim Einchecken bekommen wir auch gleich eine Adresse von einer Firma, die alle portablen Fridges repariert. Die Firma ist nicht weit weg. Deshalb fahren wir gleich hin. Der Servicemann macht uns gleich Mut, den geschilderten Symptomen nach gibt es nur 2 Möglichkeiten, was es sein kann: der Kompressor ist defekt oder der Kühlmitteltransport ist (zeitweise) unterbrochen. Beides behebt man am besten und einfachsten, indem man die Kühleinheit austauscht. Er verspricht uns die Fridge zu prüfen und dann anzurufen was es kostet und wann sie fertig ist.
Während wir noch einige Besorgungen machen klingelt das Telefon. Der Servicemann ist dran und berichtet, dass der Fehler erkannt ist und die Kühleinheit getauscht werden muss. Er würde das morgen früh machen und um 15.00 Uhr könnten wir die Fridge abholen. Das hört sich doch gut an.

Freitag 11.11.2005

Direkt am Campingplatz fährt der Bus ab, und wir nutzen das, um in die City von Mackay zu fahren. So eine richtige Stadtmitte gibt es zwar nicht, aber das "Caneland Shoppingcenter" scheint so der allgemeine Anlaufpunkt zu sein. Ein Stück davon weg ist das (die) sog. City(Heart) das Stadtherz, welches sich über mehrere Straßenzüge ausdehnt.
Gegen 14.00 Uhr klingelt das Telefon und die Firma, die unsere Fridge repariert, meldet Vollzug: Der Kühlschrank ist fertig. Endlich mal eine Firma, die ihre Zeitangaben auch einhält. Nachdem wir auf dem Caravanpark zurück sind fahren wir direkt die Fridge abholen. Wir hoffen, dass sie jetzt wieder 10 Jahre durchhält. Für die Reparatur (Austausch der Kühleinheit) bekommen wir 1 Jahr australienweite Garantie, das lässt uns hoffen.

Samstag 12.11.2005

Unser heutiges Ziel ist Rockhampton. Hier buchen wir 2 Nächte im Tropical Wanderer Resort ein, ein wunderschön angelegter Platz mit Palmen und anderen tropischen Pflanzen.

Abends machen wir uns zu Fuß auf den Weg in die Stadt. Laut Angabe im Prospekt sind es nur 2 Kilometer. Unseren Füssen nach ist es aber bis zum eigentlichen Stadtzentrum mindestens 4 Kilometer. In der Innenstadt ist ziemlich "tote Hose" also sind wir mal durchgelaufen und dann mit dem Taxi zurück zum Campingplatz gefahren.

Sonntag 13.11.2005

Für heute haben wir uns eine kleine Rundreise über The Caves, Yepoon, EMU-Point zurück nach Rockhampton vorgenommen.

Die Capricorn Caves liegen 23 Kilometer nördlich von Rockhampton. Die Höhlen kann man nur mit einer geführten Tour besichtigen. Wir haben Glück und können gleich 15 Minuten später die Tour mitmachen. Die Capricorn Caves sind private Höhlen. Der Entdecker der Höhlen war ein gewisser Herr Olsen, Der hat Grund und Boden mit den Höhlen Ende des 19ten Jahrhunderts vom Australischen Staat gekauft und die Höhlen auch selbst erkundet. Im Gegensatz zu den meisten anderen Höhlen in Australien sind diese Höhlen trocken. In der Höhle gibt es einen Raum, "The Cathedral", der auch ähnlich einer Kirche eingerichtet ist. Der Raum hat eine super Akustik. Die Höhle kann man auch für Hochzeiten mieten.

Nach der Höhlenbesichtigung fahren wir wieder Richtung Rockhampton und biegen dann auf den Tourist Drive, der über Yeepon und Emu Point führt. In Rosslyn Bay, dem Fährhafen nach "Great Keppel Island", kaufen wir uns fürs Abendessen eine Portion frisch gefangene Krabben.

Die Küste zwischen Yepoon und Emu-Point ist wunderschön, und steht der Whitsunday Küste in nichts nach, allerdings ist sie noch nicht so touristisch überladen.
In Emu Point gibt es ein Denkmal, das „singende Schiff“. Das Denkmal ist zu Ehren von Captain Cook errichtet worden. Wind bringt die in die Statue integrierten Pfeifen zum „singen“. Es hört sich wirklich an, als ob jemand singen würde.

Die restliche Strecke zurück nach Rockhampton führt durch erstaunlich abwechslungsreiche, teilweise bewaldete Abschnitte.

Montag 14.11.2005


Da Rockhampton eine relativ große Stadt ist, haben wir uns entschlossen hier und heute nach einer Alternative für unsere "Third Party Property Damage" - Versicherung, die wir beim NRMA abgeschlossen haben, zu suchen. Wir müssen sie bis 12. Dezember erneuert haben. Die Fortführung bei der NRMA ist nicht mehr möglich, da wir den Truck jetzt in Westaustralien angemeldet haben, der NRMA versichert aber nur regional in NSW und Queenland.
Nachdem wir verschiedene Versicherungsbüros aufgesucht haben, sind wir nicht schlauer wie vorher. Alle hatten Gründe, warum sie uns nicht versichern können (wollen). Die einen versichern nur regional, die anderen nur Autos, keine Wohnmobile und, und, und...... Es ist schon nervig.
Wir fahren wieder ins Hinterland, nach Emerald in die Saphir und Gem-(Edelstein) Region.
In Gracemere ist der Handelsplatz für die Rinder-, Schaf- und Schweinezüchter der Region. Man hat uns erzählt, dass montags immer die Viehversteigerungen stattfinden. Da Gracemere auf dem Weg liegt, wollen wir uns das mal ansehen. Leider ist keine Versteigerung, die Information ist wohl falsch.

In Comet, einem kleinen Ort auf dem Weg nach Emerald, schauen wir uns noch den Leichhardt-Baum an. Hier soll Ludwig Leichhardt 1847 gerastet haben.

Am frühen Nachmittag treffen wir in Emerald ein. Morgen wollen wir dann direkt in das Saphirgebiet bei Anaki, Rubyvale und Saphire um unser Glück zu versuchen

Dienstag 15.11.2005

Heute geht alles etwas langsamer und wir vertrödeln ein wenig die Zeit. Wir schaffen es nur mit Mühe, um 10.00 Uhr unseren Platz zu räumen. Um genaueres über die Gegend und die Möglichkeiten zur Edelsteinsuche zu erfahren, steuern wir das Gemstone-Information-Center in Anakie an. Dort bekommen wir alle Informationen, die wir brauchen. Da wir nicht wissen, wonach wir suchen müssen, also wie die Rohsteine aussehen, wollen wir uns das erst einmal erklären lassen.

In Rubyvale treffen wir auf einen Österreicher der dort seit 25 Jahren lebt. Bei ihm kann man sog. Buckets, das sind Eimer mit Steinen und Erde aus einem Claim, kaufen und gleich nach den Edelsteinen suchen. Er erklärt uns die Siebtechnik, wie man am effektivsten auswäscht und wie ein Edelstein aussieht. Er bietet uns an, wir sollen alles rauszusuchen was wir für einen Edelstein halten, und er sortiert sie uns dann nachher aus.
In den 2 von uns erstandenen Buckets (7 AUD/Eimer) finden wir tatsächlich etwas. Das meiste sind kleine Steine, aber wir finden auch 5 Steine, die groß genug sind, um sie zu schleifen.

Wenn man in den Gemfields auf eigene Faust suchen will braucht man eine "Fossicking-License". Die kann man an verschiedenen Stellen erwerben. Da wir morgen unser Glück in den Fields versuchen wollen, besorgen wir uns auf dem Campingplatz diese Lizenz. Sie kostet für eine Familie 8.00 AUD. Damit kann man einen Monat in ganz Queensland auf allen Fossicking Areas suchen gehen, auch nach Opalen und Gold.

Das notwendige Equipment für die Edelsteinsuche wollen wir uns morgen ausleihen.

Mittwoch 16.11.2005

Wir wachen auf und bereits jetzt brennt die Sonne vom Himmel. So wie es aussieht wird das ein heißer Tag.
Nach dem Frühstück fahren wir nach Anakie zum Gemstone-Information-Center. Dort leihen wir uns das notwendige Equipment:

- 2 Siebe, ein grobes und ein feines
- 1 Pickel (Spitzhacke)
- Wasser (60 Liter)
- 1 Waschbottich

Eine Schaufel haben wir selber, die müssen wir nicht leihen. Die Ausrüstung kostet 22,50 AUD für den Tag.
Wir verstauen alles und machen uns dann auf den Weg in das Fossickinggebiet, das wir uns ausgesucht haben, Glenalva. Es liegt 22 KM westlich von Anakie, nicht weit vom Highway.

In dem Gebiet ist einiges an Erde abgetragen. An einigen Stellen haben Leute Ihre Zelte aufgeschlagen und suchen in größerem Stil nach Saphiren.

Es ist noch viel Platz zum suchen da. Man kann überall suchen, wo keine Markierung vorhanden ist. Wir finden eine Stelle, die nicht gekennzeichnet ist. Dort bauen wir unser Equipmentauf. Wir haben ca. 5 Stunden Erde gelöst, gesiebt, gewaschen und sortiert. Leider ist uns der große Wurf nicht gelungen. Am Ende haben wir nur einen grünen Saphir gefunden, der ist aber zum schleifen zu klein.
Aber, es war gut für unsere Gesundheit, mal wieder körperlich zu arbeiten. Allerdings hätte die Sonne nicht so brennen müssen.

Wir bringen unser ausgeliehenes "Werkzeug" zurück, und buchen uns auf dem Anakie Caravanpark ein. Dieser liegt praktischer Weise direkt neben dem Anakie Hotel, dort haben abends unseren Fund begossen. Nebenbei haben wir am Fernseher miterlebt, wie sich Australien nach Elfmeterschiessen für die WM 2006 in Deutschland qualifiziert hat.

Donnerstag 17.11.2005

Heute sagen wir den Gemfields ade und fahren zurück nach Emerald. Hier aktualisieren wir unsere Webseite und tanken (nur 1,12 AUD/L) auf.

Über Springsure fahren wir bis nach Rollesstone, dort übernachten wir Auf dem Weg durch das Central Queensland Outback stellen wir fest, das alles sehr grün ist. Es muss in der letzten Zeit geregnet haben

Freitag 18.11.2005

Unser heutiger erster Anlaufpunkt ist die Kohlemine in Moura. Laut unserer Straßenkarte kann man sie besichtigen. Wir haben schon Mühe eine Zufahrt zu finden, und als wir die endlich gefunden haben, kann die Mine nicht besichtigt werden. Na dann halt nicht ! :-).
Wir fahren weiter nach Biloela. Hier holen wir uns in der Tourist-Info erstmal ein paar Informationen über die Gegend.
In der Nähe gibt es einen Lookout, von dem aus kann man in eine Kohlemine hineinschauen. Es ist eine sog. "Open-Cut Mine", in der Steinkohle im Tagebau abgebaut wird. Die Auffahrt zum Lookout ist extrem steil und besonders beim runterfahren mit Vorsicht zu genießen. Aber unser Truck bringt uns gut hoch und auch wieder runter.
In Biloela gibt es sonst nicht viel interessantes zu sehen und wir fahren weiter bis zum Cania-Nationalpark, einem kleinen aber sehr sehenswerten NP. Am Ende der Cania Gorge liegt ein sehr schöne, gut in die Landschaft integrierter Caravanpark, auf dem wir uns für 2 Nächte einmieten.

Samstag 19.11.2005

Wir haben morgens in der lokalen Zeitung gelesen, dass in Monto, dem nächsten Ort, die Show einer australischen Lighthorse-Brigade stattfindet. Nach dem Frühstück sind wir nach Monto gefahren um uns das anzusehen.

In der Zeitung steht, dass es ab 8.30 Uhr beginnt. Wir sind so gegen 10.00 Uhr in Monto am Showground, sehen aber noch keinerlei Aktivitäten und beschließen uns erstmal den Ort anzusehen und anschließend wieder am Showground vorbei zu fahren. Es ist 13.00 Uhr, als wir wieder am Showground vorbei kommen, es ist immer noch nichts los.

Dann doch wieder zurück Richtung Campingplatz und uns die Schlucht ansehen. Von der "Day use Area" gibt es mehrere Wege in die Schlucht hinein. Wir beschließen, den Weg zum "Dripping Rock" und "Overhang" zu laufen. Der Weg führt durch dicht bewachsenen Laubwald (Dry Rainforest sagt das Prospekt - ein Widerspruch in sich, über sehr viele Treppenstufen auf und ab zu einer Felswand, von der die Feuchtigkeit abtropft (daher der Name Dripping Rock) und weiter zu einem Felsenüberhang, der durch Auswaschungen gebildet wurde. Für die 3,6 Kilometer benötigt man etwa 1 1/2 Stunden, die sich aber wirklich lohnen.

Nachmittags ist auf dem Caravanpark "Birdfeeding" und anschließend Weinprobe, mit Weinen aus einen in Monto ansässigen Weingut. Die Warrantah Winery ist noch sehr jung - die ersten Weine wurden 2000 verkauft - hat aber schon einige Preise für ihre Weine erhalten. Wir können uns nur für den Port und einen Semillon/Verdelho begeistern.

Wenn es dunkel ist kommen hier die „Betons“. Betons sind Beuteltiere und haben etwa die Größe von Kaninchen. Sie holen sich die Reste vom Birdfeeding.

Nach der Weinprobe wird noch Kino, auf der großen Freiluft-Leinwand, angeboten. Es gibt heute Greese, einen Film von dem wir glauben ihn schon gesehen zu haben, aber man irrt sich doch manchmal. Es war auf jeden Fall mal eine nette Abwechslung.

Sonntag 20.11.2005

Da der Lake Cania praktisch um die Ecke liegt, es sind nur 4 Kilometer, fahren wir am Morgen dort hin. Der Lake Cania ist ein Trinkwasserreservoir. Trotzdem kann man mit Motorbooten auf ihm fahren, surfen, Wasserski fahren oder baden.

Ein Wanderweg führt zur historischen "Shamrok-Mine", einer alten Goldmine. Von der Goldmine ist nicht mehr viel zu sehen, nur noch zwei abgedeckte Schächte und eine verrostete Hütte.

Über Monto, Mount Perry und Gin Gin fahren wir weiter Richtung Bundaberg. Hinter Mount Perry ist auf der Straßenkarte ein Tunnel eingezeichnet, der als "the largest not supportet tunnel in the southern hemisphere" gekennzeichnet ist. Am Hinweisschild biegen wir ab. Der Tunnel heisst Boolboonda Tunnel. Er ist 192 Meter lang und wurde ursprünglich für eine Eisenbahnverbindung, ohne jegliche Abstützung gebaut. Man kann durch den Tunnel hindurchfahren, was wir natürlich auch getan haben.

Kurz vor Bundaberg gibt es die "Mystery Craters". Auf dem Gelände sind 33 Krater zu sehen über deren Entstehung man nichts Genaues weiß. Die Geologen sind sich nicht einig, wie die Krater entstanden sind.

Bis Bundaberg ist es nur noch ein kurzes Stück, hier werden wir ein paar Tage bleiben. Beim Einchecken auf dem Caravanpark erzählt uns die Verwalterin vom Brothers Sports Club, direkt gegenüber. Dort ist jeden Sonntagabend „Family-Roast-Night“. Für 4,90 AUS$ gibt es ein komplettes Essen mit freier Auswahl ob man Lamm, Rind, Schwein oder Geflügel essen will. Beim betreten des Sportsclub muss man sich als Member eintragen (kostet nichts!). Das ist notwendig, da im Club auch Alkohol ausgeschenkt wird und das darf nur an Mitglieder erfolgen. Das Essen ist gut und reichlich. In den unteren Räumen sind Massen von Spielautomaten aufgestellt und ein Alleinunterhalter spielt für die Mitglieder zum Tanzen auf. Zusätzlich gibt es hier noch eine Bar, ein Chinarestaurant und ein Bistro. Alles wirklich sehr preiswert. Es erinnert an die RSL-Clubs.

Montag 21.11.2005

Heute wollen wir noch mal den Versuch unternehmen, eine Versicherung zu finden, die unser Auto weiterversichert.
Dazu fahren in Bundabergs Innenstadt. Dort sind die Büros von 2 Versicherungs-Brokern, deren Adresse wir aus dem Internet rausgesucht haben. Leider können/wollen auch die uns nicht versichern. Allerdings suchen sie uns noch ein paar Adressen von potentiellen Versicherern heraus. Nach und nach haben wir die alle abgeklappert, aber ohne Erfolg. Offensichtlich operieren die Versicherer in Australien immer nur regional, maximal noch im Nachbarstaat. Westaustralische Fahrzeuge wollte/konnte jedenfalls niemand versichern. Also weitersuchen und ggf. telefonisch oder per e-Mail mit einer WA-Company Verbindung aufnehmen.

Danach gehen wir noch bei der Tourist-Info vorbei und holen uns für den Abend Karten für die Turtel-Rookery. Das ist ein Schutzgebet am Strand. Dort kommen derzeit die Schildkröten an Land um ihre Eier zu legen.

Anschließend haben wir versucht ins Internet zu kommen. Im ersten Internetcafe war die gesamte Technik abgestürzt und es war nicht klar, wann die Anlage wieder laufen würde. Im nächsten war das Netz so dämlich konfiguriert (mit Proxy, geänderten Ports usw.), das man erstmal den Rechner neu einrichten muss um z.B. mit Outlook Mails zu holen. Also haben wir hier abgebrochen und sind zum nächsten. Dort gibt es keine Laptop-Anschlüsse. Also, dieser Vormittag ist nicht gerade erfolgreich verlaufen.

Auf dem Rückweg zum Caravanpark fahren wir noch im Einkaufszentrum "Sugarland" vorbei. Was sehen wir da? Ein altbekanntes Logo - ALDI. Da sind wir natürlich sofort rein. Und tatsächlich, im Wesentlichen ist das ein Abbild eines deutschen ALDI-Ladens. Die Aldi Produktnamen sind teilweise gleich (Tevion, Ameroy usw.) Natürlich haben wir uns auch eine Aldi-Tüte und eine Aldi-Umwelttasche mitgenommen - man gönnt sich ja sonst nichts! :-))

Nach dem Abendessen sind wir dann nach Mon Repos zur Turtel-Rookery gefahren, um uns das Schauspiel anzusehen. Es ist fast 21.00 Uhr bis wir an den Strand können, um „unsere“ Schildkröte bei der Eiablage zu beobachten. Mit Informationsvideos wird die Zeit bis dahin überbrückt. Den ganzen Abend über haben wir lange Hosen und Jacken getragen, weil uns die Mozzies extrem geärgert, also gebissen haben. Die haben einfach ignoriert, dass wir mit Anti-Mozzie-Spray eingesprüht sind und haben sogar durch die Kleidung gestochen.

Gegen 21.30 Uhr ist das Schauspiel vorbei und wir sind wieder zurück zum Caravanpark.